Ausgabe 49 vom 29. August 2005
per E-Mail an 1.995 Abonnenten
Inhaltsübersicht dieser Ausgabe:
[1] Vorwort
»
Das Gute vorweg: Es bleibt wie es ist!
[2] Editorial
»
Ich bin Blogger!
[3] Surftipps
»
Jugendschutz,
Krimi,
Wahl-O-Mat,
Theaterportal,
Linkperlen
[4] News und Trends, Wissenswertes und Kurioses
»
Google Earth,
Schweinkram,
Rätsel,
Amator,
Heiligenbildchen
[5] Eigene Projekte
»
Standards im Internet,
Mein Fanshop,
best of blog
[6] Leser-Beiträge
»
Ihr Preis,
Über Leser-Beiträge
[7] Epilog
»
Player's Prayers
[8] Impressum / Hinweise
»
Abonnement und Rechtliches
[1] Vorwort
Das Gute vorweg: Es bleibt wie es ist!
Hallo liebe Leser, schön Sie wieder zu treffen. Ich hoffe Sie haben mich vermisst, ich jedenfalls will Sie nicht missen.
Ob Newsletter noch zeitgemäß sind - wer weiß. Ob man die aktuell (tendenziell) negative Konnotation einfach aussitzen muss - wer weiß. Ich jedenfalls will ab und an einen Newsletter schreiben und - und das muss ich eben hier gerade rücken - auch weiter unter dem Titel »ALE-Project Newsletter«. Ich hatte tatsächlich eine Weile mit dem Gedanken gespielt den Newsletter umzubenennen, aber nun siegt doch mein Traditionsbewusstsein.
Warum überhaupt umbenennen? Nun, vor allem weil der Titel schon immer wenig aussagekräftig ist (vor kurzem wurde ich in einem Newsletterverteiler im Bereich C++-Programmierung einsortiert) und auch weil es ein neues Projekt gibt: »Zielpublikum« - doch dazu später mehr.
Was ist neu? Alles! Zunächst habe ich zu Jahresbeginn die ganze Website umgestellt: Neues Design, neue Struktur, neue Inhalte. Und auch dieser Newsletter ist anders - im Detail, aber auch grundlegend. So wird bspw. nun mit Umlauten geschrieben und auf den manuellen Zeilenumbruch wird verzichtet. Das hat alles viel Arbeit gekostet jedes mal und ist heute nicht mehr so wichtig, wenn nicht sogar kontraproduktiv zwischenzeitlich. Was bleibt ist dagegen die Versendung als 'plain text'. Aber auch der Einfluss von »Zielpublikum« ist allgegenwärtig, das sehen Sie aber selbst unten am Besten. Ich hoffe es gefällt Ihnen besser.
Aber jetzt: Viel Spaß beim Lesen!
[2] Editorial
»Ich bin Blogger!«
Ja, ich bin Blogger. Ich blogge, d.h. ich schreibe ein Weblog. Die einen nicken jetzt und denken: Er also auch. Die anderen denken: Ah ja, schon mal gehört von sowas. Wieder andere: Was?!?
Weblogs gibt es eigentlich schon, seit es Internet gibt, doch da nannte man das eben noch nicht so. Weblogs sind im weitesten Sinne elektronische Tagebücher, mit persönlichen Notizen, Anmerkungen, Kommentaren. Irgendwie wie die gute alte »Homepage« eben, nur schneller, dynamischer und vor allem 'angesagter'.
Es gibt Weblogs in allen Varianten, zu allen Themen, in allen Schattierungen. Natürlich gibt es auch sehr persönliche Weblogs, Marke »Heute hat der Heiko mich ganz komisch angesehen, ob er mich mag, ich weiß nicht, vielleicht hat er ja nur ...«, aber die muss man ja nicht lesen. Es gibt ausgesprochen fachliche, einfach unterhaltsame oder auch sehr kritische Weblogs. Der Shopblogger z.B. schreibt aus seinem Leben als SPAR-Markt-Betreiber, das bietet einem einen guten Einblick hinter die Kulissen. Der PR-Blogger schreibt aus der Welt der Public Relation, oder auch das Agenturblog sei genannt, wie das Blog der Computerwoche-Redaktion, Medienrauschen oder natürlich BILDBlog, mit der täglichen Ration »BILD-Zeitung einmal genau betrachtet«.
Manche schreiben täglich, die anderen wann sie eben wollen.
Gibt es Mindestanforderungen an ein Weblog? Nein! Man ist Blogger, wenn man sich dafür hält. Und das macht Weblogs eben so besonders: Die Subjektivität, die Nicht-Einordenbarkeit. Jeder tut was er will, schreibt was ihm zwischen die Finger kommt und wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Blogger sind ... tja, das kann man eben nicht so sagen, und das ist auch gut so.
Doch bei aller Freiheit und Flexibilität bildet sich dennoch ein gewisses Bild - so in der Gesamtschau. Weblogs erlebten ihren Boom als es technisch einfach wurde, eines zu betreiben. Tools (auch kostenlose Open Source) findet man überall, der Serverbetrieb ist dabei erschwinglich, und div. Dienstleister bieten Weblogs sogar komplett an.
Den meisten Blogs ist zu eigen, dass man sich kalendarisch darin bewegt. Manche geben ihren Einträgen dabei noch Schlagworte, sog. 'Tags', nach denen man sortieren kann, oder rubrizieren zusätzlich thematisch. 'Permalinks' helfen mit einer festen Adresse, so dass andere auf einen Beitrag verweisen können. Das tun sie dann gerne mit 'Trackbacks' - aber das zu erklären würde zu weit führen. Viele bieten die Kommentarfunktion an, wenn sie die Meinung der Leser wissen wollen.
Die meisten Blogger sind sehr aktuell - und damit ist die Blogwelt oft auch schnelllebig. Man verweist gerne aufeinander und untereinander. Die besten Blogs nimmt man in seine persönliche 'Blogroll' auf. Playlists sind auch gern gesehen, eine Art »Top 10« des persönlichen Musikgeschmacks - aber eben auch nicht zwingend. So wie eben nichts zwingend ist. Sogar das anonyme Bloggen ist in Deutschland (noch) möglich. Erst ab einem gewissen Grad, bspw. wenn es doch mehr in den Journalismus geht, greift bspw. der Mediendienststaatsvertrag. Ganz insgesamt halten sich viele Blogger nicht unbedingt an Regeln und Vorschriften. Ganz offen wird bisweilen damit kokettiert, dass man es mit den Urheberrechten nicht so genau nimmt und Bilder wie Texte kopiert und bearbeitet wie man will. Nicht alle Blogger natürlich, denn viele setzen sich sehr intensiv mit Rechten auseinander und geben dann auch Teile der eigenen Rechte bspw. via »Creative Commons Lizenz« frei.
Bloggen tut gut - mir zumindest. Ich muss nicht mehr sammeln und auf einen Newsletter warten, bis ich schreiben kann, was mir auf den Fingern brennt. Da viele Themen auch kurzlebig sind, ist mehr Spontanität möglich. Ich habe mein Weblog »Zielpublikum« genannt und dazu auch ein wenig im Netz dazu geschrieben. Es geht mir vor allem um uns 'Endverbraucher' und das, was man uns - dem Zielpublikum - eben so alles zumutet. Ob im Netz, auf der Straße, in den Medien oder dem Laden an der Ecke.
Im Weblog geht es zwar nicht nur darum, aber es ist doch ein prägendes Thema.
Wenn mich etwas nervt, wie der aufdringliche DSL-Werber an der Tür, die unbeantwortete Beschwerdemail, ein unkundiger Verkäufer oder Werbung vor einem Kinderfilm - hier werde ich es los und bringe es an die Öffentlichkeit.
Was mich dabei motiviert ist der Gedanke, dass bloggen die Chance ist, sich zu wehren! Denn wir machen schlechte PR! Und genau davor beginnen Firmen schon langsam aber sicher Respekt zu entwickeln. Man muss da nur die PR-News lesen.
Genug geschrieben zu dem Thema - für hier und heute.
Das Weblog erreichen Sie über die normale Website oder - in der Übersicht - über die neue Domain
http://www.zielpublikum.de.
Bitte jetzt alle wenigstens einmal anklicken! Danke! :-)
Einige interessante Artikel zum Thema habe ich bei delicio.us gesammelt:
del.icio.us/zielpublikum/ich-bin-blogger.de
Meine kleine Privat-Aktion: Ich-bin-Blogger
http://www.ich-bin-blogger.de/
» Hinweis «
Werbung?
Wäre doch schön gewesen, wenn das hier gerade einer liest und es dann Ihre Werbung gewesen wäre.
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Max. 3 Anzeigen pro Newsletter nach redaktioneller Auswahl.
http://www.endl.de/newsletter/werbung.htm
Fragen kostet nichts!
[3] Surftipps
» Websites, die man kennen sollte
+ Jugendschutz im Internet
Portale zum Jugendschutz lassen in der Regel eine Mischung aus Polit-Beweihräucherung und Pseudo-Jugendsprache erwarten - hier wird man angenehm überrascht. Sachlich, klar, informativ. Die Broschüren - soweit gesehen - im PDF-Download lesens- und empfehlenswert für das Zielpublikum. Themen: »Ein Netz für Kinder - Surfen ohne Risiko?«, »Chatten ohne Risiko? - Zwischen fettem Grinsen und Cybersex« oder »Rechtsextremismus im Internet«
http://www.jugendschutz.net
+ Krimi Couch
Selbst als kein großer Krimi-Fan muss man der Website doch Respekt abstatten. Krimis so weit das Auge reicht, mit Top-/Empfehlungsliste, Regional-Auswahl nach Ländern, Autorenverzeichnis. Ab auf die Couch!
http://www.krimi-couch.de/
+ Wahl-O-Mat - Interaktive Wahlhilfe
Wem noch nicht so klar ist, was er wählen soll, der muss zum Wahl-O-Mat. Anhand von 30 Thesen wird abgefragt, welche Meinung man hat und zu welcher Partei das dann am Besten passt. Das Ergebnis ist bisweilen erschreckend.
http://www.wahl-o-mat.de/
Siehe dazu auch im Weblog:
http://www.endl.de/weblog/2005/kw34.htm#0204
+ Theaterportal der deutschen Bühnen
Das gemeinsame Theaterportal der deutschen Bühnen bündelt das Informations- und Veranstaltungsangebot von über 700 Städten auf einer Website.
http://www.theaterverzeichnis.de/
+ Linkperlen
Früher gab es sie wie Sand am Meer, nun muss man selbst googlen: Webtipps. Gute Webtipps sind rar geworden, wohl weil man sie nie zu schätzen wusste. Ich schätze sie und bin und bleibe daher treuer Abonnent des Newsletters »Linkperlen«. Respekt, da ist fast immer was dabei.
http://www.linkperlen.de/
Meine Webtipps live bei del.icio.us:
http://del.icio.us/zielpublikum/webtipp
[4] News und Trends, Wissenswertes und Kurioses
» Interessantes und Witziges zum Stöbern
+ Google Maps / Google Earth
Google will die Weltherrschaft - wenn auch zunächst nur im Bereich Suchen&Finden. Und zur Suche gehört für Google mehr als nur die Suche nach Websites - zum Beispiel die Suche nach Orten oder Ländern. Also hat man kurzerhand via Google Maps die Welt zur Suche freigegeben - mit beeindruckenden Satellitenbilder. Tipp: Die grauen Flächen lassen einen detaillierteren Blick zu, die Suche funktioniert mit »Stadt, Land« ('in english, please': Nuremberg, Germany).
Getoppt wird das nur noch von Google Earth, eine kostenlose PC-Software, die auf das gleiche Kartenmaterial zurückgreift, dieses aber noch ansprechender aufbereitet. Wer das dann noch um ein paar Zusatzmodule erweitert, wie die Anzeige der Verkehrssituation in Bayern, wird fast süchtig. Am spektakulärsten ist aber sicher der Flug durch die komplett 3D-animierte City of New York (Buildings aktivieren!)
Google Maps
http://maps.google.com/
Google Earth
http://earth.google.com/
Traffic in Bavaria Germany fuer Google Earth
http://www.chip.de/downloads/c1_downloads_16398626.html
Google Maps - Satellitenbilder von Deutschland
http://www.endl.de/weblog/2005/kw26.htm#0154
Satellitenbild: Flugzeug über Stadt
http://www.endl.de/weblog/2005/kw34.htm#0203
+ Schweinkram
Male ein Schwein und es sagt Dir wer Du bist. Psycho-Tests online sind ja in der Regel ermüdend, das hier ist witzig.
http://drawapig.desktopcreatures.com/
Schweinkram im Blog:
http://www.endl.de/weblog/2005/kw33.htm#0190
+ Rätsel dieser Welt
Immer gern genommen: Verschwörungstheorien, Naturwunder, Kurioses. Gibt es nun die Area 51? Was ist los im Bermuda Dreieck? Starb Paul McCartney doch 1966?
http://www.unglaublich-phantastisch.de/
+ Amator der Monats
Die schönsten Tore aus den unteren Ligen. Es ist zwar noch kein Kreisliga-Maradonna vom Himmel gefallen, aber doch sehr amüsant und bisweilen erstaunlich brillant.
http://www.amator-des-monats.de/
+ Heiligenbildchen fuer das Handy
Es ist genau das, was der Titel verspricht. Und es ist absurd - oder nur konsequent?
http://www.heiligenbildchen.de/
[5] Eigene Projekte
» Was sich sonst so tut
[6] Leser-Beiträge
» Leser schreiben für Leser
+ Und das hätte ihr Preis sein können
Hier hätte ein Leserbeitrag stehen können. Vielleicht beim nächsten mal was von Ihnen?
+ Leser-Beiträge sind willkommen!
Schicken Sie mir einfach einen Leserbeitrag rund um das Internet, Ihre eigene oder Ihre Lieblings-Website. Nutzen Sie die Möglichkeit der kostenlosen Promotion für sich und
andere.
info[at]ale-project.de
(Veröffentlichung vorbehalten - keine kommerziellen Beiträge)
[7] Epilog
» Dinge, die über den Dingen stehen
+ Player's Prayers
Sport und Religion sind oft eng verbunden: Der sich bekreuzigende Argentinier, der das Spielfeld betritt, der brasilianische Fußballer, der unter seinem Trikot ein T-Shirt mit »Jesus liebt Dich« trägt und dies nach dem Tor den Fans zeigt (und dann eine gelbe Karte sieht). Und auch deutsche Sportler sprechen offen über ihren Glauben - wie Gerald Asamoah, Udo Bölts, Bernhard Langer, Heiko Herrlich, aber auch Christoph Metzelder und Sebastian Kehl von Borussia Dortmund.
Das Weblog Player's Prayers sammelt News und Informationen, wenn sich Sportler über ihren Glauben äußern oder - ganz weit gefasst - wenn Sport Spiritualität trifft.
Player's Prayers
http://playersprayers.blogg.de/
Sportler als Christen
http://www.petruscanisius.de/Sportler/sportler.htm
+ Ein Wort zum Schluss: »Dem unbekannten Gott«
»Es ist offensichtlich, dass die Menschen Religionen und Götter sehr verehren. Ich bin umhergegangen und habe mir Heiligtümer angesehen und fand dabei einen Altar, auf dem stand geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun kann ich euch etwas Interessantes sagen: Ich weiß, wen ihr da sucht und verehrt. Es ist der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, der Herr des Himmels und der Erde. Er wohnt allerdings nicht in Kirchen und Tempeln, wie viele meinen, auch lässt er sich nicht von den Menschen dienen, so wie einer, der irgendetwas nötig hätte. Wie auch? Er hat die ganze Menschheit gemacht, damit sie auf der Erde wohnt. Und er hat auch bestimmt, wie lange sie bestehen wird.
Bleibt die Frage, warum er das alles gemacht hat: Allein damit die Menschen beginnen ihn zu suchen und anfangen nach ihm zu fragen.
Und es ist wahr: er ist nicht fern von jedem unter uns. In ihm leben und sind wir, denn wir sind sein Geschlecht.«
Frei nach Apostelgeschichte 17
http://www.bibel-online.net/buch/44.apostel/17.html
Vielen Dank für Ihr Interesse!
Alexander Endl
Redaktion und Betreiber von ALE-Project/Endl.de
Feedback ist immer willkommen!
Leserbriefe bitte an info[at]ale-project.de
[8] Impressum / Hinweise
Abonnement-Bestellung und -Kündigung ist jederzeit möglich unter
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Im Falle einer Änderung Ihrer E-Mail-Adresse melden Sie bitte Ihre 'alte' Adresse ab und Ihre 'neue' Adresse an.
Formatierungsbedingt ist die Anzeige des Newsletters in einer Schriftart mit fester Schriftbreite wie beispielsweise "Courier" zu empfehlen.
Diese und die bisher erschienen Ausgaben dieses Newsletters sind online im Archiv nachzulesen unter der Adresse
http://www.ale-project.de/newsletter/archiv.htm
Deutsche Bibliothek ISSN: 1616-4067 (Internet)
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