Was einem die Woche noch so einfiel

  • So viele neue Verben im letzten Jahr: wulffen, schausten, guttenbergen, kaudern – hier die Definitionen: http://t.co/hDjkIhu1 #deutsch #
  • "Wirkliche Schuld empfinden wir nur noch beim Essen." http://t.co/vpfLz1AD #
  • Das ist Responsive Design: http://t.co/KMJIgGWk #
  • LOOOOOOOOSER #
  • Read my response to "Wie alt möchtest Du nicht werden? #samstagsfrage quot;: http://t.co/67LVHTaE #
  • Read my response to "Für welches Unternehmen bzw. Brand würdest Du extrem gerne arbeiten? #tagesfrage quot;: http://t.co/mTXo3ATD #
  • Wann wird eigentlich der interfamiliäre Virenscanner erfunden? #
  • Ich verlos ja gerade was – und am liebsten an euch <3 – Streetwear aus der Dangerous DNGRS Kollektion gewinnen: http://t.co/ghjF1tIA #
  • Guten Morgen Alltag #
  • Also wenn ich gewählt werde, sollen alle Busse und Bahnen kostenfrei werden und die Autos fliegen aus den Städten raus. Wäre das schön. #
  • Der Fusionsgenerator! – RT @roemerbergman: Das passt wie Arsch auf Eimer: http://t.co/uEqku769 #frankfurt #backtothefuture #
  • Jetzt Weihnachtsfeier. #
  • Mein Salat wird auch wieder keine glückliche Kindheit gehabt haben. #
  • "French Dressing in the USA" *träller* #
  • Mein neues Mantra 2012: Immer mit was Positivem anfangen! #
  • Der #FCB hat einfach Regel No 1 im Social Media nicht kapiert: Verarsche deine Leser nicht. http://t.co/HqKDK1Df Viel Spaß beim #shitstorm #
  • Hunderte Social-Media-Forscher versammeln sich aktuell, um den Ausbruch des Mount Shitstorm in München zu bestaunen. #fcb #shitstorm #
  • Zielpublikum.de: Bayern München, oder: Wie bastle ich mir einen #Shitstorm http://t.co/fG1lWhOZ #
  • Hoeneß versucht wahrscheinlich gerade das Twitter abzuschalten. Findet aber deren Nummer nicht. #shitstorm #
  • Das gibt nen Satz heiße Ohren vom Uli, Christian. #fcb #shitstorm #
  • +++ Unbekannte weiße Substanz fällt flockenartig vom Himmel. Verkehrsteilnehmer verunsichert. Weitere Wetter-Tweets erwartet. ++ #frankfurt #
  • Immerhin konsequent: #Sky läßt mich lieber kündigen als zu bestehenden Konditionen zu verlängern. Mir hams ja. Und Tschüß. #
  • "Weisband bittet zur schnellstmöglichen Regeneration um die Zusendung der notwendigen Cheats und Patches." http://t.co/lqcNk75P #piraten #
  • Da bin ich ja mal gespannt, was nach dem Sommer an Abonnenten bei #Sky so übrig bleibt, @_uta_ @stollentroll11 #
  • Was machen eigentlich alle Barcamp- und Konferenz- und Seminar-Besucher mit ihrem erworbenen Wissen? Mal liest so wenig. #
  • Gute Chinesen gibt es doch auch hier. :-) RT @RegSprecher: Kanzlerin #Merkel wird vom 1. – 4. Februar nach China reisen (Peking und Kanton). #
  • Nur noch paar Stunden: Verlosung von Streetwear auf Clubfans United http://t.co/ghjF1tIA #gewinnspiel #
  • Volkswagen: Eine Leidensgeschichte made in germany, die man gelesen haben sollte. http://t.co/Mxs7VVZp #vw #passat #
  • Zurück in die Zukunft – i like! – RT @spreeblick: The state of Spreeblick. Ein paar Gedanken und so. http://t.co/8jWxPW9Q #

Was einem die Woche noch so einfiel

  • Veranstaltung: 09.02.2012 – 15.04.2012 | Tokyo ADC Award http://t.co/lbRaiP1l #frankfurt #design #
  • Vortrag: 26.01.2012 | Modernität, Moralität, Mobilität in Frankfurt http://t.co/PE7kES4y #frankfurt #kultur #
  • Wer von euch ohne Durst ist, der trinke das erste Bier. #
  • Könnte anstrengend werden. #tatort #
  • Da waren sie wieder, unsere drei Verdächtigen #tatort #
  • Meine Frau tippt auf den Layouter der Redaktion #tatort #
  • Ich sag so was nur ungern: Meine Frau hatte Recht. #tatort #
  • Gab schon bessere … #
  • Zielpublikum.de: Gestreifte Sneaker oder schwarze Boots? http://t.co/F7yBoNYP #
  • Als man noch Frontflossen an Fahrrädern verbaute… http://t.co/J7NYlDyq #
  • 14 Personen in 2 Autos zum Kindergeburtstag karren – hat schon was. I <3 my Qashqai+2 #
  • Wie trällerte schon einste Hoffmann von Fallersleben: Die Gedanken sind (jugend)frei. #lechz tweet #
  • Papierstau in der Telefonwarteschlange. [Kollegin made my day mit dem Satz] #
  • Soll ich, soll ich nich? RT @nitramaniac: Bis Ende Januar kann man sich noch beim Call for Papers der #rp12 einbringen: http://t.co/DNMquDwu #
  • Die Maia hatten doch Recht! Morgen ist Weltuntergang. Wiki-Weltuntergang. http://t.co/qGxcixYa #wikipedia #
  • Politik, die nur reagiert, statt zu gestalten, ist reine Bürokratie. Und Bürokratie können Maschinen besser. Erschreckende Erkenntnis. #
  • "und der Schreibstil ist sowieso exzellent." – Das geht runter wie Butter! Danke für die Blumen! http://t.co/7vaQxqo3 #
  • Geht nach Hause. Hier gibt es nichts mehr zu sehen. #work #off #
  • Religion und Glaube sind wie Bürokratie und Politik. #
  • Es gäbe so viel Wichtiges zu klären, mit #SOPA regelt man nur die Sorgen der Geldsäcke. Wir brauchen ein neues System! http://t.co/GMCTaVk2 #
  • Zwischen "imponiert" und "importiert" sind schon kleine Unterschiede … #
  • Bin ich erschrocken – hatte gelesen "Renate Künast zum #KSC " http://t.co/sVaFcWhX #
  • Wort des Tages: "Anmachwasser" – nicht zu Verwechseln mit "Dosenöffner". http://t.co/KlJ2XNSJ #fsk18tweet :-D #
  • Für die Kollegen ein Stück essbare Kindheit. Gelee Bananen http://t.co/gipNjLt6 #
  • Schön frisch zur Zeit morgens am Rad. http://t.co/LvXMT4FX #
  • Gelee Bananen schmecken noch genau so Scheiße wir früher. Hach, wie schön, wenn man sich auf was verlassen kann. #
  • Ich liebe dieses Google Docs Scheiß, echt. #
  • Gern gehört: 'Gut gegen Nordwind. Sonderausgabe' von Daniel Glattauer http://t.co/V3W11vAQ via @ #
  • Mein Drucker heißt ab sofort Jutta. http://t.co/JX9bzXEs #
  • "Übergang in das Digitalzeitalter verpasst" – "Kodak beantragt Insolvenz" http://t.co/6nSafwbK (via @caschy via @Rozana) #
  • Soweit sind wir schon, jetzt interviewe ich als Blogger einen Journalisten. hihi http://t.co/QByv17gg #
  • "Donnerstag ist mein E-Mail-Tag." – Sowas gab es wirklich mal! #
  • Verfolgungswahn ist bei Twitter suboptimal, Herr @schlenzalot#
  • Oha. RT @ZDF: Razzia bei Wulffs Ex-Sprecher Glaeseker. Vorwurf: Bestechlichkeit bzw. Bestechung #Wulff http://t.co/jHYmaZQe (via @kabukai) #
  • Heute singt das Selmi Hoichhaus wieder wunderschön … @Stadt_FFM #
  • Eben gegründet: »open religion 0.1« – mit Wiki-Fegefeuer. BarCamp für Erlösungsfragen in Planung. #
  • Viel Spaß bei den Hörproben … http://t.co/I55dEWoq RT @hirngabel: @DooMiniK2k #
  • Könnte heiter werden, die Rückfahrt am Rad. Also nicht dieses heiter im wettertechnischen Sinne, fürchte ich… #frankfurt #wetter #rad #
  • Auch Douglas Adams musste mal auf's Klo! #
  • Da ist Papa schon stolz auf Sohn & Mannschaft: "Ausgezeichnet zur VfB Mannschaft des Jahres" http://t.co/gnxJdBkM #ulb #
  • Soviel zu 'respect the publisher': Am Arsch mit Google "Werbelastige Seiten werden abgestraft" http://t.co/h917X5iG #

90 Minuten Südamerika

Ein Buch. Mit ungewöhnlichem Titel, der Kombination von “90 Minuten”, die man mit dem Fußball assoziiert, und Südamerika, dem Kontinent auf der Südhalbkugel. Aber was ist das für ein Buch? Soll es ein Reiseführer a la Kerstin Gier sein? So ein “witziges” Anekdotenbuch über halb wahre und halb arrangierte Zufälligkeiten einer “verrückten” Reise? Oder ist es doch eher ein Szene-Buch aus dem Fan-Leben? Allein die Kombination “90 Minuten” und “Südamerika” spricht schon mal gegen Letzteres. Weil ein Fußballfan in der Regel nicht von “seinem” Südamerika spricht, wenn er nicht gerade ein zweiter Dettmar Cramer ist und “Weltenbummler” als Beruf hat. Genau so wenig wie man von “90 Minuten Europa” sprechen würde, da würde man eher an eine Power-Rundreise einer japanischen Reisegruppe denken denn an Fußball. Fußball-Fans reden von ihren Teams, von Mannschaften, nicht von Kontinenten. Und es gibt da noch eine (selbst von den “normalen” Vereins-Fans eher argwöhnisch beäugten) Gruppe von “Fans der Nationalmannschaft”, die von einem Land reden würden, aber einem Kontinent?

Was Mark Scheppert in seinen Buch beschreibt, soll wohl in der Tat eine autobiographische Erzählung seines Weges wiedergeben, wie er seine Liebe zum Fußball über seine Liebe zum Reisen nach Südamerika verband. Wie er, indem er möglichst weit weg war, eine Bindung zum deutschen Fußball entwickelte, also so ein “Fan der Nationalmannschaft” wurde. Er beschreibt es als Liebe zum Fußball, aber ganz verstehen kann ich es auch nach Lektüre der 156 Seiten nicht.

Als Blogger kriegt man (je nachdem auf welchen Verteilern man mal landete) ab und an Rezensionsexemplare zugeschickt. Mark Scheppert meinte, dass uns als Blogger von Clubfans United sein Buch vielleicht interessieren könnte – so als Fußball-Fans eben. Aber – und das ist auch der Grund, warum ich hier schreibe und nicht bei Clubfans United – mit Fußball-Fan eines Vereins hat sein Buch eigentlich so gut wie überhaupt nichts zu tun. Was Scheppert beschreibt in seinem – übrigens an manchen Stellen nicht ganz jugendfreien (das sei angemerkt) – Buch, ist eine Liebe zum Event Fußball, zum gesellschaftlich-emotionalen Spektakel, den diese 90 Minuten in einen auslösen können, die Faszination der Verbundenheit von wildfremden Menschen aufgrund einer Solidarisierung mit einer der beiden Protagonisten auf dem grünen Rasen, was soweit führen kann, dass sich wildfremde Menschen fernab des Geschehens als eine Gemeinschaft fühlen können, weil man nun eben bis zum Abpfiff einmal ganz patriotisch “Deutscher”, “Brasilianer” oder “Japaner” ist und auch sein darf und dabei alles hinter sich lassen was einen trennt und was einen persönlich belastet. Um dann nach Abpfiff wieder “normal” und ganz Kosmopolit zu werden. Der Fan eines Vereins ist dagegen mit sich und seinem Verein allein – er sucht eher die Gemeinschaft als Form der Selbsthilfegruppe.

Dass man über diese Erfahrungen eine Liebe zu einer “National”-Mannschaft entwickelt, die diese positiven Emotionen klammert, wird einem im Buch nahe gebracht. “90 Minuten Südamerika” wurde meine Klo-Lektüre – und auch wenn ich weiß, dass das despektierlich klingen kann, ist es so nicht gemeint. Die Anekdoten-hafte Erzählweise eignet sich hervorragende dafür und das Buch ist kurzweilig zu lesen. Man beginnt zu verstehen, was Scheppert beschreibt, wie er für sich selbst versucht drei Dinge auf einen Nenner zu bringen, sein notorischer Hang zu amourösen Erfahrungen (die bemerkenswert ausgeprägt zu sein scheint), sein Drang zu Reisen und die Begeisterung für Fußball, der in seiner Art eigentlich überhaupt nicht zu ihm zu passen scheint. Am Ende gelingt es Scheppert für sich selbst eine Erkenntnis daraus zu gewinnen und diesem Erkenntnisprozess folgt man interessiert und neugierig bis zum Ende. Was nicht bedeuten muss, deswegen die gleichen Schlüsse zu ziehen.

“90 Minuten Südamerika” ist kein Fußball-Buch über Fußball, wie ich ihn kenne, wie ihn wohl am ehesten Nick Hornby in Fever Pitch für immer unübertreffbar auf den Punkt brachte. Dieses Leiden um einen Verein, seine Entwicklung, den Auf- und Abstiegen. Grundlos, bisweilen vollkommen losgelöst vom zugrundeliegenden Sport, einfach notorisch, besessen, berauscht, verflochten. Die Nationalmannschaft mit ihrer jeweils wechselnden Zufallsgemeinschaft, die sich alle paar Monate mal trifft und bei der zusammenkicken muss, was sonst vereinsseitig sich nicht abkann, ist für diese Art Fansein gar nicht geeignet. Aber es ist interessant diese andere Art des Fansein einmal zu entdecken, einen Inneneinblick von jemanden zu bekommen, der einen diese Seite offenherzig gewährt.

Am Ende verabschiedete man sich mit Buchende von seiner Klolektüre mit Bedauern, weil man das Gefühl hatte ein Stück Weges mitgegangen zu sein, auch wenn die zugrundeliegenden Motive des Handelns, die gefällten Entscheidungen und auch die daraus gewonnene Erkenntnisse des Autoren über das Leben, den Fußball und die Liebe, nicht mit dem eigenen Verständnis der Dinge übereinkommen. Aber deswegen liest man ja Bücher. Um Dinge einmal anders zu sehen. Ich danke für das Rezensionsexemplar, Herr Scheppert.

Erhältlich als Taschenbuch 90 Minuten Südamerika oder als Kindle eBook 90 Minuten Südamerika u.a. bei Amazon

Will kommen. Willkommen. Well come. Welcome.

Was soll das eigentlich heißen? Wer will kommen? Will er kommen? Wer? Warum die Frage? Jemanden willkommen heißen? Das führt einem ja auch nicht weiter. Oder doch vom Englischen für “Gutes Ankommen”?

Laufend benutzt man Wörter und keiner macht sich Gedanken. Aber echt jetzt.

Und komm mir jetzt keiner mit spätalthochdeutsch oder so nem Scheiß.

Was einem die Woche noch so einfiel

  • Wulff kann gar nicht aussitzen, der hat gar keinen so dicken Hintern wie der Kohl. #fakt #wulff #
  • Der Club eben: "Pech im Spiel, Glück in der Liebe" <3 #fcn #clubfans #diebesten #
  • Heute #FF frei für alle! #
  • Ganz am Ende biste auch allein. Gewöhn dich schon mal dran. #
  • Vielen Dank allen, die zu dem wunderbar bescheuerten Tag/Abend beigetragen haben. Danke für den Fisch. Nehmt euch nen Keks. #
  • Oh Captain, My Captain #
  • Wartet auf den Spannungsbogen… #tatort #
  • Tja, nun. #tatort #
  • Und wieder erfahren wir dank Twitter von Deutschland-weiten Problemen der Reintegration von Büromenschen in ihren natürlichen Lebensraum. #
  • Toll! – RT @NZ_Online: Antibiotika-Einsatz soll eingeschränkt werden – Resistente Keime in Hähnchenfleisch gefunden http://t.co/eiRF2LNM #
  • Wann kommen wir an die Stelle: "Ich veröffentliche das, weil ich ein absolut reines Gewissen habe!"? #wulff #
  • Wer meint, kurz vor dem Irrenhaus zu sein und nicht 100% genau weiß, warum. Vollmond … #
  • Stolzer Papa: Sohn mit seiner Mannschaft Turniersieger und ausgezeichnet "Bester Keeper des Turniers". http://t.co/KK7xH4Wt #u10 #ulb #
  • Und da war sie wieder, die Herbst-Depression. #
  • Es geht doch nix über den guten alten deutschen »indian winter« #
  • Jetzt ist mir das 'zweite' Lied der Boomtown Rats eingefallen. Sag ja immer: Die hatten mehr als "I don't like mondays" http://t.co/MWx4DoqW #
  • Club der toten Pichler. #Bierfilme #
  • Bieres and Bud-Head #Bierfilme #
  • Sissi – Schicksalsjahre einer Brauerin #Bierfilme #
  • Liebling, ich habe das Binding geschrumpft #Bierfilme #
  • Zielpublikum.de: Rote High Heels oder schwarze Mary Janes? http://t.co/vB134Ru3 #
  • Theoretisch ist Rechnungen schreiben ja der schöne Moment nach getaner Arbeit. Theoretisch. #
  • Gab es in letzter Zeit ein Seminar-Sonderangebot "Buzzword-Meister in 3 Tagen"? Das würde viel erklären… #
  • "Deine Mutter klaut bei KiK!" – filed under: fieser #Schulhofslang #
  • Keine Frage, Andriy Voronin ist der Dude. http://t.co/FvxPp05t #dude #
  • Nachhaltigkeit ist, wenn mir das Frühstück am Mittag noch immer im Magen liegt. #
  • Wenn mich einer beflattern will… ^^ http://t.co/z5vYgifJ #
  • Hab gerade ein S vergessen und frage mich, ob das ein Grund wäre, den Tweet zurückzurufen. Fragen, die sich Opa nie stellen musste. #
  • Ich kann die Karotten also auch selbst im Büro schälen, statt sie von Frau geschält mitzunehmen. Verrückte Welt! #
  • Ich fürchte ja, wenn ich mal zu nem Piraten-Abend ginge, steigere ich den Altersschnitt zu sehr. "OMG! Er lebte schon zu Zeiten der Wende!" #
  • Unbedingt @rockschtar @gedankenstuecke @schlenzalot @PimpYourMac @diaeter @Konni @sparta644 @Ameisenspion und viele viele mehr #ff #

Du dumme Kuh

Warum ist eine Kuh dumm?

Wenn sie so auf der Weide stehen, den ganzen Tag kauen, mit ihren großen Augen durch die Welt gucken und sich auch von laut rufenden Kindern nicht beeindrucken lassen, dann machen Kühe nicht den intelligentesten Eindruck. Dabei sind sie einfach nur sehr ruhige Tiere – auch in Stresssituationen schütten sie wenig Adrenalin aus. Kühe haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten: Untereinander schließen die Tiere Freundschaften. Außerdem können sie sich gut orientieren. Zum Stall finden sie immer zurück.
rp-online.de

Jeden Tag auf seiner Weide rumstehen, essen, seine täglichen Dinge tun, durch die Welt gucken, Freundschaften pflegen, wieder nach Hause kommen auch in schwierigen Situationen (*hicks*) und sich möglichst keinen Stress machen – das ja nicht den Kühen vorbehalten.

Dumm ist die Kuh, nicht weil sie nicht lebensfähig wäre ohne Hilfe, sondern weil ihr ein höheres Maß an Intelligenz fehlt. Was Intelligenz ist, darüber scheiden sich die Geister, kognitive Fähigkeiten deuten aber darauf hin – also die Fähigeit etwas Abstraktem Aufmerksamkeit zu schenken, sich zu erinnern, zu lernen, Kreativität zu entwickeln, Planen, Orientieren, die Vorstellungskraft, zu argumentieren, sich selbst zu hinterfragen, eigenen Wille zu haben und an etwas zu glauben.

Die Kuh steht im Stall oder auf der Wiese, wird gemolken und irgendwann entsorgt oder schlicht zur Schlachtung gemästet. Dass sich dies mal rumsprechen könnte unter den Kühen und was dagegen unternommen wird, scheint nicht so zu sein. Wer weiß, vielleicht tauschen sich die Tiere sogar über das seltsame Verschwinden von Kollegen aus, aber Schlüsse daraus scheint man nicht zu ziehen. Größere Solidarisierungen und Zusammenschlüsse von Kühen zur eigenen Befreiung aus dem Joch sind jedenfalls nicht bekannt.

Den Tag rumkriegen (am Besten einen wie den anderen), immer genug zu Essen haben, bisschen was erledigen ohne sich zu überanstrengen, paar Freundschaften pflegen und immer ein Dach über dem Kopf – solange das halbwegs stressfrei läuft, lässt man das Schicksal auf sich zukommen und darüber andere entscheiden. Dinge zu hinterfragen, sich zu engagieren, etwas investieren und dann für sich oder die Gemeinschaft was riskieren – das nicht so das Ding einer Kuh.

Mal ehrlich und ohne Häme: Soweit weg ist da ein Großteil der Menschheit nun nicht.

Willkommen im Club der Neujahrsvorsatzversager

Auch bereits am 6. Tag am Boden der Tatsachen angekommen?
Auch schon wieder nix gelernt aus 2011?
Auch nicht mal 6 mickrige Tage das durchgehalten, was man sich vorgenommen hatte, was endlich besser werden sollte?

Willkommen im Club der Neujahrsvorsatzversager!

Aber seh es doch einfach positiv! Es ist kein Versagen nach nur 5 Tagen! Du hast ab morgen noch volle und unglaublich lange 360 Tage Zeit (Dank Schaltjahr) es besser zu machen!

Und akzeptiere einfach, dass gute Vorsätze kein frommer Wunsch eines weinseligen Silvesterabends sind, die man beim ersten Scheitern über Bord wirft, sondern verdammt harte Arbeit, Konsequenz und der Mut, die richtigen Entscheidungen zu treffen und daran auch gemessen zu werden … und auch für manches ein paar Anläufe zu brauchen.

Wir sprechen uns zum Jahresende! ;-)