Monthly Archives: März 2005

Neuauflage der HTML-Bibel: SELFHTML 8.1

SELFHTML wurde überarbeitet und ist in der Version 8.1 online gegangen. Neu ist bspw. ein neues Unterkapitel über CSS-basierte Layouts und ein neues Hauptkapitel über Webserver/CGI. Die Symbolauszeichnungen der Browserunterstützung wurden aktualisiert.
Das Standard-Werk jedes HTML-Entwicklers und privaten Website-Bastlers wurde einst von Stefan Münz entwickelt. Zwischenzeitlich wird Stefan Münz von einem Redaktionsteam unterstützt.
Die neue Suche ist im Übrigen auch deutlich komfortabler.
Die Web-Community sagt einmal mehr: Danke!
http://de.selfhtml.org/

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Hubschrauber Attrappe zu verkaufen – bei der Bühnenbörse

Ob Kamel in Originalgröße, eine 4,5-Meter Riesen-Hand oder ein Brokat-Tanz-Puppen-Kleid – die Bühnen-Börse, initiiert vom Hessischen Theater und dem Staatstheater Mainz, ist zwar noch sehr übersichtlich in punkto Angebot und Nachfrage, verspricht aber ein großer Erfolg zu werden, schließlich steht die Börse nicht nur den beteiligten Theatern sondern auch Privatpersonen offen. Ob gebrauchte Requisiten, Kostüme, Sondermaschinen oder andere Gegenstände bis hin zu Objekten der Pyrotechnik – alles was auf Bühne und Theater gebraucht wird oder wurde, wird zum Kauf oder zur Leihe angeboten.
http://www.buehnenboerse.net/

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Für eine Handvoll EUROs

Wozu brauchen wir Billiglohnländer und Sozialdumping – das können wir doch auch selbst! Ein Blick auf » LetsWorkIt.de « unter dem Stichwort »Homepage« bringt das ganze Dilemma auf den Punkt. Beispiele gefällig? »Homepage für Arbeitsvermittlung mit interaktiven Elementen« zu aktuell 234,00 EUR – oder wie wäre es mit einer »hochwertigen Homepage mit Flashintro« zu aktuell 189,00 EUR? Der Knaller kommt aber am Ende: Die »Homepage zur Präsentation der Dienstleistungen« zu aktuell 37,00 EUR. Der Niedrigstbietende »BDGimper« ist übrigens »geprüftes gewerbliches Mitglied« bei LetsWorkIt.de, d.h. »es wurde ein Gewerbeschein, Handelsregisterauszug oder ein ähnlich qualifiziertes Dokument vorgelegt, aus dem hervorgeht, dass eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt«.

Homepage erstellen für 37,00 EUR
http://www.letsworkit.de/auftrag.asp?ItemID=1484

Kommentar: Das hat nichts mehr mit freier Marktwirtschaft zu tun, das ist Preisdumping und macht den Markt kaputt. – Und für 37,00 EUR kann niemand das Haftungsrisiko tragen, doch das nur am Rande.

Update: Am Ende ging der Homepage-Auftrag für 16,00 EUR ‘über den Tresen’.

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Experimental Gameplay Project

Wer daddelt nicht auch gern mal ein kleines Flash- oder Director-basiertes Spielchen dazwischen – wenn es gut gemacht ist. Gerne erinnert man sich doch an »Moorhuhn« oder »Yetisports«. ‘Gut gemacht’ heisst dabei für mich nicht immer nur optisch aufwändig – es ist das Gameplay, das letztendlich überzeugt oder nicht. Im »experimental gameplay project« der »Carnegie Mellon University« werden neue Spielideen präsentiert. Wie steht es so schön auf der Website: »Some games are below, some good, some crappy, all experimental. Have fun!«
http://www.experimentalgameplay.com/

Der Klassiker »Yetisports« jetzt mit überarbeitetem »Part 1« (dem eigentlich besten Game aus der Yeti-Reihe)
http://www.yetisports.org/

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Pharming tückischer als Phishing

Pharming, wieder so ein Kunstwort, ist gegenüber Phishing noch eine ganze Ecke tückischer – schließlich meinte man sich mit der URL-Handeingabe eigentlich auf der sicheren Seite. Pharming nutzt Sicherheitslöcher im eigenen PC und modifiziert die Auflösung der Domain in die zugehörige IP-Adresse, der Nutzer bemerkt davon nichts und landet auf der gefälschten Seite – mit der selbst eingegebenen Adresse/URL im Adresspfad.
Von so einem erfolgreichen Pharming-Angriff berichtet nun intern.de, unter Bezugnahme auf eine Pressemitteilung der Polizei Gifthorn. Ausgangspunkt war dabei wohl ein Java-basierter Trojaner. Interessant auch der Ablauf der Transaktion im Hintergrund: PIN und TANs wurden abgefangen und das Konto geplündert. Die Überweisungen gingen auf ein deutsches Konto, der Inhaber, angeworben über eine Spam-Mail mit versprochener Umsatzbeteiligung für die Durchführung von Transaktionen, hob das Geld bar ab und transferierte es ins Ausland. Ob man den Mann dafür belangen kann, ist noch nicht geklärt, aber wahrscheinlich – wenn bei ihm was zu holen ist…
Im Gegensatz zu den bereits beschriebenen » Phishing-Versuchen « ist Pharming wirklich trickreich. Es bleibt zu hoffen, dass die Texte der gefälschten Bank-Website ähnlich schlecht verfasst sind, wie die der Phishing-E-Mails.
http://www.intern.de/news/6566.html

Pharming: Eine Definition
http://www.at-mix.de/pharming.htm

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Zombie-PCs unter unseren Schreibtischen? 1 Mio. PCs bereits unbemerkt gekapert

Von Trojanern infizierte PCs warten nur auf den Befehl zum großen Schlag gegen Netzwerke und Unternehmen. Keine »Science Fiction« sondern Realität unter unseren Schreibtischen – das jedenfalls behaupten IT-Security-Experten in einem Artikel bei Testticker. Dass verseuchte PCs seit langem bereits Spam versenden und Rechenleistungen für subversive Zwecke bereitstellen ist ja längst bekannt, doch man hat wohl noch lange nicht das tatsächliche Ausmaß der Bedrohung erkannt.
http://www.testticker.de/testticker/news/detail_screen.asp?ArticleID=20050318003

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Wenn der PR-Blogger im »PR Blogger« vom Umgang mit Blogs und Bloggern spricht

… dann ist das nicht nur eine skurille Überschrift, sondern auch interessant zu lesen. Wenn man sich selbst als Zielgruppe definieren muss oder will, gewinnt das eine gewisse (wohl auch freiwillige) Komik. http://klauseck.typepad.com/prbloggerweblog/2005/03/vom_umgang_mit_.html

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