Als Gast beim Heimspiel

Eintracht Frankfurt – 1. FC Nürnberg 1:0

Mein ‚Club‘ zu Gast in meiner Stadt Frankfurt, da muss man als bekennder FCN-Fan doch zum Spiel. Hier ein paar Fotoimpressionen von der neuen Commerzbank-Arena.

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Noch ein Wort zum Spiel: Eine einzige Enttäuschung. Ich habe lange kein Spiel mehr gesehen, bei dem beide Mannschaften so wenig für die 40.000 zahlenden Zuschauer geboten haben. Einfachste Bälle versprangen oder kamen nicht an, der Ball wurde meistens weit nach vorne geschlagen in der Hoffnung, dass die jeweils anderen irgendwas falsch machen. Zum Teil ging der Ball auch mehrmals zwischen Gegner und eigener Mannschaft hin und her, so dass man meinen konnte, die gehören alle zusammen. Mir unverständlich, dass das Urteil der Fachgazetten da noch so milde war. Mein Eindruck deckte sich mit dem der Fans, die ich hörte oder mit denen ich sprach: ‚Unansehnlicher Fussball‘. O-Ton Frankfurter Fans: „Nürnberg konnte nicht, Frankfurt wollte nicht“. Wobei man den Nürnberger das Bemühen wirklich nicht absprechen konnte, ob Frankfurt ‚hätte können‘ darf mal bezweifelt werden. Beide wirkten (leider!) wie zwei kommende Absteiger, wenn da nicht die Hoffnung wäre, dass beide mehr leisten können.
Frankfurt gelang es, die Außenbahnen zuzustellen und die Offensivkräfte der Nürnberger auszuschalten. Mit eigenem Ballbesitz konnte man aber wenig anfangen. Einzig zu Beginn der 2. Halbzeit war Frankfurt pötzlich gefährlich, was folgerichtig auch zum Tor führte. Nürnbergs Devensive schlitterte dabei von einer Verlegenheit in die andere, allerdings weniger ob der Fähigkeiten der Frankfurter, sondern weil man Bälle nicht wegbekam oder eigene Angriffe sofort nach hinten losgingen. Dennoch – und das sei als Club-Fan erlaubt anzumerken: Für mich enttäuschend, wie man so als Heimmannschaft auftreten kann. Darauf zu warten, dass der Gegner schon mal einen Fehler macht, ist im ergebnisorientierten Fussball zwar wohl legitim, für die Fans und Zuschauer, die sich die ganze Mühe machen da hinzugehen und dann noch Sitzplatzkarten am oberen Schüsselrand für 27,00 Euro erwerben dürfen, eine Belastungsprobe.

Noch ein Wort zum Spiel: Eine einzige Enttäuschung. Ich habe lange kein Spiel mehr gesehen, bei dem beide Mannschaften so wenig für die 40.000 zahlenden Zuschauer geboten haben. Einfachste Bälle versprangen oder kamen nicht an, der Ball wurde meistens weit nach vorne geschlagen in der Hoffnung, dass die jeweils anderen irgendwas falsch machen. Zum Teil ging der Ball auch mehrmals zwischen Gegner und eigener Mannschaft hin und her, so dass man meinen konnte, die gehören alle zusammen. Mir unverständlich, dass das Urteil der Fachgazetten da noch so milde war. Mein Eindruck deckte sich mit dem der Fans, die ich hörte oder mit denen ich sprach: ‚Unansehnlicher Fussball‘. O-Ton Frankfurter Fans: „Nürnberg konnte nicht, Frankfurt wollte nicht“. Wobei man den Nürnberger das Bemühen wirklich nicht absprechen konnte, ob Frankfurt ‚hätte können‘ darf mal bezweifelt werden. Beide wirkten (leider!) wie zwei kommende Absteiger, wenn da nicht die Hoffnung wäre, dass beide mehr leisten können.Frankfurt gelang es, die Außenbahnen zuzustellen und die Offensivkräfte der Nürnberger auszuschalten. Mit eigenem Ballbesitz konnte man aber wenig anfangen. Einzig zu Beginn der 2. Halbzeit war Frankfurt pötzlich gefährlich, was folgerichtig auch zum Tor führte. Nürnbergs Devensive schlitterte dabei von einer Verlegenheit in die andere, allerdings weniger ob der Fähigkeiten der Frankfurter, sondern weil man Bälle nicht wegbekam oder eigene Angriffe sofort nach hinten losgingen. Dennoch – und das sei als Club-Fan erlaubt anzumerken: Für mich enttäuschend, wie man so als Heimmannschaft auftreten kann. Darauf zu warten, dass der Gegner schon mal einen Fehler macht, ist im ergebnisorientierten Fussball zwar wohl legitim, für die Fans und Zuschauer, die sich die ganze Mühe machen da hinzugehen und dann noch Sitzplatzkarten am oberen Schüsselrand für 27,00 Euro erwerben dürfen, eine Belastungsprobe.Mir hat es – trotz des Ergebnisses und des Spiels – dennoch Spaß gemacht das Stadion kennen zu lernen und die Atmosphäre zu genießen. Jede Woche würde ich beim derzeitigen Leistungsstand bei beiden Mannschaften sicher nicht hingehen.
Aber als Club-Fan ist man treu und leidensfähig – und die Eintracht-Fans sind es ganz offensichtlich auch, das macht sie sympathisch.

Kleine Anekdote am Rande: Im Stadion wurde während der Partie einige Szenen aus der 234. Folge der ZDF-Krimireihe »Ein Fall für zwei« gedreht. In der Folge sucht Privatdetektiv Matula im Umfeld der Eintracht einen Mörder.

Impressionen aus der Commerzbank-Arena Frankfurt
http://www.endl.de/fotogalerie/eintracht-frankfurt/0001.htm