Das perfekte Verbrechen

Spannender als jeder Krimi liest sich die Geschichte des Kunstraubs der drei Gemälde »Schatten und Dunkelheit«, »Licht und Farbe« (William Turner) und »Nebelschwaden« (Caspar David Friedrich) 1994 aus der Frankfurter Kunsthalle Schirn.

Eine Geschichte über die Mafia, Anwälte als Mittler zur Unterwelt, Kleinganoven, die einmal das große Ding machen wollen, ein Museum, das auf eigene Faust seine Bilder zurückkaufen will, und eine gescheiterte Justiz.

Und am Ende gibt es fast nur Gewinner – bis auf die Versicherungen, die die Ganoven und die Mafia bezahlt hat (und auch das Museum bekam noch etwas raus), und natürlich die Strafverfolgung.

Ein Meister- oder doch ein Possenstück? Eine Kapitulation des Rechtsstaats oder einfach eine einmalige Geschichte, die sicher einmal verfilmt wird.

Gefunden bei Streitsache via Jurablogs

»Nicht zu fassen«
[sueddeutsche.de]