Monthly Archives: Dezember 2005

Oops, I tippt it again

Wer mal mit einem Geschenk voll daneben im Trend liegen will: Hier der Taschenrechner für Blondinen (original nur der mit der Oops-Taste)


Gefunden via CHIP online

Mit Fingersymbolen statt komplizierter Zahlen und der Taste mit dem Oops, falls mal was daneben ging.

Zu kaufen gibt es das Ding bei Shoppingwunder.de | Außergewöhnliche Geschenkideen, präsentiert von Kai Pflaume
»Geschenke nur für dich gemacht« – und dem Zielpublikum wird produktaffin gleich mit empfohlen: Der Love-Reminder und »Back Dir Deinen Traummann« – »Eine kunstvolle Backform mit einer speziellen hochwertigen Backmischung hilft Ihnen dabei. Ob bunt, süss, sauer oder fruchtig – Sie entscheiden wie Ihr Traummann aussehen und schmecken soll!«


Was der so empfiehlt, der Kai … tz tz … faustdick hinter den Ohren!

Na dann: Frohes Xmas-Shopping weiterhin!

{lang: 'de'}

Zitat zum Wochenanfang

Bildung ist die Fähigkeit, fast alles anhören zu können, ohne die Ruhe zu verlieren oder das Selbstvertrauen.

Robert Lee Frost

Wiedergefunden bei »Wikiquote«
http://de.wikiquote.org/wiki/Robert_Lee_Frost

{lang: 'de'}

Du kannst mich ganz viermal am Arsch lecken

Immer zweimal mehr wie Du! – Direktlink zu YouTube

Könnte zum diesjährigen Weihnachtsklassiker werden.

Die weihnachtlichen Zimtsterne gibt es auch unter
http://maritas-katzenforum.de/Download/zimtsterne.mpg
zum Download (~ 1,6 MB).

{lang: 'de'}

Studien Studien noch einmal, es war so wunderschön

Es war erst ein paar Tage her, da las man in zwei Studien (bzw. in den entsprechenden Publikationen dazu), wie ulkig die Blogwelt doch wäre, gäbe es doch »Mehr Blogger als Blog-Leser« und außerdem wären doch die meisten nur hedonistische »Selbstdarsteller«.

Nun – nicht aufregen, sondern abwarten. Die nächste Studie kommt bestimmt. Und schon heute ist es soweit, bei Golem liest man nun – man reibe sich die Äuglein: »Studie: Blogs haben großen Einfluss«.
»Ziel der Studie war es, den Einfluss von Blogs mit wissenschaftlichen Methoden zu messen, statt sich nur auf den subjektiven Eindruck, gestützt durch die Zahl der Kommentare und ein Google-Ranking, zu verlassen.«
Und weiter: »Das Ergebnis der Untersuchung: Der Einfluss von Blogs ist auf Kosten traditioneller Medien gewachsen«.
Teilweise seien Blogs – wie im zitierten Fall DELL – bereits die maßgebliche Anlaufstelle für User-Meinungen über ein Produkt oder Unternehmen.

read more »

{lang: 'de'}

Pimp my Kanzlerin

Einfach zu gut, um ‘zu böse’ zu sein.
Angelina Merkel – Gefunden bei blogwart.com
 
Digitalkunst und Politik
http://www.angelina-merkel.de/

{lang: 'de'}

Studien

Zwei Studien machen gerade die Runde, die uns Blogger betreffen.

»Mehr Blogger als Blog-Leser« rezitiert SPON und fasst eine Studie des Marktforschungsinstituts Fittkau & Maaß weiter zusammen: »Der typische Blog-Besucher sei unter 30 und meist in der Ausbildung oder selbständig tätig«. Und weiter: »Lediglich vier Prozent von mehr als 100.000 im Herbst befragten Personen gaben an, sich regelmäßig in einem Blog aufzuhalten.«

read more »

{lang: 'de'}

Ich sprüh’s auf jede Wand: So viel Werbung braucht kein Land

Vorweg: Johnny ist wieder da. Nein, nicht virtuell, denn sein Blog Spreeblick ist ja schon vor einiger Zeit wieder on air gegangen, ich meine es eher im Geiste.
Irgendwas habe ich bei Spreeblick vermisst – ich konnte es aber nicht sagen was. Jetzt weiß ich es: Es ist so die besondere Schreibe zu besonderen Themen, so wie einfach hier, hier oder auch hier.
Und jetzt eben wieder hier: Lehsehnlehrnehn.
Johnny philosophiert über das Lesenlernen, über die Mühe unserer Kleinsten mit dem Lesen an sich, aber auch mit dem Lesen im Besonderen, in einer Welt der Marketing-Speech, des Denglish und der Mühen um Markenindentität. Unbedingt Lehsehn!

Dabei kam aber in den Kommentaren von rene der Einwand, »Wenn die Wirtschaft die Wände vollkleistern darf, warum darf ich dass dann eigentlich nicht?«. Ein guten Einwand, den ich auch wie folgt schon aufgegriffen habe: »Das, René, DAS (sic!) ist für mich das einzige Argument, das ich ‘pro Graffiti’ gelten lasse. Denn das ist nämlich wahr und das dachte ich mir nämlich genau am Samstag, als ich mit meinem Kleinen durch die Stadt spazieren ging und mich fragte, was ich schlimmer finde: Graffiti oder Werbung.«

Mein Stellung zu Graffiti habe ich hier und da hinreichend zum Ausdruck gebracht. – Nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen.
Aber ich lasse genau diesen Einwand eben gelten: Ist es nur deswegen richtig, weil es rechtlich erlaubt ist? – Ich will hier beim besten Willen nicht zur autonomen Rückgewinnung des urbanen Raumes aufrufen, aber es ist einmal zu bedenken! Man schreibt Häuslebauern ihre Fassaden vor, man verbietet Kunst im öffentlichen Raum, man reglementiert und reguliert, aber die Werbeflächen dürfen unsere Stadtflächen überziehen. Ob da eine halbnackte Frau in Strapsen zu sehen ist, ob ein innig verschmolzenes nacktes Paar – das mutet man Kindern und auch religiös oder moralisch sensiblen Menschen (auch wider Willen) einfach zu. Man darf mit gesellschaftlichen Werten spielen, man darf hässliches Design machen, man darf schreien, man darf man darf man darf … erlaubt ist, was dem Werber gefällt. Und je auffälliger desto besser im Zweifel.
Graffiti ist Sachbeschädigung – kein Zweifel -, aber den Unmut darüber, warum eines erlaubt ist, das andere verboten, ist doch irgendwie verständlich.
Alles notwendig aus wirtschaftlichen Gründen? Nein, denn die inflationäre Bepflasterung unserer Freiflächen führt einzig zum Preisverfall, zu zunehmenden gegenseitigem Dumping begleitet vom Kollateralschaden: Man muss als Werber noch lauter schreien, um aufzufallen.
Eine irre Spirale…

Läßt man einmal das geltende Recht außer Acht und nur die Vernunft walten, dann gibt es keine echte Legitimation, warum das eine erlaubt und das andere verboten ist. Das Recht muss doch uns gehören, uns, der Gesellschaft. Gebt uns endlich unseren öffentlichen Raum zurück, lasst uns darüber reden, was gut und was schlecht ist, was uns dient und was uns schadet – und unsere Sprache bei der Gelegenheit gleich auch.

Jetzt aber »Lehsehnlehrnehn« lesen – mit allen Kommentaren:
http://www.spreeblick.comweblog/2005/12/05/lehsehnlehrnehn/

P.S. Der Titel ist ne Anspielung auf einen alten Ina Deter-Song. Das hörte man so ‘in meiner Zeit’…

Update 7.12.2005: Interessantes Projekt aus Wien. Danke für den Tipp an HCL und moses via Spreeblick Comments

Delete: Die Entschriftung des öffentlichen Raums
http://www.steinbrener-dempf.com/

Entschriftung mit Rapsgelb [derStandard.at]
http://derstandard.at/?url=/?id=2067917

{lang: 'de'}