Wir helfen sogar Holländern!
Das Deutsche Rote Kreuz hat sich eine neue Image-Kampagne geschenkt und ich blieb gleich mal ein wenig irritiert vor dem Plakat stehen.
Dazu aus der Website: »Das Motiv “Stadion” thematisiert auf humorvolle Weise den Einsatz von Rotkreuzhelfern bei sportlichen Anlässen, die Fans und Spielern aller Mannschaften gleichermaßen zur Seite stehen.« – Und um die Botschaft so zu unterstreichen, dass es auch der Fussball-Fan kapiert, hat man wohl auf Anraten der Webeagentur gleich auf ein Extrem-Beispiel zurückgegriffen: Den holländischen Fan.

Witzig isses schon, aber ob das dann mal nicht nach hinten losgeht? Das Motiv spielt ja mit einem real existierenden Problem, das regelmäßig beim Aufeinandertreffen der Fans zu sehen ist. – Passt aber ja auch irgendwie, denn dann gibt es ja Arbeit für’s DRK.
Aber mal ne ganz andere Frage an der Stelle: Warum braucht das DRK überhaupt eine Imagekampagne? Vielleicht gibt es ja unter den Helfern Konkurrenz, frei nach dem Motto: »Geht es Dir so richtig bitter, kommt auch noch ein Johanniter« (Kleiner Sanitäter-Witz am Rande) – aber eigentlich sollte das doch keine Rolle spielen. Auf dem Plakat wird nur die Website/URL beworben, also auch kein Nutzen für unterwegs, bspw. durch Platzierung der Notrufnummer, was vor allem für ausländische Gäste ein Nutzen wäre.
Eine Verbesserung des Images des DRK ist zwar real existierendes Bedürfnis im Kampf um Spenden, aber es bleibt am Ende nur eines: Eine Verschwendung von Geldern. Meine Meinung. Mir ist es nämlich egal, wer im Notfall zu mir kommt.
Mehr zur Kampagne gibt es direkt auf der Website des DRK
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Das Deutsche Rote Kreuz hat sich eine neue Image-Kampagne geschenkt und ich blieb gleich mal ein wenig irritiert vor dem Plakat stehen.
Dazu aus der Website: »Das Motiv "Stadion" thematisiert auf humorvolle Weise den Einsatz von Rotkreuzhelfern bei sportlichen Anlässen, die Fans und Spielern aller Mannschaften gleichermaßen zur Seite stehen.« - Und um die Botschaft so zu unterstreichen, dass es auch der Fussball-Fan kapiert, hat man wohl auf Anraten der Webeagentur gleich auf ein Extrem-Beispiel zurückgegriffen: Den holländischen Fan.
Witzig isses schon, aber ob das dann mal nicht nach hinten losgeht? Das Motiv spielt ja mit einem real existierenden Problem, das regelmäßig beim Aufeinandertreffen der Fans zu sehen ist. - Passt aber ja auch irgendwie, denn dann gibt es ja Arbeit für's DRK.
Aber mal ne ganz andere Frage an der Stelle: Warum braucht das DRK überhaupt eine Imagekampagne? Vielleicht gibt es ja unter den Helfern Konkurrenz, frei nach dem Motto: »Geht es Dir so richtig bitter, kommt auch noch ein Johanniter« (Kleiner Sanitäter-Witz am Rande) - aber eigentlich sollte das doch keine Rolle spielen. Auf dem Plakat wird nur die Website/URL beworben, also auch kein Nutzen für unterwegs, bspw. durch Platzierung der Notrufnummer, was vor allem für ausländische Gäste ein Nutzen wäre.
Eine Verbesserung des Images des DRK ist zwar real existierendes Bedürfnis im Kampf um Spenden, aber es bleibt am Ende nur eines: Eine Verschwendung von Geldern. Meine Meinung. Mir ist es nämlich egal, wer im Notfall zu mir kommt.
Mehr zur Kampagne gibt es direkt auf der Website des DRK
Kleingedrucktes:
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Ich glaub, das war's.