wordpress 10 – pimp my wordpress

Die letzten Tage gab es wenig zu berichten, daher auch entsprechend eine niedrige Post-Frequenz. Zeit und Muße also für ‘entdecke die Möglichkeiten’ – und die sind wirklich beeindruckend mit WordPress.

Erweiterungen für die Blogsoftware WordPress nennt man Plugins (siehe auch meine Plugin-Liste), wenn das jemanden nicht so geläufig sein sollte, und die gibt es nahezu an jeder Ecke. Als Open Source-Plattform schraubt irgendwie jeder, der PHP beherrscht, seine kleinen Erweiterungen zusammen, modifiziert oder optimiert. Und da es in der Regel sehr einfach ist, ein Plugin auszuprobieren (man wirft meist eine Datei oder einen Ordner in ein bestimmtes Verzeichnis am Server, aktiviert das Plugin in der Benutzeroberfläche und wirft einen Schnipsel PHP-Code in den Quelltext), probiert man einfach aus, was gefällt oder interessant zu sein scheint.
Klappt es nicht, oder kommt man – aus welchen Gründen auch immer – nicht gleich zurecht, egal, dann eben das nächste ausprobieren.

Ein paar haben sich als echt hilfreich erwiesen, wie bspw. Ultimate Tag Warrior, mit dem man interne Tags für seine Postings vergeben kann. Diese Verschlagwortung erweist sich schnell als sehr nützlich, was durch das Plugin auch gleich aufgezeigt wird: ob Tag-Cloud, Tag-Suche bis zur ‘related article’-Funktion ist alles machbar.

Aber auch der technische Spielereien gibt es zu Hauf: Mit dem d13gallery-Plugin kann man problemlos Bildergallerien in den Kontext stellen – und die Thumbnails werden selbstständig generiert. Oder ein Umfrage-Plugin (Poll) gesucht? Wie wäre es mit WP-Polls, war bei mir nach wenigen Minuten lauffähig (das Feintuning lass ich da mal außen vor … …; zumindest weiß ich jetzt, wie man Buttons via CSS baut). Ok, dann stellt man allerdings fest, dass die Umfrage-Klicker wohl ausgestorben sind – bis auf mich. Ich klicke noch heute auf alles was nach Frage aussieht – werde allerdings (wie beim SPON) gerne danach darauf hingewiesen, dass ich (natürlich vorher) irgendwas hätte tun müssen, wie Cookies zulassen, mich registrieren oder während des Klickens mit der linken Hand Alt+Strg+Shift+Pos1 hätte drücken müssen.

Aber um all das geht es ja nur am Rande. Worum es geht ist, dass nunmehr jeder in der Lage ist, zu bloggen und dabei technisch keine Limits zu haben. Das meiste wird so gut erklärt, dass es eigentlich jeder kann, wenn er sich etwas dafür interessiert. Und zur Not gibt es noch sehr sehr hilfreiche Foren, wie das von WordPress selbst. Wer hier fragt und höflich ist, bekommt immer Hilfe – und auch ich traue mich da richtig naive Fragen zu stellen, wenn ich es denn nicht besser weiß aber wissen möchte.

Natürlich kannte ich alle technischen Spielarten schon aus dem Business (man ist ja nicht umsonst Projektmanager Digitale Medien…), aber dass das alles schon so für den Hausgebrauch zur Verfügung steht, das musste ich auch erst entdecken.

Die Frage wird also zukünftig nicht sein: Kann ich das? Sondern: Was will ich tun?

Und das wird auch unser Business verändern. Statt sich stundenlang um technische Machbarkeiten und deren Budgetierung zu kümmern, wird man sich einfach den Bedürfnissen der Auftraggeber zuwenden können.

Ade, du Diktatur der Technik. Willkommen zurück auf dem Thron, geliebte Kommunikation!

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Facebook-Kommentare

One comment

  • 1
    Heimchen
    14. Juli 2006 - 14. Juli 2006 11:46 | Permalink

    sehr schöner artikel, dude.

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    Ich glaub, das war's.