Hans Meyer im WamS-Interview

  • WamS: Haben Sie manchmal Probleme mit dem Vokabular im Fußball?
  • Meyer: Aber wie.
  • WamS: Darum greifen Sie nach einer Partie lieber zum Bonmot als zur Analyse?
  • Meyer: Die Analyse wird nicht gefordert. Ich habe noch keinen Journalisten erlebt, der von mir Fachliches erwartet hat. Die Fragen, die kommen, sind wenigstens so blöd wie meine Sprüche. Und die Sprüche sind immer spontan – und übrigens am besten, wenn die Fragen besonders dumm sind.

WELT am Sonntag – erschienen am 16. April 2006

Hans Meyer über Fussball, den 1. FC Nürnberg, die T-Frage und Jürgen Klinsmann.

Aber – sozusagen als Ironie in sich bezogen auf obiges Zitat – titelt die WamS den Artikel mit »Klinsmann ist inkonsequent«, dabei war dies der einzige klitzekleine Kritikpunkt von Meyer gegenüber Klinsmann, eingebettet in ein Meer von Lob und Verständnis. Wenn man da eine Strategie und Kampagne gegen Klinsmann vermuten wollte….

Vergaß ich zu erwähnen, dass die WamS aus dem Hause Axel Springer stammt (= BILD-Zeitung)?

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Ich glaub, das war's.