
Vielleicht bin ich ein Spätzünder und das Thema ging einfach an mir vorbei, nichtsdestotrotz haute es mich um als ich die Tragweite kapierte. Und das war heute.
Die komischen Ränder um Flash-Elemente empfand ich schon seit einiger Zeit als befremdend, auch der Umstand, dass ich manchmal erst klicken musste (oder Leertaste) um eine Seite zu betreten, aber das schob ich auf meine Beta-Version des IE7. Doch weit gefehlt…
Microsoft hat standardmäßig die für Flash mit zuständigen Active-Script-Sicherheitseinstellungen für seine Browser mit einem der letzten Updates geändert. Mit dem Ergebnis: Erst klicken, dann gucken.
Auch wenn man das wohl abschalten kann, wie man in einem dafür eigens vorbereiteten Microsoft Support-Artikel erläutert, so mag man sich doch die praktische Auswirkung – wie auch bei doppelklicker.de beschrieben – gar nicht vorstellen.
Unvorstellbar: Microsofts Update vom 11. April 2006 für den Internet Explorer legt alle Websites lahm, die Flash-Movies, Video-Clips oder Java-Applets einsetzen. … Stellen Sie sich vor, Sie besuchen eine Website. Diese verfügt über eine Navigation, die sich der Flash-Technologie bedient. Eventuell haben Sie diese Site schon früher besucht und die dortigen Inhalte und Angebote genutzt. … Im Gegensatz zum letzten Besuch will die Navigation aber nicht mehr funktionieren. Was ist geschehen ? Hat der Webmaster einen fehlerhaften Flash-Movie hochgeladen ? Nein, es ist ganz anders. Microsoft hat sich erlaubt, für Ihren Browser, den Internet Explorer, ein Update bereitzustellen, welches vor Aktivierung einen einfachen Klick auf den Flashfilm erfordert, damit dieser aktiviert wird und anläuft. (doppelklicker.de)
Obige Website zum Beispiel besteht aus einzelnen Flash-Feldern, die nun alle einzeln aktiviert werden müssen. Wer das entsprechende Update (ggf. auch ohne es so richtig mitbekommen zu haben) installiert hat, wird das Problem beim einem Selbsttest schnell erkennen.
Der Hintergrund, wie auch bei doppelklicker.de nachzulesen, ist wohl ein seit 1998 schwelender Rechtsstreit zwischen Microsoft und Eolas – doch das wird dem Otto-Normalnutzer ziemlich egal sein. Auch egal wird ihm sein, ob und wie man das theoretisch deaktivieren kann, denn die Otto-Normalnutzer, die ich kenne, fassen schon mal gar nichts an, was mit Sicherheit auch nur im entferntesten zu tun hat oder nach Systemeinstellung klingt.
Die Folge: Ich muss meine Kunden allen Ernstes darauf hinweisen, dass das nun wieder ein Problem gibt, wenn sie Flash einsetzen wollen oder das sie eines haben, wenn sie Flash bereits einsetzen.
Denn erstens sind nun mehrere kleine Flash-Elemente innerhalb einer Website nicht mehr praxistauglich, zweitens kann es so mit Flash-Werbemitteln richtig Probleme geben (zwar nicht getestet, aber davon gehe ich nun aus) und drittens macht ein solcher notwendiger Schritt (User-Aktion) des Aktivierens nebst des extrem hässlichen Randes einen ganz schlechten Eindruck in Bezug auf das professionelle Gesamt-Erscheinungsbild.
Oh je … und ich hab Flash erst vor wenigen Tagen zum mittlerweile absoluten und unveränderbaren Standard erklärt, der – trotz Zugehörigkeit zur Konkurrenz – auch von Microsoft akzeptiert wird (wird ja schließlich auch bei Microsoft selbst auf der Website eingesetzt). So kann man sich täuschen.
Wenn sich da nichts ändert, erkläre ich Flash – bei der bestehenden Dominanz des IE in der Praxis – als dem Tode geweiht.
Nachtrag 13.09.2006
Das hier hat mir jemand zugemailt, könnte wirken – aber auf eigene Gefahr!
Click to activate and use this control box
How to solve the " click to activate and use this control" prompt box
Why do I get a message prompting me to “click to activate and use this control” when I hover my mouse over a Flash element?
This is a caused by the latest I. E. update.
Microsoft recently lost a legal battle with a patent holder about the way Internet Explorer displays OBJECTs and EMBEDs in webpages. Microsoft then decided to update its Internet Explorer browser with changes requiring user input to display and activate ActiveX based media.
This affects Flash files, QuickTime, RealPlayer, Java , Adobe Acrobat among others. It means users have to click the object first in order to activate its functions.
To fix the problem, please follow these steps:
1) Just below the last <object> in your HTML page, insert the following Javascript:
<script type="text/javascript" src="fixit.js"></script>
2) Open a new document in Notepad or your HTML editor, and copy & paste the following content into it:
theObjects = document.getElementsByTagName("object");
for (var i = 0; i < theObjects.length; i++) {
theObjects[i].outerHTML = theObjects[i].outerHTML;
}
3) Save this file as fixit.js
or Download the above file (right click on top of download and select save as)
4) Upload both files to your webserver, and the problem should be solved.
Bei mir hat es gar nichts gebracht, leider…
Vielleicht bin ich ein Spätzünder und das Thema ging einfach an mir vorbei, nichtsdestotrotz haute es mich um als ich die Tragweite kapierte. Und das war heute.
Die komischen Ränder um Flash-Elemente empfand ich schon seit einiger Zeit als befremdend, auch der Umstand, dass ich manchmal erst klicken musste (oder Leertaste) um eine Seite zu betreten, aber das schob ich auf meine Beta-Version des IE7. Doch weit gefehlt...
Microsoft hat standardmäßig die für Flash mit zuständigen Active-Script-Sicherheitseinstellungen für seine Browser mit einem der letzten Updates geändert. Mit dem Ergebnis: Erst klicken, dann gucken.
Auch wenn man das wohl abschalten kann, wie man in einem dafür eigens vorbereiteten Microsoft Support-Artikel erläutert, so mag man sich doch die praktische Auswirkung - wie auch bei doppelklicker.de beschrieben - gar nicht vorstellen.
Unvorstellbar: Microsofts Update vom 11. April 2006 für den Internet Explorer legt alle Websites lahm, die Flash-Movies, Video-Clips od
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Blog-Tags: flash, microsoft, webdesign
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