Die Bahn – Gutschein-Rechnereien

Solche Geschichten schreibt nur die Bahn:

Sebastian kam Montag zu spät zur Arbeit, so richtig zu spät meine ich. Aber 150 Minuten können im Bahnbetrieb zwischen Jena und Frankfurt halt schon mal vorkommen, dafür kriegt man aber einen Gutschein als Entschädigungsanspruch.

Kann man alles unter »Kundenrechte im Fernverkehr« bei der Bahn nachlesen, ist etwas schwer zu finden von der Startseite aus, gibt es aber, die müssen ja auch viel anderes an Informationen vermitteln, ist auch nicht leicht immer.

Für die 150 Minuten gab es für Sebastian satte 20% auf die nächste Fahrt. Klar, dass man den vorher einlösen muss, und geht natürlich auch nur am Schalter – auch logisch, wie soll so ein Automat das auch kapieren. Muss man so ne halbe Stunde anstehen, statt einen der vielen freien Automaten zu nutzen, leuchtet einem aber auch voll ein – ist ja ein Fall für den Service und nicht für die Maschine.

Die 20% waren für Sebastian dann roundabout 6 EUR wert, gezahlt hat Sebastian aber so ca. das, was er sonst auch zahlt. Klar, da fragt man dann auch noch mal nach.

Zugfahrkarte ist am Schalter eben teurer, hier so ca. 4 EUR wegen Service und so, klar. Plus noch die 1,50 EUR Aufschlag für die Reservierung direkt am Schalter, auch wegen Service und so, klar.

Am Ende blieben so 50 Cent, reicht für ‘ne Brezel in der Nähe, nicht am Bahnhof selbst, da kostet sie 60 Cent.

Die Bahn, da weiß man was man hat.

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3 Comments

  • 1
    icke
    28. Mai 2008 - 28. Mai 2008 08:37 | Permalink

    heul doch!

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  • 2
    krals
    18. September 2008 - 18. September 2008 09:49 | Permalink

    Es ist einfach unglaublich, diese Erstattungen taugen gar nichts gerade weil ich dann an den teureren Schalter gezwungen werde!

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  • 3
    Matthias
    20. April 2009 - 20. April 2009 13:59 | Permalink

    “Die Bahn, da weiß man was man hat. ”

    Wahnsinn, da bin ich froh nicht auf die Bahn angewiesen zu sein bzw Sie einfach nicht nutzen muss.

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    Ich glaub, das war's.