Kommentar-Spam-Welle via YouTube
Die nächste Spam-Welle kommt bestimmt, das ist eigentlich klar und nur wer naiv ist, wird sich vor Spam-Attacken im Blog sicher wähnen. Ab einem gewissen Verlinkungsgrad häufen sich die Angriffe und mit etwas Geduld und Forschergeist sieht man auch Muster. Bei mir zur Zeit: Beiträge, die auf YouTube-Objekte verlinken. Das ist auffällig, da zwei ähnlich geartet Angriffe auf zwei derartige Artikel aus dem Archiv meines Blogs statt fanden, deren einzige Gemeinsamkeit die YouTube-Einbindung ist.
Der Angriff heute auf dieses Blog betraf einen unschuldigen kleinen Beitrag über eine Dampflokomotivenfahrt und verpuffte in der Kombination aus SpamKarma und Akismet, ist aber sonst durchaus tricky, da der Text ebenso variiert wie die absendende IP. Da denkt man für einen Moment “oh, ist da der Artikel irgendwo verlinkt worden” bis man dann der Fährte in die eigene Spam-Quarantäne folgt. Spuren sonst? Keine. Titel des Spam-Kommentars zuletzt: “boy can forecast TV”
Auch so ein Thema, das in Vergessenheit zu geraten scheint und schicksalhaftig angenommen wird: Spam. Dabei wäre das längst in den Griff zu bekommen, wenn die großen Provider und Unternehmen den Kindergarten mal sein lassen und sich was überlegen würden. Aber wollen die das eigentlich? Ich meine, wer will denn den Traffic senken? Da verdienen doch Anti-Spam-Software-Anbieter dran, Netzwerkadministratoren, Zugangsprovider, die immer mehr Platz und Bandbreite zur Verfügung stellen “müssen”, System-Anbieter, die neue und sicherere Systeme entwickeln, obwohl doch sonst eigentlich alles gut läuft zwischenzeitlich, etc. pp.
Nachtrag 27.06.2006
Heute die nächste Welle, diesmal auf ein ganz anderes Posting. Es ist also wohl doch nicht YouTube-fixiert aber doch ein vergleichbares Muster: Ein Artikel wird massiv mit variablen und (wenn auch in Englisch) plausiblen Lobhudel-Texten à la “Very nice! I’m putting you at my favourits…” oder “It’s been a long time since I so enjoyed reading posts in the net. Two thumbs up!” beschickt, allen gemein der Benutzername wie “superb TV do or not” und natürlich die URL. Die IP wechselt und in den Statistiken sind keine Spuren zu finden.
Da wird einem übel wenn man sich vorstellt, wie diese Wellen ohne Spam-Schutz im Blog aufschlagen würden.
Nachtrag 27.10.2006
Wenn einem also solches widerfährt
man einfach beim Artikel die Kommentare späeehrt
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Die nächste Spam-Welle kommt bestimmt, das ist eigentlich klar und nur wer naiv ist, wird sich vor Spam-Attacken im Blog sicher wähnen. Ab einem gewissen Verlinkungsgrad häufen sich die Angriffe und mit etwas Geduld und Forschergeist sieht man auch Muster. Bei mir zur Zeit: Beiträge, die auf YouTube-Objekte verlinken. Das ist auffällig, da zwei ähnlich geartet Angriffe auf zwei derartige Artikel aus dem Archiv meines Blogs statt fanden, deren einzige Gemeinsamkeit die YouTube-Einbindung ist.
Der Angriff heute auf dieses Blog betraf einen unschuldigen kleinen Beitrag über eine Dampflokomotivenfahrt und verpuffte in der Kombination aus SpamKarma und Akismet, ist aber sonst durchaus tricky, da der Text ebenso variiert wie die absendende IP. Da denkt man für einen Moment "oh, ist da der Artikel irgendwo verlinkt worden" bis man dann der Fährte in die eigene Spam-Quarantäne folgt. Spuren sonst? Keine. Titel des Spam-Kommentars zuletzt: "boy can forecast TV"
Auch so ein Thema, das in Vergessenheit zu geraten scheint und schicksalhaftig angenommen wird: Spam. Dabei wäre das längst in den Griff zu bekommen, wenn die großen Provider und Unternehmen den Kindergarten mal sein lassen und sich was überlegen würden. Aber wollen die das eigentlich? Ich meine, wer will denn den Traffic senken? Da verdienen doch Anti-Spam-Software-Anbieter dran, Netzwerkadministratoren, Zugangsprovider, die immer mehr Platz und Bandbreite zur Verfügung stellen "müssen", System-Anbieter, die neue und sicherere Systeme entwickeln, obwohl doch sonst eigentlich alles gut läuft zwischenzeitlich, etc. pp.
Nachtrag 27.06.2006
Heute die nächste Welle, diesmal auf ein ganz anderes Posting. Es ist also wohl doch nicht YouTube-fixiert aber doch ein vergleichbares Muster: Ein Artikel wird massiv mit variablen und (wenn auch in Englisch) plausiblen Lobhudel-Texten à la "Very nice! I’m putting you at my favourits..." oder "It’s been a long time since I so enjoyed reading posts in the net. Two thumbs up!" beschickt, allen gemein der Benutzername wie "superb TV do or not" und natürlich die URL. Die IP wechselt und in den Statistiken sind keine Spuren zu finden.
Da wird einem übel wenn man sich vorstellt, wie diese Wellen ohne Spam-Schutz im Blog aufschlagen würden.
Nachtrag 27.10.2006
Wenn einem also solches widerfährt
man einfach beim Artikel die Kommentare späeehrt :-)
Kleingedrucktes:
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Ich glaub, das war's.