Open Source und free services taugen nichts

Mal kurz Luft gemacht: Jaaa, es ist toll, dass es Leute gibt, die fuer umme etwas entwickeln und bereit stellen. Das ist nicht selbstverstaendlich und ueberhaupt aller Ehren wert. – Aber in der Praxis leider nicht zu gebrauchen. Ob Groupware im Business-Alltag oder eben der Counter fuer das eigene Blog, leider gilt: Was nichts kostet, taugt auch nichts.

Klingt vielleicht hart und soll ganz sicher nicht den Einsatz diskreditieren, den hier manche reinstecken, oder die Leistung schmaelern, denn was da geleistet wird, ist allererste Sahne. Allein … es taugt nicht in der Anwendung – jedenfalls, wenn man auf einen zuverlaessigen Dienst angewiesen ist, langfristige Daten sammeln moechte, nicht andauernd hinterher sein will oder einfach darauf Wert legt, seine Ruhe zu haben (gerne ohne die neuesten Features und Updates, einfach Frieden…).

Damals verwarfen wir, die Blogger, Blogcounter, weil man – aus meiner Sicht – unsaubere Dinge in der Vermarktung probiert hat und dann auch noch pikiert reagierte (lies hier), doch der Retter schien parat zu stehen: Blogscout. Doch leider ist auch hier mal wieder Zeitablauf und Erfolg der Anfang vom Ende gewesen. Erst kam es zu ersten Aussetzern, dann zu ersten ernsten Hustern, und nun Intensivstation.

Ob ich deswegen wieder zu den alten Countern zurueckkehre, wie es die ersten tun, das weiss ich noch nicht. Schliessslich ist das, was damals war, nicht vergessen. Allein … es gibt keine Alternativen derzeit. Man braucht ja nicht noch einen Counter, den hat man eh, man will etwas web20-haltiges, dass die Daten in eine Community einbringt und auch miteinander vergleicht.

Na ja, mal wieder in einem Vorurteil bekraeftigt, aber was soll es…