Hustle the sluff – Raus aus meinem Garten!

Hustle the sluffHeute morgen fragte mich Florian vom 140km-Blog per E-Mail ob ich bei mir im Haus etwas gefunden hätte, weil Erik bei mir einen Marker (Cache3) gesetzt hätte. … … … Ja, da muss man auch erstmal nochmal nachlesen und noch vor dem ersten Kaffee überlegt man da schon mal, ob man lieber ein Glas weniger getrunken hätte am Vorabend. Aber dann klingelt es dann doch so langsam. Auf der frappr-Karte hat Erik eine Markierung platziert als nächsten Hinweis auf die Lösung des Rätsels. Nun ist dieser Markierungspunkt deckungsgleich mit meinem “Fähnchen”, das ich setzte als Hinweis, auch einen Schlüssel bekommen zu haben. Ergo folgt die Kombination: Markierungspunkt ist genau bei mir zu Hause zu finden. Falsch.

Der Punkt deutet nur auf die allgemeine Angabe “Frankfurt” und das ist für “Frappr” eben zufällig (oder rechnerisch) der angegebene Punkt. Erik markierte nur Frankfurt als allgemeine Angabe. Ich wohne nicht “dort” an der Ecke (und einen Garten habe ich auch nicht – leider -, geschweige denn wohne ich in einer alten Schule). Florian will aber nach der Schule heute mal suchen oder was dazu schreiben.

Wer bisher kein Wort verstanden hat: Zugegeben, so langsam wird es kompliziert. Das alles hat was mit einer viralen Marketingkampagne zu tun, die ähnlich wie eine Schnitzeljagd läuft und mittlerweile bunt durch reale und virtuelle Welten führt.

An alle Mitratenden: Hat jemand den gedruckten SPIEGEL von heute?
Bitte schlagt mal nach, was dort steht: »Spiegel 11.9.2006 Seite 192 37/2006«
Erik verwies in seinem Blog ja auf den Wikipedia-Eintrag zu Evolution und dort findet sich (wenn man die Änderungsversionen mal durchblättert) darauf einen Hinweis. Nebst des Textes “Beginn der Evolution 11.9.2006″. Alles von der gleichen IP (AOL-Account). Vielleicht Nonsense, vielleicht ein Hinweis?

Ihr erinnert euch? VM-People hatten vor kurzem SPIEGEL-Besuch …

Update:
Das mit dem Spiegel war wohl eine falsche Fährte.
Aber übrigens: Hustle the sluff ist nicht die erste Aktion dieser Art der VM-People. Falls das jemand verpasst haben sollte (wie ich), der kann sich mal die Sache mit Philipp Rethingshof zu Gemüte führen, die Enttarnung lesen (wobei ich nicht weiß, warum das so ein Skandälchen sein soll, wie an manchen anderen Orten zu lesen) und wie das alles doch zusammenpasst mit unseren Briefchen.
Nur eines will ich dem Don nachrufen, der in gewohnt bayrischer Zünftigkeit abledert. Don meint »In meinen Augen sind VM-People nichts anderes als – sorry, ich muss leider dieses Wort verwenden – Werber. Werber, die Schleichwerbung ohne Gegenleistung platzieren wollen« … stimmt … auch … denn Werber sind in dem Falle auch »Entertainer« und bis dato habe ich bei »Hustle the Sluff« nur wenige Stimmen gelesen, die ob der Tatsache, dass es sich um eine VM-Maßnahme handelt, enttäuscht gewesen wären. Im Gegenteil. Wenn es kurzweilig ist, dann verdient ihr euren Lohn (= Aufmerksamkeit), schließlich habt ihr uns gut unterhalten und gettäuscht dürfte sich ja auch niemand ernsthaft fühlen.

Update:
LadyDunkel hat Cache3 gefunden.

Update:
Der Countdown ist vorbei und statt “Big Bang” ist gerade “großes Fragezeichen” angesagt. Auf der Website kann man nun Koordinaten eingeben, doch dazu fehlen die beiden nicht gefundenen “Caches”. Noch wird gesucht, aber langsam macht sich Frust breit.