Nicht mehr morgen: Virtuelles Leben begann schon gestern

Ob es „Second Life“ sein wird (derzeit noch nicht in Deutsch verfügbar, aber bald) oder ob erst Google oder Microsoft aufspringen muss, aber das wird unser Leben noch in den nächsten zwei Jahren verändern. Und neue Aufgaben an Kommunikationsdesign-Büro, Public-Relations-Agenturen, Werber etc. pp. bringen: Wie positioniere ich meine Marke in der virtuellen Welt? (Virtual Brandbuilding)

»Second Life« ist mehr als ein Spiel, ein MMORPG (Massive Multiplayer Online Role Play Games), es ist eine Plattform. Eine Plattform um sich virtuell zu treffen, sich zu präsentieren und neues zu schaffen, was nur in virtuellen Welten möglich ist. Mitgelliefert werden die Bordmittel wie „3D-Modeller und Scriptsprachen mit denen nahezu jedes denkbare Objekt“ (Community) entwickelt werden kann. Man wird in so einer Welt bald Geschäfte machen, Vorträge halten, Präsentationen zeigen, Konferenzen durchführen. Eine Währung gibt es natürlich auch und der Transfer in eine reale Währung ist bereits erfolgt. Der Linden-Dollar hat schon sowas wie einen Umtauschkurs. Und sogar Urheberrechte werden den Usern zugestanden.

Robert hat angefangen und penetriert die deutsche Blogosphere seit einiger Zeit mit dem Thema – und ich verstehe mehr und mehr was ihn da infiziert hat. Die Möglichkeiten sind gigantisch, die technischen und strukturellenn Voraussetzungen geschaffen und die Netzgemeinde längst bereit. Und wer es eben nur als ein Spiel für abgedrehte Freaks hält, wie das bei der sueddeutschen so anklingt.

Hier ein sehenswertes Video, wenn man aus der Branche kommt und einen Denkanstoß braucht.


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[via Robert mit mehr Videos]