Stiller Schmerz vergehe nicht

Stiller Schmerz vergehe nicht.
Spur schreib keine ins Gesicht.

Leiser Ton geh laut zu Werke,
damit dein Mahnen ich bemerke.

Traurigkeit bleib Weggefährte,
damit ich meine Sinne schärfe.

Hilflosigkeit bleib mir bewußt,
weil ich dann weiß, was ich tun muss.

Trost und Hoffnung gibt es fast keine,
nur Tränen – doch es sind nicht meine.

Ein Gedicht, das mir heute morgen plötzlich auf der Seele lag.

Ein Gedicht für die Kinder, für die es keine Hoffnung mehr gibt oder die mit schwerer Krankheit kämpfen. – Es gibt immer eine Hoffnung, aber diese Hoffnung kann man nicht selbst geben – nur Liebe, Gebet, Aufmerksamkeit und Unterstützung.

Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben,
aber den Tagen mehr Leben.

Kinder-Hospiz Sternenbrücke

Und im Besonderen ein Gedicht für meinen kleinen Freund, an den ich so oft denken muss und dem ich so wünsche, dass der böse Traum endlich vorbei geht und er wieder gesund wird. Meine Gebete sind für Dich.