Was reimt sich nochmal auf …?

Reimt hier wer?

In der Werbung ist ein guter Reim nützlich, um eine Botschaft leichter eingänglich und merkbarer zu machen. Das kennen wir ja von so Slogans wie „Haribo macht Kinder froh und …“ usw.

Die Funktion des Reims ist vielfältig. Er schmeichelt unserem Ohr und wirkt nach dem ästhetischen Prinzip der Einheit in der Vielfalt vor allem überzeugend, wenn die Reimwörter als solche originell sind, zu unterschiedlichen Wortarten gehören und in ihrer Bedeutung und ihren Konnotationen weit auseinander liegen. Als Echo des Gedankens, wie man gesagt hat, haben reimende Wörter oft für die Sinngebung der Dichtung ein besonderes Gewicht. Gereimtes bleibt zudem besser im Gedächtnis haften, daher haben Sprichwörter, Wetterregeln, Merkverse, Werbesprüche und dergleichen oft die Form des Reims. [Quelle: wikipedia]


Und natürlich in der Liebe … ^^ … Ich finde, man kann in Reimform so manche Sache viel schöner zum Ausdruck bringen. Sogar Kleinigkeiten oder Selbstverständliches. Es erhebt das, was man sagen will, auf eine andere Ebene.

Oder humoresk: Nicht umsonst sind die Büttenreden in Reimform.

Warum ham die Große da obe kei Ahnung vom blogge?
weil’s net mer selber was denke und bloss in Talkshows rumhocke.
[Tätä – Tusch]
oder so ähnlich


Jedenfalls hat man meist das Problem beim dichten/reimen, dass einem der Reim fehlt. Aber dafür gibt es Reimlexika, doch die haben – außer mir – wohl nur die wenigsten privat einfach so zu Hause. Macht aber nichts, gibt es jetzt auch online.

Webtipp: Das Reimlexikon in der Lyrikecke