Stöckiquette, eine Frage der Stöckchen-Ehre
»Stöckchen sind keine Selbstbedienung!« postuliert René Walter und startet damit schonungslos eine Debatte, die die Frage um Blogiquette vollkommen neu prägen könnte.
Nahezu synonym für die Verrohung der Sitten in der deutschen Blogwelt, der sogenannten Blogosphäre, wird dem »beliebten Instrument der Blogger-Sozialisation«, so Walter, »kontraproduktiv« der Garaus gemacht. Ihr »tötet das Stöckchen« und »widerspricht dem Netz« bricht es aus Walter förmlich heraus. Walter ist selbst Top-10 Blogger der Deutschen Blogcharts und im Portfolio des Senkrechtstarters der deutschen Blogvermarktung »Adical«.
Walter will aber niemand einzeln anklagen und verzichtet auf Nennung von Beispielen, das würde auch der Ansatz seiner Kritik konterkarieren. Dafür polarisiert er durch die provokante Forderung, die die Thematik reziprok erweitert: »Warum … immer [nur] an fünf Leute«, Walter »weiß [es] auch nicht«, schließt aber seinen Einwurf mit einem pointierten Finale, indem er exakt wieder fünf Rezipienten zum Mitmachen auffordert. Fünf, die sich diesem moralischen, aber auch medialen Druck nun erst gewachsen zeigen müssen.
Wer könnte nach diesem Fanal schon dazu Nein sagen? Ich gebe die Frage an Judith, JoJo, Bastian, Henning und Andreas weiter.
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»Stöckchen sind keine Selbstbedienung!« postuliert René Walter und startet damit schonungslos eine Debatte, die die Frage um Blogiquette vollkommen neu prägen könnte.
Nahezu synonym für die Verrohung der Sitten in der deutschen Blogwelt, der sogenannten Blogosphäre, wird dem »beliebten Instrument der Blogger-Sozialisation«, so Walter, »kontraproduktiv« der Garaus gemacht. Ihr »tötet das Stöckchen« und »widerspricht dem Netz« bricht es aus Walter förmlich heraus. Walter ist selbst Top-10 Blogger der Deutschen Blogcharts und im Portfolio des Senkrechtstarters der deutschen Blogvermarktung »Adical«.
Walter will aber niemand einzeln anklagen und verzichtet auf Nennung von Beispielen, das würde auch der Ansatz seiner Kritik konterkarieren. Dafür polarisiert er durch die provokante Forderung, die die Thematik reziprok erweitert: »Warum ... immer [nur] an fünf Leute«, Walter »weiß [es] auch nicht«, schließt aber seinen Einwurf mit einem pointierten Finale, indem er exakt wieder fünf Rezipienten zum Mitmachen auffordert. Fünf, die sich diesem moralischen, aber auch medialen Druck nun erst gewachsen zeigen müssen.
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Kleingedrucktes:
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Ich glaub, das war's.
4 Comments
Was heißt Druck?
Moralisch und medial, mir egal. Und außerdem muß jeder selbst wissen, was er mit seinem Stöckchen anstellt. Meine Idee war ja: Feuerchen zünden, für René mache ich aber mal eine Ausnahme (ich fand Stöckchen nämlich vorher immer doof).
Ähm, ich hatte da etwas von “Bumerang” geschrieben, und jetzt habe ich den Blümchen-Song “Wie ein Bum-Bum-Bum-Bum-Bumerang” im Ohr – das wird wohl die Rache der Stöckchen sein, ohoh!
lach … ich dachte immer, nur in Franken muss man hinter Ironie immer ein Smiley machen