Second Earth – Zweite Erde gefunden
Nein, nicht Second Life, auch wenn es dort auch eine Region namens Second Earth gibt. Es geht um einen Planeten, der zumindest im Denkmodell für Leben, wie wir es kennen, geeignet sein könnte. Auch wenn es bei weitem nicht der erste Fund im All dieser Art ist, ist es ein spannendes Thema, mit vielen offenen Fragen. So frage ich mich z.B. was es uns sagen würde, wenn wir dort KEIN Leben finden würden. Wäre das dann ein Beweis für oder gegen die Evolutionstheroie?
Der namenlose Planet ist etwa anderthalb Mal so groß wie die Erde und hat rund fünf Mal so viel Masse, wie die Europäische Südsternwarte am Dienstag in Garching bei München mitteilte. «Modellen zufolge sollte dieser Planet entweder felsig sein wie die Erde – oder von Ozeanen bedeckt», ergänzte Udry. Hinweise auf Wasser oder sogar Leben gibt es von dort bislang aber nicht.
Quelle: Frankfurter Neue Presse
Bliebe also die Frage, angenommen die Vermutungen und Berechnungen stimmten, und man fände auch Wasser, und man würde irgendwie endlich den WARP-Antrieb erfinden, ob wir diesen Planeten besiedeln könnten. Aber mal ehrlich … der arme Planet. Noch einer, den wir überbevölkern, einen Großteil seiner Arten berauben, der Bodenschätze verschwenden und vernichten und dessen Atmonsphäre (die zudem umgeben ist von einem großen Schrotthaufen im All) wir vergiften und zerstören wollen? Keine verlockende Aussicht für einen Planet mittleren Alters.
Aber eh keine Sorge.
Prädikat UNBEWOHNBAR
Wie Kollegin Tanja treffend einwarf.
Der Heimatstern der «Super-Erde» ist der Rote Zwerg Gliese 581, eine rund 20 Lichtjahre entfernte Minisonne im Sternbild Waage. Das Jahr dauert auf dem neu entdeckten Planeten nur 13 Tage – er umkreist seinen Stern rund 14 Mal dichter als die Erde die Sonne.
Quelle: Frankfurter Neue Presse
Nur 13 Tage pro Jahr?! Das kriegen wir mit den Steuererklärungen nie hin. Das können wir gleich vergessen.
Artikel zur Second Earth:
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Nein, nicht Second Life, auch wenn es dort auch eine Region namens Second Earth gibt. Es geht um einen Planeten, der zumindest im Denkmodell für Leben, wie wir es kennen, geeignet sein könnte. Auch wenn es bei weitem nicht der erste Fund im All dieser Art ist, ist es ein spannendes Thema, mit vielen offenen Fragen. So frage ich mich z.B. was es uns sagen würde, wenn wir dort KEIN Leben finden würden. Wäre das dann ein Beweis für oder gegen die Evolutionstheroie?
Der namenlose Planet ist etwa anderthalb Mal so groß wie die Erde und hat rund fünf Mal so viel Masse, wie die Europäische Südsternwarte am Dienstag in Garching bei München mitteilte. «Modellen zufolge sollte dieser Planet entweder felsig sein wie die Erde - oder von Ozeanen bedeckt», ergänzte Udry. Hinweise auf Wasser oder sogar Leben gibt es von dort bislang aber nicht.
Quelle: Frankfurter Neue Presse
Bliebe also die Frage, angenommen die Vermutungen und Berechnungen stimmten, und man fände auch Wasser, und man würde irgendwie endlich den WARP-Antrieb erfinden, ob wir diesen Planeten besiedeln könnten. Aber mal ehrlich ... der arme Planet. Noch einer, den wir überbevölkern, einen Großteil seiner Arten berauben, der Bodenschätze verschwenden und vernichten und dessen Atmonsphäre (die zudem umgeben ist von einem großen Schrotthaufen im All) wir vergiften und zerstören wollen? Keine verlockende Aussicht für einen Planet mittleren Alters.
Aber eh keine Sorge.
Prädikat UNBEWOHNBAR
Wie Kollegin Tanja treffend einwarf.
Der Heimatstern der «Super-Erde» ist der Rote Zwerg Gliese 581, eine rund 20 Lichtjahre entfernte Minisonne im Sternbild Waage. Das Jahr dauert auf dem neu entdeckten Planeten nur 13 Tage - er umkreist seinen Stern rund 14 Mal dichter als die Erde die Sonne.
Quelle: Frankfurter Neue Presse
Nur 13 Tage pro Jahr?! Das kriegen wir mit den Steuererklärungen nie hin. Das können wir gleich vergessen. :grin:
Artikel zur Second Earth:
"Zweite Erde": Bewohnbarer Planet im All entdeckt - FNP
Auf Mission zur «Super-Erde» - Netzzeitung
Sehnsucht nach Leben - Die ZEIT
Kleingedrucktes:
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Ich glaub, das war's.
2 Comments
Dafür sind dann die Sommerferien jahrelang…
Da kann man dann mit Überbrückungstagen dann mit Glück schon fast ein halbes Jahr frei haben… nicht schlecht, die Aussicht. Aber auch für die Ladeninhaber etc. muss das die Hölle sein… alle 13 Tage Inventur, nicht gut