Was macht eigentlich so die Konkurrenz

Also wenn man sich schon mal mit 218 beschäftigt, dann lohnt mal ein Blick nach oben – man muss ja Ziele haben.

Die Top 25 der deutschen blogcharts besteht ja eigentlich – Irrtümer vorbehalten – ja nur minimal aus Bloggern wie du und ich. BILDBlog ist ja ein Gemeinschaftsprojekt und ob überhaupt ein Blog, das ist ja auch nicht unumstritten. Robert Basic ist noch am ehesten ein Normalblogger, allerdings macht er das wohl auch irgendwie beruflich (oder wenigstens macht er sowas ähnliches selbstständig, wenn ich das kapiert habe), Spreeblick ist zwischenzeitlich Verlag und Gemeinschaftsprojekt, das LawBlog mit der Berufstätigkeit eng verknüpft, wie auch der Shopblogger.

So im Querblick kann man sagen: Es sind vor allem Verlags-Blogs (wie auch Dr. Web), kommerziell unterstützte Blogs oder berufsbegleitende Blogs, die sich neben den Blogs einiger bloggenden Autoren/Journalisten tummeln.

So kann man vielleicht weiter sagen, dass Renés Nerdcore mit McWinkel und wirres.net die eigentlichen Top 3 der deutschen Normalblogger {Titelschutz} sind. Und das nötigt mir für die drei richtig Respekt ab, wenngleich ich mit McWinkels Blog so meine Probleme hab, aber man kann nicht alles gut finden, was gut ist.

So im Querblick würde ich mal sagen (kann gerne einer mal durchzählen), dass vielleicht 25 der 100 so personal blogs sind, Bloggen wie der Schnabel gewachsen ist, sich thematisch nicht festnageln und keinen beruflichen (schreibenden) Background haben. Das sind für mich eigentlich die Urform der Blogs, diese Tagebuchschreibselein von Jedermann.

So gesehen ist es eigentlich nicht weiter verwunderlich, dass der Kreis derer tatsächlich überschaubarer ist, als viele denken.

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