Die Standpunkte sind ausgetauscht

Ich denke, wir haben es nun. Die Standpunkte sind ausgetauscht, die Aspekte beleuchtet. Die einen werben, die anderen nicht, die anderen verkaufen sich, die anderen verkaufen Artikel, die einen sind autonom und stehen drüber, die anderen brauchen das Geld, die einen jammern um den Verlust von Unschuld, die anderen sehen die Integrität flöten gehen, andere tut es sogar persönlich weh und manche verbeißen sich. Es gibt Leute, die es nötig haben, andere die es einfach so tun, manche die es nötig hätten und sich trotzdem treu bleiben.

Alles klar. War es das?

Und ja, meine Ankündigung war auch kein Scherz. Ich werde bald die erste trigami-Rezension gegen Geld schreiben und – auch wenn es Coconuts (kleine) sind – dabei geht für mich ein Ziel in Erfüllung – ohne Ironie. Ich hatte mal nen Award (ALE-Project Award), da haben wir in drei Jahren über 500 Website analysiert und rezensiert – für umme, und der Lohn war auch ideel lausig. Und damals dachte ich immer: Das mal machen gegen Geld, das wäre es. Meine Meinung, meine Reichweite, Geld wert … nicht aus meinen Beruf heraus, nur so. Und jetzt soll ich mich verbiegen, weil manche es als nicht oppurtun ansehen. Ach geh. Soweit kommt es noch. Da mag ich was Robert Basic mal sagte:

Wie halte ich es damit? Ganz einfach, ich mache mein Blog zu Kohle seit Beginn an, dabei juckt es mich nicht, ob es 10 oder 10.000 Euro sind, solange ich damit klarkomme. Ich lege zugleich Wert auf das, was Dritte mir dazu sagen und gleiche das mit dem ab, wie ich es sehe und empfinde. Es kann dazu führen, dass man seine Methodik anpasst oder verändert, was aber bis dato noch nicht der Fall sein musste.

Seine Grenze beginn bei bezahlten Postings, das verstehe ich, wie im Ürbigen nahezu jede Position, wenn sie nicht scheinheilig ist oder sich je nach Windstand ändert.

Meine Grenze ist anders. Ich tue einfach, was ich für richtig halte. Und damit meine ich nicht, was mir dient. Es heisst auch nicht, dass man keine Rücksicht nimmt, auf die Leser, auf die Meinungen oder Wertvorstellungen anderer. Aber wenn ich das alles abwäge, dann kommt das raus, was ich tue. Ob das nun populär ist, oder nicht, das kann ich nicht ändern. Doch das nur als Einschub.

Aber zurück zum Ausgangspunkt und bitte eines nicht: Bitte ab jetzt nicht jede adical-Kampagne zum Politikum machen. Die Argumente sind – siehe oben – ausgetauscht. Lassen wir es doch einfach so stehen, bis es wirklich Neues zu diskutieren gibt.

{lang: 'de'}




Facebook-Kommentare

One comment

  • 1
    24. Mai 2007 - 24. Mai 2007 10:50 | Permalink

    Also ehrlich mal. Mensch schäm dich. Du willst einen bezahlten Artikel schreiben. Wie kannst du nur. Das ist doch irgendwie – ja, gewinnsüchtig. Du opferst deine geistige Freiheit, deine Persönlichkeitsrechte. Also, jetzt mal ehrlich, das kannst du doch nicht tun.

    Wer hatte eigentlich den tollen Sockenartikel über Socken im Abo. Also da war ich neidisch. Ich brauch immer Socken. Vor allem die aus Seide.

    Aber nein das wäre ja Werbung – igiit. Also wieder keine Seidensocken sondern das 10er Bündel Lochfraß vom Thaihändler. Schön doof.

    Aber natürlich wird immer über Werbung diskutiert werden. Trotzdem kann jeder machen was er will.

    AntwortenAntworten

  • Hinterlasse eine Antwort

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

    *

    *

    Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

    Kleingedrucktes:

    Wichtiger Hinweis für Werbelink-Kommentierer: Kommentare, die ungefragt Werbung enthalten (ob im Kommentarfeld oder in der Link-Adresse), werden mit 200,- EUR netto je angefangener Monat in Rechnung gestellt. Als werblich gelten dabei auch Direktlinks auf Produkte, Kategorien oder sonstige Inhalte, die vermuten lassen, dass die Platzierung des Links nichts mit dem Autor persönlich zu tun haben und im Schwerpunkt werbliche Absichten verfolgen.

    Als Reaktion auf die Entscheidung des LG Hamburg werden alle Kommentare unbekannter Kommentatoren vorab moderiert. Sollte der Kommentar auch nach einiger Zeit nicht angezeigt werden, dann ist er wohl auch noch im Spam gelandet. Bitte mir das per E-Mail melden oder sich irgendwo beschweren.

    Kommentare dürfen nicht beleidigend sein, keine strafbaren Inhalten enthalten und auch kein fremdes Urheberrecht oder Persönlichkeitsrecht verletzen. Nutzer tragen die alleinige Verantwortung für die kommentierten Inhalte und stellen den Website-Betreiber von allen weitergehenden Ansprüchen frei. Wer kommentieren will, muss einen Nutzernamen und eine gültige E-Mail-Adresse angeben. Der Website-Betreiber erlangt uneingeschränktes Nutzungsrecht an den eingereichten Beiträgen, die Kommentare können verschoben und dupliziert werden, ein Anspruch auf Löschung besteht nicht. Es ist darauf hinzuweisen, dass Kommentare auch von Suchmachinen erfasst werden.

    Ich glaub, das war's.