Per Anhalter durch Blogosphere – Vogonische Gedichte

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Wir wurden herausgefordert.

Ein salzstangenähnlicher Außerirdischer hält eine seiner Salzkristalle, die er Daumen nennt, in den Wind und sucht nach einer Mitfahrgelegenheit. Na, da wenden wir den Bus doch gleich mal.

Aber nun kommt’s: Das mit Salz bestreute Laugengebäck, das im Wesentlichen aus Mehl, Wasser, Pflanzenöl, Salz, Malz, Hefe und Natronlauge besteht und damit unseren Bioorganismen erstaunlich nahe kommt, fordert uns heraus. Er will ein Gedicht, ein vogonisches Gedicht.

Wer hat ein vogonisches Gedicht für ihn, damit er sich auf seinem Platz wahrhaft würdig krümmt und leidet, wie das einen Anhalter geziemt.

Mein Beitrag:

Rührseeliger Rampenpionier, /
rostgrau riechender Regionalblogger, /
rastest ratlos /
richtig rüber.

 
Rozana Interpretation vogonischer Dichtkunst:

Oh Du mein sabbelnder Phrasenmadenschnäuzer /
verwatzelt im raffelndem Nudelteigheblerparadies /
Pröhnt Dein Gekluppere wie züllige Sellenmongulgesänge /
Und das Waluchen der frottelnden Weißbläuchen verplammert.

 
Julies alliterativer Vogonismus:

Alexander, Angelus aller Anhalter /
Alle, alle, Anhalter /
Alle aufnehmen /
Auf, Arkadien!

 
Und noch einmal Julie: »alliterativer Vogonismus – ein Nachklang«
(mit den didaktisch sensiblen multimedialen Querverzückungen – Anm. der Red.)

Hauchzarte Siemchen /
flattern an Riemchen /
knöseln sanft Seierlich /

Brunsbü Brunsbü /
oh, tütü /
wie lieb ich Dich /

Männliches Kreppeln, /
pah! Sachte, ihr Peppeln! /
Shhhhhhhhh

 
Renés jetzt schon legendäres »Oh verwanzter Grunzkolbenhartling«

Dein Knatterwarz holpert gilb is Gedicht, ob der Wanstwinz olgert wobbert wolgemach. /
Trillgesuch knabotter Linsendreilingwicht, der Rupertmurdochhaarwuchsdicht. /
Obschon der Ilse Willseschon, Ramboknarz und Pilsendom. /
Sumgeschnanzte Suppernschar, knallgebeizte Rachenschniez, ringeschnitzte Ringelpietz. /
Bumsgetanzte streifenveilchen, sinngemäß dem Beilchen breinchen, holen Schnitten kalbsfrisieren, rommern Bonks in Volt spinnieren. /
Rubbelpudersummgebienchen, selber Rammbocks wollgemienchen. Immerfür im Rumpelgratz, linsendreich mit Hopperfatz. Exopienisch raufgebunselt, Halbgerammschter Gelbgetan, Angloplastik summgefunzelt, Vollgewanschter Halbspartan.

 
Ein Gastbeitrag über »Vogonischer Hyperrealismus« von nucli.de

Plitschi-di-platsch-plotsch-plotsch /
Poltsch-da-plitischi-platsch-platsch /
Pletsch-pletsch-do-platsch-plotsch /
Platscha-platsch-de-plitsch-plitsch /

Plutsch?

 
Eine weiterer indivisualistischer Gastbeitrag, den man sich nicht ersparen sollte:
»Die Ode an die gesprenktelten Winkelholzstreifen«

Zerzwurbelte Griesgnatterbüchse, die du termeibiertelst, /
verpflanztingelt durch kleckshelle Grunztamelinde, /
benagnudelt geklingelt und stautagebesierbelt, /
wie wulmich doch dein Gnup dröpst! /

Sei auch kein schallender Kringlimpel mehr da, /
dein gülden gelbspritzelndes Ganzkaltgesieme /
und ach so polariverses Halbtanzschorsieche /
sind eil und urt zugleich in dero Sardiforma. /

So sägekal ich schlurchig deine Hameigipse /
wie Rasterfloh und nasser Kligelgang in grün, /
bis unser heller räsofallimierter Kligulwatz /
flauschig vereint in Formtee und Keks ist.

 
Und noch ein verfilzotes Gast-Gedicht nach den Regel »Gramz-fu-Krotz«:

Gratzliger Blogvog, schnartziger Gratz /
Ungnarz Galacktarrarz krumz /
Hurzliger Schwatterknecht aluschalt in grauem Boxbimmel /
Schalaffel schnilzt in groterzem Dift /
Sprukratzel wutzelt seine Watzel /

 
Jans Spätwerk aus dem Zeitreisestrudel:

Zerschmelzter Gewandling! Dein kletschgeschwässtes Tortschenbortz, garstig glibberigglitternd an sandfandster Haargewebt / Lässt mich gurnend, girnzend, sternzend, wie Evorunz und Ivosterz / Oh, lass die quernenden Renakamimen slipsen in mein brehnig Steißenzretsch!

Mamrom, tribbelst Du, so schwolzig wie der Botterbliep / am knarzend, gorastigen, blogbuzzelnden Honigschwiff / Tarzgeworfter Honganschwurz, mein, wie quästigburzelnd, seilchenpregelnd kabuzzelst Du / Den worstgewardten Klatmigkling!

“Grubmah!”, kenztes Du gewurtelt. Veilgepflogter Schmenzensterz…

 
Ein hoheitlicher Gastbeitrag der Prinzessin von biz mit grob geschätzten 68 Wörter (inkl. Einleitung), 0 Bilder und 16 Sekunden Lesedauer:

Jenseits der gekrömelten Runzelwarbe /
sass ein Mörpf mit seiner Hyselquarle /
nahm sich feudelig ein Ponfgezwickwölg /
und verflämpte Kanfrodenzen /
ohne Lüseln oder Ärbalopfen /
leider ins Dermägenschmölg. /
Und es zumpelte und kumpfelte riesigwarst.

 
 
Hirnverschrobeltes schreibverquertes Digitalgesöff – ich hörte schon, dass so mancher sich tief aus den Windungen seiner Hirns zu verabschieden versucht um ein entsprechendes Werk auszuwerfen. Ich freu mich! :grin:



Wie man Anhalter wird? Eigentlich ganz einfach, man braucht ein handelsübliches eigenes Weblog und einen Daumen.Einfach einen Blogeintrag bei sich im eigenen Blog dazu posten und dann den Daumen raushalten, also ne E-Mail oder einen Trackback hierher und zur letzten Station schicken. Na, und vielleicht klappt’s dann sogar und wir nehmen den Anhalter mit auf unsere gemeinsame Reise durch die Blogosphere.

Der Anhalter ist sowas wie ein blogosphärisches Kunstprojekt, das dem Prinzip des Anhaltens und ‘Angehalten werden’ folgt und es aufnimmt und bei belieben umdreht und so ganz im Sinne seines geistigen Patens, dem »Anhalter durch die Galaxie«, einem vollkommen freien Ziele folgt. (s.a.)