SL: Dresdner Zwinger und Gemäldegalerie als virtuelle Kopie

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»Alte Meister, neue Wege« titelte WELT ONLINE im Bericht über das erste Museum Deutschlands, das als komplette Kopie in Second Life nachgebaut wurde: Die Dresdner Gemäldegalerie Alter Meister inklusive dem wohl weltberühmten Zwinger.

Ich muss zugeben: Ich war schwer beeindruckt. Vor allem wenn man Zwinger und Museum kennt. Natürlich ist das noch was anderes, wenn man live davor steht und den Duktus der Bilder sieht und die sprichwörtliche museale Ruhe der Räume sich mit dem latenten Geruch verbindet. Das Erlebens eines Museums ist ja mehr als nur das Ansehen von Bildern, oft versetzt einen die Größe eines Bildes schon in Erstaunen, wie es mir damals erging, als ich das erste mal vor einem wandhohen Bild von Victor Vasarely in der Vasarely Foundation in Aix-en-Provence stand. Ist eben schon was anderes als der handliche Nachdruck im Passepartout an der Wand.

Dennoch: Für einen ersten Zugang und einfach um Interesse zu wecken oder auch für Leute, die allein aus räumlichen Distanzgründen nie nach Dresden kommen können, ist das eine jedem Bildband weit überlegene Lösung. Jeder ‚Heizkörper wurde nachgebaut und jedem Bild der richtige Rahmen gegeben‘ (Quelle: a.a.O.). Die Qualität, die dabei in der Darstellung erreicht wurde, sucht in Second Life nach eigenem Empfinden derzeit ihresgleichen. Mein uneingeschränktes Kompliment an die leitende Münchner Werbeagentur Avantgarde und das umsetzende chinesische Digitalstudio.

Hier noch ein paar Bildzitate im Kleinformat. Die Bilder sind (auch wegen etwaiger Bildrechte) nicht vergrößerbar – aber seht es euch doch selbst an, in Second Life – oder in Dresden.

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