Aus der Spreeblick-Leser Selbsthilfegruppe

Spreeblick früher

Ich geb es zu, es muss raus – ich als langjähriger Spreeblick-Leser gestehe hier und in aller Form und ohne Umschweife:

Ich bin der Alexander und habe bei Spreeblick den Faden verloren.

Hab mir gerade noch mal den einen ganzen Monat Revue passieren lassen – nur zur Sicherheit -, aber es ändert nichts, im Gegenteil. Ist keine Frage von besser oder schlechter, ne ne. Darum geht es gar nicht. Fühlt sich nur an wie wenn du abends deine amerikanische Lieblingsserie ansiehst und du darauf wartest, dass du wieder an den gleichen Stellen lachen musst und du dich einfach sofort wie zu Hause fühlst – aber sich das Gefühl einfach nicht mehr so anfühlen will wie es sich mal anfühlte. Beginnt ganz leise, dann irgendwann verpasst man die ersten Folgen und erwischt sich beim Zappen.

So war das damals (so called: die gute alte Zeit; subjektiv natürlich):

Etwas angewidert schaut sie mich an. Es ist dieser Wenn-du-schonmal-ausnahmsweise-kochst-Blick.

„Was is’n? Stimmt was nicht mit den Koteletts?“

„Die schmecken irgendwie… sandig“, erwidert sie. Sandig. Das habe ich noch nie gehört. Ich bin ganz sicher kein guter Koch, ich koche einfach zu selten und nicht gern genug, aber ein Kotelett kann ich schon noch in die Pfanne hauen. Habe ich ja auch. Und dabei ist es wohl „sandig“ geworden. Was für ein Quatsch. Mir schmeckt es jedenfalls.

weiter bei » Spreeblick » Irgendwie sandig (20.01.2006)

Aber Nix für ungut. Kein Problem. Alles verändert sich. I stay tuned.

Aber ist halt was Besonderes, so die ‚erste Blog-Liebe‘ – eines der Blogs, warum man man das Bloggen erst anfing und das einen mal maßgeblich mit inspirierte.