Das mal vorweg: Ich finde es sehr zu begrüßen, dass es Creative Commons gibt, aber die Praxis ist Nonsense.
Falls das noch einer gar nicht kennt: Als Antwort auf die viel zu engen Regeln des Urheberrechts hat man sich eine Art Standard überlegt, eine gemeinsame Formulierung, eine Art freiwilliges Agreement. Daraus entstanden sind die Regelungen von Creative Commons, die man sich in verschiedenen Sprachen zu eigen machen kann. Das ist grundsätzlich ne tolle Idee und man kann sich auch als Rechtsunkundiger relativ rechtssicher eine für sich passende Regelung schnappen und per Button auf’s Blog holen.
So z.B. die »Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Deutschland«
Also ich verstand das so: Willst du etwas von meinem Blog übernehmen, dann musst du meinen Namen nennen, darfst es nicht kommerziell verwerten und eine Weitergabe darf nur unter gleichen Bedingungen erfolgen.
Das klingt toll! Was? Was bedeutet denn das? Mal Hand auf’s Herz! Wer kann mir denn erklären, was das im Detail bedeutet. Darf ich es z.B. dann hier im Blog “verwerten”? Nein! Weil ich Werbung einblende und damit grundsätzlich auch eine kommerzielle Verwertung betreibe. Allein mit dieser Regelung fliegt derzeit ca. 2/3 der Blogger raus. “Weitergabe nur unter gleichen Bedingungen”?
Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Wenn Sie dieses Werk bearbeiten oder in anderer Weise umgestalten, verändern oder als Grundlage für ein anderes Werk verwenden, dürfen Sie das neu entstandene Werk nur unter Verwendung von Lizenzbedingungen weitergeben, die mit denen dieses Lizenzvertrages identisch oder vergleichbar sind.
Also bedeutet das, dass – wenn ich dein Bild, deine Grafik, deinen Text bearbeite, umgestalte oder verändere (kurz: eben nutze) – ich das Ergebnis auch unter die entsprechende CC-Lizenz stellen muss. Was ist, wenn ich das nicht will, bspw. weil der Rest meines Blogs unter einer viel rigiederen CC-Lizenz steht? Muss ich dann mischen? Was geht vor? Kann ich dann meinen kreativen Teil unter das eine und das Ausgangsmaterial unter das andere stellen?
Sorry, aber das klingt alles sehr schön, in der Praxis für mich aber unbrauchbarer Quatsch. Quatsch, weil eine Regelung, die eigentlich der Transparenz und der Vereinfachung und gemeinsamer Nutzung kreativer Leistungen gedacht war, nicht vereinfacht, sondern nur ein weiteres Etikett auf etwas klebt, ein Etikett, das mindestens ebenso unklar ist, wie die bestehenden Urheberrechtsregelungen aktuell eh sind.
Ich habe mich vor dem Hintergrund vor einiger Zeit entschieden auf eine CC-Lizenz zu verzichten und halte es ganz einfach: Wer was von mir will, der soll einfach fragen. Eine E-Mail mit einem Dreizeiler ist kein Hexenwerk und Antwort gibt es in der Regel auch sehr schnell. Wer darauf “verzichtet” und einfach sich bedient, der geht eben ein Risiko ein, dass ich ihm an den Karren fahre. Je blöder und dreister die Verwendung, desto deutlicher an den Karren. Bei Content-Klau eben z.B. relativ relaxed eine Strafanzeige.
Am allereinfachsten wäre es, CC-Lizenz und “Meins, Meins, Meins” mal außen vor, wenn man die Regeln des guten Anstands beachten würde:
Kopieren nur wenn es im Zusammenhang ist und immer mit Angabe des Urhebers. Immer eine kurze Benachrichtigung an den Urheber, bei kritischen Sachen vorher, bei harmlosen oder lobenden Erwähnungen mindestens zeitgleich, da reicht auch oft schon ein Ping oder Trackback. Nie was ausnutzen, nicht in fiesen Zusammenhang stellen, nichts ausnutzen oder sich auf Kosten anderer bereichern.
Würden die meisten einfach kurz darüber nachdenken, ob das – was man da gerade tut – wohl im Sinne dessen ist, der das Werk/den Text/das Bild schuf, und das auch nach einigem nachdenken und mit dem Versuch das aus dessen Sicht zu sehen bejahen kann, dann gäbe es weit weniger Ärger und komplizierte Regelungen wären obsolet.
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Das mal vorweg: Ich finde es sehr zu begrüßen, dass es Creative Commons gibt, aber die Praxis ist Nonsense.
Falls das noch einer gar nicht kennt: Als Antwort auf die viel zu engen Regeln des Urheberrechts hat man sich eine Art Standard überlegt, eine gemeinsame Formulierung, eine Art freiwilliges Agreement. Daraus entstanden sind die Regelungen von Creative Commons, die man sich in verschiedenen Sprachen zu eigen machen kann. Das ist grundsätzlich ne tolle Idee und man kann sich auch als Rechtsunkundiger relativ rechtssicher eine für sich passende Regelung schnappen und per Button auf's Blog holen.
So z.B. die »Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Deutschland«
Also ich verstand das so: Willst du etwas von meinem Blog übernehmen, dann musst du meinen Namen nennen, darfst es nicht kommerziell verwerten und eine Weitergabe darf nur unter gleichen Bedingungen erfolgen.
Das klingt toll! Was? Was bedeutet denn das? Mal Hand auf's Herz! Wer kann mir denn erklären, was das im Detail bedeutet. Darf ich es z.B. dann hier im Blog "verwerten"? Nein! Weil ich Werbung einblende und damit grundsätzlich auch eine kommerzielle Verwertung betreibe. Allein mit dieser Regelung fliegt derzeit ca. 2/3 der Blogger raus. "Weitergabe nur unter gleichen Bedingungen"?
Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Wenn Sie dieses Werk bearbeiten oder in anderer Weise umgestalten, verändern oder als Grundlage für ein anderes Werk verwenden, dürfen Sie das neu entstandene Werk nur unter Verwendung von Lizenzbedingungen weitergeben, die mit denen dieses Lizenzvertrages identisch oder vergleichbar sind.
Also bedeutet das, dass - wenn ich dein Bild, deine Grafik, deinen Text bearbeite, umgestalte oder verändere (kurz: eben nutze) - ich das Ergebnis auch unter die entsprechende CC-Lizenz stellen muss. Was ist, wenn ich das nicht will, bspw. weil der Rest meines Blogs unter einer viel rigiederen CC-Lizenz steht? Muss ich dann mischen? Was geht vor? Kann ich dann meinen kreativen Teil unter das eine und das Ausgangsmaterial unter das andere stellen?
Sorry, aber das klingt alles sehr schön, in der Praxis für mich aber unbrauchbarer Quatsch. Quatsch, weil eine Regelung, die eigentlich der Transparenz und der Vereinfachung und gemeinsamer Nutzung kreativer Leistungen gedacht war, nicht vereinfacht, sondern nur ein weiteres Etikett auf etwas klebt, ein Etikett, das mindestens ebenso unklar ist, wie die bestehenden Urheberrechtsregelungen aktuell eh sind.
Ich habe mich vor dem Hintergrund vor einiger Zeit entschieden auf eine CC-Lizenz zu verzichten und halte es ganz einfach: Wer was von mir will, der soll einfach fragen. Eine E-Mail mit einem Dreizeiler ist kein Hexenwerk und Antwort gibt es in der Regel auch sehr schnell. Wer darauf "verzichtet" und einfach sich bedient, der geht eben ein Risiko ein, dass ich ihm an den Karren fahre. Je blöder und dreister die Verwendung, desto deutlicher an den Karren. Bei Content-Klau eben z.B. relativ relaxed eine Strafanzeige.
Am allereinfachsten wäre es, CC-Lizenz und "Meins, Meins, Meins" mal außen vor, wenn man die Regeln des guten Anstands beachten würde:
Kopieren nur wenn es im Zusammenhang ist und immer mit Angabe des Urhebers. Immer eine kurze Benachrichtigung an den Urheber, bei kritischen Sachen vorher, bei harmlosen oder lobenden Erwähnungen mindestens zeitgleich, da reicht auch oft schon ein Ping oder Trackback. Nie was ausnutzen, nicht in fiesen Zusammenhang stellen, nichts ausnutzen oder sich auf Kosten anderer bereichern.
Würden die meisten einfach kurz darüber nachdenken, ob das - was man da gerade tut - wohl im Sinne dessen ist, der das Werk/den Text/das Bild schuf, und das auch nach einigem nachdenken und mit dem Versuch das aus dessen Sicht zu sehen bejahen kann, dann gäbe es weit weniger Ärger und komplizierte Regelungen wären obsolet.
16 Comments
Trotz CC kann man doch Ausnahmen erlauben. Z.B. erlaube ich per CC nur die “nicht-kommerzielle” Verwendung. Willst du nun auf einem Blog wo Werbung geschaltet ist Content von mir verwenden kannst du ja immer noch Nachfragen und eine Ausnahme bekommen.
… aber ist nicht faktisch die CC-Lizenz zum scheitern verurteilt? wie viele Blogs gibt es denn, die das 100% einhalten? und wie viele von denen, die übrig bleiben, halten sich dann noch an die Weitergabe-Regel?
… ich finde das übrigens bei Open Source-Software-Projekten mit den GNU-Lizenzen prima! das funktioniert da auch so, aber im redaktionellen Blog-Umfeld ist es für mich nicht durchzuhalten …
Ich kann deine Abneigung zwar ein Stück weit nachvollziehen, allerdings persönlich nicht teilen. Du hast vollkommen recht, sobald eine Nutzung nicht durch die Lizenz gedeckt ist, muss ich diese mit dem Urheber wie gehabt selbst aushandeln. Deckt sich die Nutzung mit der Lizenz oder pass ich die Nutzung an, entfällt das umständliche Nachfragen. Und genau das, aber nicht mehr, soll die CC bewirken. Eine einfachere Nutzung.
Und btw. den Punkt “nicht kommerziell” seh ich immer noch persönlich so, dass nicht das Umfeld entscheidet, sondern ob du mit dem eigentlichen Inhalt Geld verdienen möchtest. Nicht ob bei dir oben ein Werbebanner steht, sondern ob du einen fremden Artikel beispielsweise in einem Buch verlegen möchtest.
Zur Nutzung bei Änderung: Hier leitet sich eben das entstandene Werk aus einem CC-lizensierten Werk ab und muss eben unter einer gleichwertigen Lizenz wiederveröffentlicht werden. Wenn dein Blog hier in der Gesamtheit unter einer anderen Lizenz steht, muss eben bei fremden Beiträgen, die *nicht* bearbeitet wurden, die Lizenz genannt werden (muss sie so oder so – seh ich kein Problem bei). Es muss eben deutlich gemacht werden, dass einzelne Inhalte anderweitig lizensiert sind oder sein können.
Ich hab halt immer den Eindruck, dass die CC aus Unwissenheit abgelehnt wird. Sobald man sich damit intensiver beschäftigt, sind die angesprochenen Probleme eigentlich keine mehr.
Falk, ich bin mit dir d’accord! Dem Grunde nach ist alles gut und es gibt Einsatzmöglichkeiten, wo alle diese Vorzüge zusammenkommen und eine Vereinfachung darstellen. Dann gibt es auch nichts zu sagen.
Ich wollte aber mehr auf den Wald-und-Wiesen-Blogger raus. Wer weiß denn überhaupt in Bloggersdorf, was eine “kommerzielle Nutzung” ist und wo sie beginnt und endet?! Und wer hat denn überhaupt die Möglichkeit (auch intellektuell) sich mit CC intensiver zu beschäftigen?
Daher: Es ist eben ein weiteres juristisches Werk, dass man versteht oder eben nicht. Einfacher macht es das für das Volk nicht, für den Insider schon.
Klar, nur mit Unwissenheit rausreden geht in dem Bereich nunmal nicht. Da find ich die CC sogar noch einfacher verständlich, als das zugrunde liegende Urheberrecht. Das Problem was ich außerdem sehe (und oft genug mit konfrontiert werde) ist nicht Unwissenheit oder Dummheit gepaart mit Dreistigkeit, sondern Angst. Angst davor, etwas falsch zu machen. Wie oft werd ich gefragt, ob das, was ich da mache, eigentlich legal ist. Wie würden einem die Knie schlottern, von Anwälten aus München, die die GEMA vertreten Post zu bekommen, wenn man sich nicht auskennt. Nicht die CC verhindert die einfache Nutzung, sondern die kulturfeindliche Politik und Gesetzgebung. Danke – die Medienkonzerne haben erreicht, was sie wollten, die Menschen traun sich nicht mehr oder aber sind der Meinung, cool Grenzen zu übertreten. Das da der Respekt, der notwendig ist, einer Lizenz Leben einzuhauche, auf der Strecke bleibt, ist zwangsläufig.
Ich hab’ mich nach längerem Hin und Her (und insbesondere nach dem neusten “Artikel-Klau“) entschlossen, in Kürze von einer CC-Lizenz zum normalen Copyright(?) zu wechseln. Hintergrund dort war, dass ich mich eigentlich noch nicht mal gegen den Artikel-Klau wehren konnte, da die Seite (noch?) keine Werbung schaltete und somit wohl als nicht-kommerziell angesehen werden musste.
Allerdings wird der Lizenzwechsel aus rechtlicher Sicht wohl auch noch interessant werden, denn ich nehme nicht an, dass die bisher unter der CC-Lizenz gestandenen Beiträge nun plötzlich in eine andere “Schutzform” überführt werden können. Oder etwa doch? Weiss jemand zufällig mehr?
… und genau da geht es auch weiter, Tom. Keiner hat richtige Ahnung, was das für juristische Konsequenzen hat. Und das ist auch ein Problem.
Vergleiche auch die Joomla-Probleme zuletzt. Da wurde auch im Nebel gestochert, ob und inwieweit eine GNU-Lizenz greift und was passiert, wenn man das ändern will. Und in der Konsequenz bleibt: Juristische Unsicherheit. In dem Fall – auch wenn es eigentlich gar keinen Anlaß gibt – für viele ein Grund, vor allem im Business-Bereich – von sowas abzusehen. Wo es nur nach Unsicherheit riecht, da wird sofort Abstand genommen.
Um Toms Frage zu beantworten: Solang der Lizenznehmer nicht gegen die Lizenz verstößt, kannst du eine einmal gegebene CC nicht für ungültig erklären. Ob bei Nutzung deiner Werke (wobei dann auch die Frage im Raum steht, ob überhaupt ein schutzwürdiges Werk vorliegt) ein eingeblendetes Werbebanner im Kontext der Gesamtpräsenz die Lizenz verletzt, ist bisher nicht gerichtlich geklärt worden meines Wissens. Diese Frage wäre durchaus spannend.
Und Tom: Von Artikel-Klau zu sprechen, wenn du Inhalte unter CC veröffentlicht hast, empfinde ich als falsch.
Falk … nur zum Verständnis für mich: bist du in CC irgendwie involviert? oder ‘nur’ ein überzeugter Nutzer?
Nur Nutz(niess)er
Danke Falk für die aufschlussreiche Erklärung!
Das ist natürlich tatsächlich eine Definitionsfrage. So gesehen bin ich Gefangener meiner damaligen Entscheidung, das Blog unter einer CC-Lizenz zu betreiben. Allerdings hätte ich mir damals nie träumen lassen, dass dann unter Berufung auf diese Lizenz ganze Monatsarchive abgegriffen werden und an anderer Stelle neu publiziert werden.
Womit wir erneut beim Dilemma sind, das Alexander angesprochen hat: Hätte ich damals gewusst…
Aber das ist nun ja der Grund, warum die CC-Lizenz, zumindest für neue Inhalte, rausfliegen wird.
Dein Dilemma versteh ich nur zu gut, denn ein Urheber hat das berechtigte Interesse über seine Inhalte und deren Nutzungen zu entscheiden. Soweit so gut, nur gibt er eben mit jeder Lizenz ein Stück der gesetzlich verankerten Schutzrechte mit ab. Und verliert somit die Kontrolle über deren Nutzung im Rahmen eben dieses gegebenen Versprechens in Form einer Nutzungslizenz.
Und genau an den Punkt seh ich viele gedanklich scheitern. Nur stell ich eben Aussagen wie Contentdieb oder Inhalteklau auf die selbe Stufe, wie die unsägliche “Raubkopierer sind Verbrecher”-Kampagnen der Musikindustrie. Denn auch dort gehts doch eigentlich nur um eins: zu kontrollieren, was mit Inhalten geschieht und deren Verteilungswege zu bestimmen, um daran zu partizipieren. Und genau das ist in meinen Auge das Ende von Kunst und Wissenschaft.
Denn diese lebt nun einmal vom (Ver-)Teilen von Inhalten und Errungenschaften des Einzelnen in ihrer Gesamtheit. Aber dazu scheinen wir noch nicht wirklich bereit zu sein, solang die Frage nach dem “Wie verdien ich dann meine Brötchen” im Raum steht.
Moment!
Also Content-Klau geht für mich auch unter einer CC-Lizenz. Und da wäre ich genau am nächsten Kritikpunkt, denn es fehlt hier gewissermaßen an einer Vernunfts-Klausel. Es ist doch ein riesen Unterschied, ob mal ein Blogger einen Beitrag 1:1 übernimmt oder ob eine Art Erntemaschine alles einsammelt und weitergibt. Denn dann sind wir auch schnell im Bereich von Schaden, wie bspw. das Problem von doppelten Content und Google.
Ich resümiere: Wenn also ein großer Teil der Begrifflichkeiten unklar oder zumindest auslegungsbedürftig und die Konsequenzen kollidierender Rechte und vor allem Auswirkungen für die Zukunft nicht griffig sind, und zudem Missbrauch auch noch Vorschub geleistet wird, dann sorgt die Regelung für berechtigte Unsicherheit und kann nicht ruhigen Gewissens empfohlen werden. Oder?
Guter Punkt – aber genau diese Nutzung erlaubst du ja genau dann, wenn du deine Inhalte unter eine CC stellst. Der kleinste gemeinsame Nenner aller dieser Bausteine ist die Namensnennung.
Ich find das von dir angesprochene stumpfe Sammeln und automatisierte Posten von Inhalten auch nicht schön. Aber die Technik gibt es nunmal her und das Google Probleme mit doppeltem Content hat, ist das Problem von Google, nicht das der Lizenz.
Der Mißbrauch entsteht auch völlig unabhängig von der Lizenz. Jemand, der damit Kohle macht, indem er sich an anderen Inhalten vergreift, dem ist das auf gut deutsch scheissegal, ob du hier einen CC-Button hast oder nicht.
Und ich seh die CC ja auch nicht als Dogma an, sondern als Schritt in eine von Respekt vor der Leistung eines Anderen geprägten Zukunft. Die würde mir gefallen, wenn wir uns diese schaffen könnten. Dann fallen solche Contentverwurschtler eh hinten um, weil sie nirgends einen Fuß in die Tür bekommen.
Moin moin,
grad gefunden, bin selbst nicht vom Fach:
http://www.advisign.de/urheberrecht/2007-09/creative-commons-einfach-erklaert-teil-1-sinn-und-zweck-von-creative-commons
Pax
ja, das ist für viele ein nützlicher Einstieg! wenn denn mal alle Teile online sind jedenfalls
aber auch gleichzeitig ist es eben irreführend, denn das ist es ja gerade, was ich “anprangere” … auch heute kann ich die Konstellation zwischen CC-Lizenzgeber und einem Blogs mit kleinen Vermarktungen zB ohne einen Juristen nicht wirklich korrekt interpretieren