Der Umgang mit nationalen Symbolen und die damit in Deutschland ausgelösten Befindlichkeiten bis Hysterie konnten im vergangenen Jahr bei der Fußball-WM anschaulich demonstriert und hinreichend bewogen werden (siehe »Die Sache mit dem national stolz«). Da wir das nun ja wohl geklärt haben und – wenn auch mit einem mulmigen Gefühl und einer 12-seitigen Erklärungen alias deutscher Unbedenklichkeitsbescheinigung bewaffnet – auch in Zukunft ein Fähnchen ans Auto stecken dürfen um sich damit bei zukünftigen Gewinnen von Meisterschaften (selbst in Alpenrepubliken) in Auto-Korsos einreihen zu dürfen, ohne sich zwischen Gleichgesinnten und der anderen Gruppe – die National-Fähnchen ausdrücklich und mit Verweis nur als Emblem einer Fußball-Mannschaft verstanden haben wollen – unwohl zu fühlen, hat nun eine (wohl) ehemalige Fernseh-Moderatorin Eva Herman die Gunst der zweijährigen Politische-Nationalthemen-Sommer-Pause zwischen zwei Fußball-Highlights ausgenutzt um in unglaublich ungefilterten Art und Weise den Satz zu sagen, den wir unseren Großeltern schmälich und verächtlich um die Ohren gehauen haben, seit wir denken können: Bei Hitler sei »vieles sehr schlecht gewesen« (da nickt der Deutsche, aber dann!) »Aber einiges auch sehr gut« (Quelle: SPON) … kollektiver Herzstillstand im aufgeklärten Deutschland.
Diese Herman ist der deutschen Feministin schon seit dem Eva-Prinzip ein Dorn im Auge. Frauen, die die emanzipierte Rolle als Frau partout nicht annehmen will, sind schlimmer als der Feind, so kommt einem die Resonanz vor. Das tritt alles mit den Füßen, was die Frauenbewegung je geschaffen und erkämpft hat. Und nun auch noch der Bezug auf die Nazi-Zeit, das ist ja noch schlimmer als Alice Schwarzer auf dem Werbeplakat der Bildzeitung. Mindestens.
Ich werde an der Stelle nicht so blöd sein und mich über die von Herman vertretene Position auslassen. Aber dieses Hyperventilieren ob des Bezugs ist – mit Verlaub – einer der größten Rückschläge für unser im vergangenen Jahr mühsam mit Fähnchen aufgezogenen Pflänzchens “natürlicher Umgang mit unserer Geschichte und Identität”. Es zeugt davon, dass im Instrumentalisieren von ungeliebten Vergangenheits-Bezügen noch heute (und ohne große Veränderung) die gewünschte Medien-populistische Stimmung geschaffen werden kann. Herman hat da ihren Feinden und Kritikern willkommene Munition selbst in die Hand gegeben.
Darf ‘ich’ denn nicht gut finden, was rein in bestimmten gesellschaftlich Mikrokosmen im dritten Reich passierte? Muss ich alles verbrämt im Gesamtkontext betrachten und ausschließlich und allerhöchstens noch das Verstecken und Unterstützen von Juden als Zeichen von Menschlichkeit rückbetrachtend hoch halten? Den Rest aber kollektiv in die braune Tonne werfen? Für mich ein fataler Fehler, der auch und gerade wieder aufstrebenden braunen Tendenzen in die Hände spielt. Warum in aller Welt sollte es nicht auch das Recht einer Frau sein, sich nach dem Rollenbild der Frau aus dem angefangenen 20. Jahrhundert zu sehnen? Solange sie sich nicht nach dem politischen System sehnt?! Und warum darf man sich auch nicht nach dem nachbarschaftlichen Gemeinsinn der DDR sehnen, der – auch wenn es mit jedem Monat Abstand noch mehr in romantischer Ostalgie verklärt werden wird – vielen Menschen in der nicht bestreitbaren Isolation des westdeutschen Egoisten und Hedonisten ziemlich abgeht?
Mir ist nicht die Diskussion zu wider, die Herman zuletzt als Anchorwoman anregt und am laufen erhält, im Gegenteil. Durch Second Life hatte ich zuletzt die Muße und die Gelegenheit viele Gespräche mit Menschen zu führen, unvoreingenommen und im Schutz der eigenen Anonymität auf beiden Seiten, die mir so manche klassische Fragestellung der Gesellschaft, des Gesellschaftsbildes und nicht zuletzt der angeblich “herrschenden Meinung” über Rollen-Bilder in dieser Welt in Frage stellte. Die Durchdringung mit Leitbildern unserer modernen Gesellschaft ist bei weitem nicht so, wie sich das das politische und aufgeklärte populäre Establishment immer so wünscht und es den Meinungsmachern und -multiplikatoren verordnet. Eine Diskussion darüber ist also für mich dringend zu führen und die Positionen offen und ohne Scheu auf allen Seiten darzulegen. Derzeit sich als Frau als Nicht-Feministin zu outen ist ja kaum ohne Schaden möglich, will man nicht als “geschäftstüchtiger, aber blöder weiblicher B-Promi” durchgehen.
Bei dieser Diskussion nun aber die Hitler-Keule auszupacken ist nicht nur der Sache abträglich, sie zeugt auch, dass wir tatsächlich bis zum heutigen Jahr 2007 nicht in der Lage sind, unsere Vergangenheit vernünftig und mit Differenzierung aufzuarbeiten.
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Der Umgang mit nationalen Symbolen und die damit in Deutschland ausgelösten Befindlichkeiten bis Hysterie konnten im vergangenen Jahr bei der Fußball-WM anschaulich demonstriert und hinreichend bewogen werden (siehe »Die Sache mit dem national stolz«). Da wir das nun ja wohl geklärt haben und - wenn auch mit einem mulmigen Gefühl und einer 12-seitigen Erklärungen alias deutscher Unbedenklichkeitsbescheinigung bewaffnet - auch in Zukunft ein Fähnchen ans Auto stecken dürfen um sich damit bei zukünftigen Gewinnen von Meisterschaften (selbst in Alpenrepubliken) in Auto-Korsos einreihen zu dürfen, ohne sich zwischen Gleichgesinnten und der anderen Gruppe - die National-Fähnchen ausdrücklich und mit Verweis nur als Emblem einer Fußball-Mannschaft verstanden haben wollen - unwohl zu fühlen, hat nun eine (wohl) ehemalige Fernseh-Moderatorin Eva Herman die Gunst der zweijährigen Politische-Nationalthemen-Sommer-Pause zwischen zwei Fußball-Highlights ausgenutzt um in unglaublich ungefilterten Art und Weise den Satz zu sagen, den wir unseren Großeltern schmälich und verächtlich um die Ohren gehauen haben, seit wir denken können: Bei Hitler sei »vieles sehr schlecht gewesen« (da nickt der Deutsche, aber dann!) »Aber einiges auch sehr gut« (Quelle: SPON) ... kollektiver Herzstillstand im aufgeklärten Deutschland.
Diese Herman ist der deutschen Feministin schon seit dem Eva-Prinzip ein Dorn im Auge. Frauen, die die emanzipierte Rolle als Frau partout nicht annehmen will, sind schlimmer als der Feind, so kommt einem die Resonanz vor. Das tritt alles mit den Füßen, was die Frauenbewegung je geschaffen und erkämpft hat. Und nun auch noch der Bezug auf die Nazi-Zeit, das ist ja noch schlimmer als Alice Schwarzer auf dem Werbeplakat der Bildzeitung. Mindestens.
Ich werde an der Stelle nicht so blöd sein und mich über die von Herman vertretene Position auslassen. Aber dieses Hyperventilieren ob des Bezugs ist - mit Verlaub - einer der größten Rückschläge für unser im vergangenen Jahr mühsam mit Fähnchen aufgezogenen Pflänzchens "natürlicher Umgang mit unserer Geschichte und Identität". Es zeugt davon, dass im Instrumentalisieren von ungeliebten Vergangenheits-Bezügen noch heute (und ohne große Veränderung) die gewünschte Medien-populistische Stimmung geschaffen werden kann. Herman hat da ihren Feinden und Kritikern willkommene Munition selbst in die Hand gegeben.
Darf 'ich' denn nicht gut finden, was rein in bestimmten gesellschaftlich Mikrokosmen im dritten Reich passierte? Muss ich alles verbrämt im Gesamtkontext betrachten und ausschließlich und allerhöchstens noch das Verstecken und Unterstützen von Juden als Zeichen von Menschlichkeit rückbetrachtend hoch halten? Den Rest aber kollektiv in die braune Tonne werfen? Für mich ein fataler Fehler, der auch und gerade wieder aufstrebenden braunen Tendenzen in die Hände spielt. Warum in aller Welt sollte es nicht auch das Recht einer Frau sein, sich nach dem Rollenbild der Frau aus dem angefangenen 20. Jahrhundert zu sehnen? Solange sie sich nicht nach dem politischen System sehnt?! Und warum darf man sich auch nicht nach dem nachbarschaftlichen Gemeinsinn der DDR sehnen, der - auch wenn es mit jedem Monat Abstand noch mehr in romantischer Ostalgie verklärt werden wird - vielen Menschen in der nicht bestreitbaren Isolation des westdeutschen Egoisten und Hedonisten ziemlich abgeht?
Mir ist nicht die Diskussion zu wider, die Herman zuletzt als Anchorwoman anregt und am laufen erhält, im Gegenteil. Durch Second Life hatte ich zuletzt die Muße und die Gelegenheit viele Gespräche mit Menschen zu führen, unvoreingenommen und im Schutz der eigenen Anonymität auf beiden Seiten, die mir so manche klassische Fragestellung der Gesellschaft, des Gesellschaftsbildes und nicht zuletzt der angeblich "herrschenden Meinung" über Rollen-Bilder in dieser Welt in Frage stellte. Die Durchdringung mit Leitbildern unserer modernen Gesellschaft ist bei weitem nicht so, wie sich das das politische und aufgeklärte populäre Establishment immer so wünscht und es den Meinungsmachern und -multiplikatoren verordnet. Eine Diskussion darüber ist also für mich dringend zu führen und die Positionen offen und ohne Scheu auf allen Seiten darzulegen. Derzeit sich als Frau als Nicht-Feministin zu outen ist ja kaum ohne Schaden möglich, will man nicht als "geschäftstüchtiger, aber blöder weiblicher B-Promi" durchgehen.
Bei dieser Diskussion nun aber die Hitler-Keule auszupacken ist nicht nur der Sache abträglich, sie zeugt auch, dass wir tatsächlich bis zum heutigen Jahr 2007 nicht in der Lage sind, unsere Vergangenheit vernünftig und mit Differenzierung aufzuarbeiten.
33 Comments
die hitler-keule hat keiner der diskutanten ausgepackt, sondern eva herman selbst. bei ihrem ersten buch bekam sie zwar eine vor den latz, mehr war aber nicht. und diesmal gab es eine kündigung, und das ganz zurecht. denn: wenn ich diskutieren möchte, was “gut” war am ns-system, dann kann ich das nur, wenn ich damit meine: “gut für menschen mit dem sog. ‘ariernachweis’”, was juden automatisch als “nicht-deutsch” begreift und sich also rassistischer argumente bedient. zudem das mutterbild natürlich nicht getrennt von der judenvernichtung gesehen werden kann, da ideologisch aufs engste verknüpft damit.
katrin … das nun ist aber auch mein Punkt, “warum man das nicht gelöst voneinander sehen kann?”
Ich lege mal zu Grunde: Natürlich ist der Nationalsozialismus abzulehnen. Punkt. Aber kann man deswegen nicht ein Mutterbild in seiner isolierten Darstellung betrachten – vielleicht sogar in seiner überzogenen Idealisierung? Also ich kann mich auch über Architektur aus der Zeit unterhalten und dabei mich auf die Architektur konzentrieren, ohne deswegen das Progrom vor Augen zu haben.
Hitler spielte doch nicht umsonst mit solcher Werten, wie Gemeinsinn, wie martialische Architektur, mit fast pitoresken Rollendefinitionen, auch mit Grafikdesign. Das macht alles doch deswegen selbst nicht schlecht, nur weil er es missbrauchte?
Das ist doch die Frage: Dürfen wir nicht mittlerweile wieder differenziert über das nachdenken, was er eben für sich vereinnahmte? Das wäre für mich eine Vergangenheitsbewältigung, wohl darauf verweisend, die Geschichte nicht zu vergessen und den Anfängen (wie derzeit im Osten) klar eine Absage zu erteilen.
Falls ich Frau Herman und ihr verschrobenes Frauen- bzw. Gesellschaftsbild überhaupt so weit ernst nehmen könnte, dass ich mich damit en détail auseinandersetzen wollte, würde ich vielleicht erst mal diese Frage stellen: Was genau stellt sich diese Frau eigentlich unter Wertschätzung vor?
In diese Richtung gehen auch ein paar Fragen, die Frau Hermans Äußerungen in anderen Blogs angeregt haben – z.B. in folgenden:
http://wirres.net/article/articleview/4548/1/6/
http://blog.blokey.de/archives/08-09-2007-Das-Eva-Prinzip.html
Was genau soll denn an dieser Mutterrolle damals so gut gewesen sein? Wenn es um allgemeine Werte und dem Respekt vor erziehenden Eltern geht, brauchts keinen Vergleich mit der NS-Zeit. Schon dreimal nicht, wenn als nächster Satz der Vorwurf kommt, die 68er hätte diese Ideale zerstört. Gut so, das die das getan haben – sonst hätten wir immer noch finsteres Mittelalter heutzutage. Die Welt dreht sich weiter und das Werteverständnis ändert sich nunmal im Laufe der Zeit. Dann ein totalitäres Regime als Wertevorstellung verkaufen geht mal gar nicht.
Und imho ist die neue christliche Diskussion, die derzeit läuft genauso daneben. Sie diskriminiert nämlich, wie Frau Hermann, Andersdenkende. Das ist purer Faschismus, nur sagts keiner.
Falk … wenn wir an dem Punkt sind, über die Sache zu reden, dann ist die Diskussion richtig. Klar kann man die Position und Ansichten Hermans diskutieren, aber nicht wegen der zeitlichen Begebenheit, sondern weil man fragen darf: was ist denn daran so gut?
… aber den Einwand mit der aktuellen christlichen Wertedebatte verstehe ich nicht: was ist denn daran diskriminierend, wenn man sich das recht herausnimmt, selbst christlichen Werte zu geben und auch eine demokratische Partei sich dies gibt? Jeder hat doch das recht dies anzunehmen? Oder zu wählen, oder auch nicht?!
Ich versuchs mal zu erklären – natürlich dürfen Christen über ihre Werte debattieren. Natürlich darf eine Frau Herrmann die Mutterrolle im 3. Reich toll finden. Ist deren Sache – solang, bis man damit an die Öffentlichkeit geht. Und ich seh die Gemeinsamkeit erstens darin und zweitens, dass daraus schneller ein Politikum wird, als uns lieb ist. Hier die tolle Mutterrolle, dort die öffentliche Wertedebatte in der Politik und was da als Konglomerat bei rumkommt, gefällt mir nunmal ganz und gar nicht.
Was ich damit sagen wollte – die gute Frau spricht an sich nur aus, was viele andere denken und wie schnell sind wir dann beim Autobahnbau. Und davor grauts mir in diesen Tagen. Wenigstens hatte der NDR noch genug Rückgrat, sich derart davon zu distanzieren, eine Gegenöffentlichkeit wird dadurch allerdings noch lange nicht drauss.
Der Punkt ist, dass bei Nazi-Verweisen “Mutter” kaum von “Rasse” getrennt gedacht werden kann. Da kann man sich das alles noch so nett und heimelig bei Nazis daheim am Küchentisch vorstellen; die Tatsache, dass man ganz *bewusst* bestimmten Menschengruppen die Mutterschaft auf perverse Art und Weise (sprich: Sterilisation) nicht erlauben wollte, wird der Kombination “Nationalsozialismus” und “Mutter” immer einen widerlichen Geschmack verleihen. Okay, einigen nicht.
Wer den Rauswurf von Eva Herman befremdlich findet: er ist meines Erachtens nur konsequent in einem Land, was sich einem Kampf gegen rechts verschrieben hat und damit sein Problem mit der gelebten Demokratie beweist. Jährlich mehrere tausend Strafverfahren wegen des §130 STGB richten sich gegen Meinungsäußerungen national eingestellter Menschen. Wer diese Verfahren begrüßt, muß sich nun nicht wundern, wenn im Kampf gegen rechts auch Menschen wie Frau Herman ausgegrenzt werden, die sich für konservative Familienwerte einsetzen.Was mit dem Rausschmiß von Hohmann aus der CDU begann, ist mit der Entlassung von Frau Herman noch lange nicht zu Ende. Unter den gegebenen Umständen ist die NPD-sicher weniger aus liberalen denn aus speziell nationalen Motiven heraus-die Partei, die sich für Meinungsfreiheit einsetzt.
Falk und Hokey … gebe euch uneingeschränkt insoweit recht: dass Herman den Vergleich gezogen hat ist und bleibt grenzwertig (und über die Tatsachen im 3. Reich streiten wir gar nicht).
Aber über die fehlende Souveränität in den Medien und in den Reaktionen schüttele ich den Kopf. Und eben, wie Falk anspricht, das Thema ist derzeit mehr als nur am Köcheln. Zeit es aufzunehmen und nicht zu verdängen und für Populismus zu nutzen.
Auch eine Frau Herman darf sich in diesem freien Land jedes Frauenbild wünschen, dass sie sich nur denken kann. Jeder darf sich so lächerlich machen, wie er/sie nur kann. Wenn sie aber “Wertschätzung der Mutter” und “Instrumentalisierung zur Zucht- und Gebärmaschine für die Wehrmacht” nicht auseinander halten kann, ist es um so besser, wenn sie sich jetzt voll und ganz ihrem Haushalt widmet.
Auch wenn es Kommentatoren auch schon angedeutet möchte ich es nochmal in aller Deutlichkeit aussprechen.
Die Familienpolitik im Dritten Reich ist nicht zu trennen von der Rassenpolitik. Da einen separaten Blick drauf zu werfen ist Verzerrung der faschistischen Ethik. Die Konsequenz Frau Herman nicht mehr über öffentlich rechtliche Kanäle publizieren zu lassen, ist logisch, wenn es auch nicht an jeder Stelle gut zu vermitteln ist.
Aber gerade die Entlassung von Herman ist für mich eher ein Zeichen, vielmehr ein positives Beispiel, wie tief und kritisch sich deutsche Verwaltungsorgane mit der Vergangenheit auseinandersetzen (können). Für mich ein ist die Kündigung ein souveräner Schritt.
Banjamin [11] – alles korrekt, akademisch betrachtet, aber hier geht es nicht um Geisteswissenschaft, hier geht es ja auch um Gesellschaftliche Werte. Und genau vor dem Hintergrund sehe ich die Art und Weise der Reaktion und dieses ständige Pochen auf den Zusammenhang als bedenklich. Und als ob mir da Thomas Kurbjuhn [8] nicht gerade eine (wohl eher unfreiwillige, in diesem Sinn) Bestätigung geben wollte: Wird so ein Zitat mit der Hitler-Keule abgebügelt, muss man sich nicht wirklich wundern, wenn die NPD noch zur Partei der Meinungsfreiheit gemacht wird (nein! nicht meine Meinung!).
Die Gretchen-Frage ist doch: Ist Herman eine Frau mit rechten Tendenzen (politisch! wohl gemeint!). Wenn nein, dann ist die ganze Diskussion um den Hitler-Bezug für die Katz’. Dann hat sie sich vielleicht unglücklich (manche würden drastisch sagen: “dämlich”) ausgedrückt, aber dann will ich die ganzen Litaneien inkl. Stellungnahme aus dem Zentralrat der Juden (den ich i.A. schätze!!) mit kurzer Cross-Over-Aufarbeitung der Greuel-Taten der Nazis gar nicht hören.
Frau Herman (so sehe ich das) hat sich für ein bestimmtes Frauenbild ausgesprochen und sich dazu aus der gesellschaftlichen Geschichte bedient. Hätte sie dazu ein Bild der Frau aus dem alten Rom gefunden, wären die Reaktionen trotz vergleichbarer Greueltaten der Römer nicht so ausgefallen, das ist klar. Dennoch: Frau Herman ist vielleicht der Auslöser und insoweit verantwortlich, die Polarisierung und damit den Vorschub rechten Gedankenguts wird aber auch und gerade durch die Reaktionen bewirkt.
Also nochmal (Gespräch mit Kollegin zeigte mir, dass ich das klar machen muss): Ich habe kein “Mitleid” über die Entlassung Hermans. Ich habe auch kein Verständnis, warum man so ein Statement in ihrer Position und im öffentlichen Raum überhaupt machen musste und es wäre besser gewesen, hätte sie es gelassen. Mein Ansatzpunkt ist: Die Reaktionen darauf (auch wenn im Kern begründet), vor allem aber die Überreaktionen, spielen aber den falschen in die Karten.
@alexander(12): vielleicht bin ich begriffsstutzig, aber erklär mir doch mal bitte, warum du das meinst: “die Polarisierung und damit den Vorschub rechten Gedankenguts wird aber auch und gerade durch die Reaktionen bewirkt”. welche reaktionen? wie genau leisten die dem rechten gedankengut vorschub? denn daran würde ich prinzipiell zweifeln, weil ich kaum einsehen kann, dass kritik neonazis gebiert: für seine ideologien ist schon jeder selbst verantwortlich… (und zu den römern: natürlich würden wir da nicht so aufschreien, weil die uns lange nicht so nahe und vor allem so ähnlich sind wie die nazis – der vergleich hinkt also schon bei dir.)
@katrin [14] … kann ich versuchen (und gebe gleich zu, dass der Römer-Vergleich etwas wässrig ist – wie so oft bei solchen vergleichen…):
Oben hat der Kommentator [8] doch fast schon mein gesuchtes Paradebeispiel selbst gebracht, bei manchen bleibt das so hängen, dass man seine Meinung nicht mehr sagen darf. Ich fordere doch kein Verständnis für die Position ein, ich fordere Mäßigung und ruhige Hand ein. Es gibt eben Menschen, die das getrennt sehen: Frauenbild und Politik, und die (nicht “ich”) bekommen den Eindruck, dass sie diese Lebenseinstellung nicht mehr öffentlich sagen dürfen, ohne in die rechte Ecke gestellt zu werden. Dieses Fass hätte nicht aufgemacht werden sollen, jetzt wird es eben instrumentalisiert. Für mich wäre die ideale Reaktion gewesen: Herman zur Brust nehmen, das ganze mit ihr mal klären (nur in Bezug auf die politische Tragweite ihrer Äußerung und ihrer Verantwortung als Person des öffentlichen Lebens), eine – wenn möglich – offizielle Distanzierung verlangen. Punkt. Mäßigung eben.
@alexander(15)
ich weiß nicht, woher der eindruck rührt, dass man seine meinung nicht mehr sagen darf – tut doch jeder fromm und frei (wie etwa npd-fan no.8). es handelt sich hier vielmehr um ein absolut typisches npd-propaganda-argument (ähnlich wie immer in sachen israel: da heißt es andauernd, man dürfe israel nicht kritisieren, sonst würde gleich die sog. “antisemitismus-keule” ausgepackt – allerdings kritisieren alle zeitungen immer wieder israel und keiner stört sich dran – weil sie es eben nicht mit rassischen argumenten untermauern.)
nur muss man für seine meinungsäußerungen eben die konsequenzen tragen, die sowohl im falle hohmann als auch bei eva herman absolut gerechtfertigt sind: ein staat bzw. ein öffentlich-rechtliches medienunternehmen muss klare grenzen setzen, etwa die, dass sie nazistisches gedankengut nicht absegnen, indem manche es quasi in ihrem namen verbreiten. zudem: bislang – ich habe noch nicht allzu viel darüber gelesen – fand ich die reaktionen auf hermans äußerung durchaus im rahmen. ich habe auch absolut nichts dagegen, wenn der zentralrat sich dazu äußert: die sehen eben die entwicklungen in deutschland und wie das langsam wieder salonfähig wird und sind verständlicherweise sehr bestrebt, darauf immer und immer wieder hinzuweisen.
noch ein nachtrag: ich glaube, der ndr hätte die öffentliche distanzierung auch lieber gehabt, allerdings hat frau herman dem sender gegenüber ihre äußerungen ja erneut bestätigt – da war also nix zu machen: die meint das so, wie sie es gesagt hat.
katrin, zu den “gemäßigten” Reaktionen zitiere ich den Spiegel von heute:
Diejenigen, die schon immer den Verdacht hatten, der Teufel suche sich bevorzugt schwache Frauenleiber und -hirne aus, um in diese hineinzufahren, dürften sich dieser Tage bestätigt fühlen.
Denn welchen Reim soll man sich sonst darauf machen, dass eine ehemalige Nachrichtensprecherin, die sich auf ihrer Homepage unverdrossen als Mitwirkende bei der Hörbuch-Aktion “Laut gegen Nazis” präsentiert, nun das “Dritte Reich” dafür lobt, dass in ihm “Werte wie Familie, Kinder und das Mutterdasein gefördert wurden”?
Die Frage, ob – und wenn ja, welcher Teufel Eva Herman reitet, möge der Exorzist beantworten.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,504723,00.html
Und noch ein paar Reaktionen der Presse:
Die Tagesschau ist offenbar gefährlich für Blondinen: Zuerst hat sich Sprecherin Susan Stahnke mit größenwahnsinnigen Hollywoodplänen ins Aus katapultiert, und jetzt kündigte der NDR Eva Herman die langjährige Zusammenarbeit auf, weil sie öffentlich Sympathie für die Nazis bekundet hatte.
Man kann sich darüber aufregen, den Kopf schütteln oder die Dame einfach nur strohdoof finden. Aber, was sich Herman mit ihrem Schönreden der nationalsozialistischen Familienpolitik geleistet hat, ist wirklich unglaublich. Jemand, der meint, der Öffentlichkeit etwas mitteilen zu müssen, sollte wenigstens seinen Kopf einschalten.
Ginge es nach Eva Herman, stünden alle Frauen hinterm Herd und trügen stolz ein Mutterkreuz auf ihrer Säuglingstillenden Brust
http://www.welt.de/fernsehen/article1172146/Die_Tagesschau_ist_gefaehrlich_fuer_Blondinen.html
Und aus den Reaktionen:
„Es ist gut, dass der NDR Frau Herman entlassen hat. Bei Eva Herman wünscht man sich selbst als Frauenrechtlerin, sie möge doch bitte heim an den Herd gehen.“ erklärte Renate Künast (Schadenfreude: Künast ergötzt sich an Verunglimpfung der Eva Herman http://www.dcrs.de/n/Kuenast-zieht-haemisch-ueber-Eva-Herman-her/0000783.html)
Und dann noch der Artikel voller Anspielungen und Andeutungen:
http://www.ksta.de/html/artikel/1189361568233.shtml
na, sich über dummheit lustig zu machen, sollte aber doch schon noch erlaubt sein – wie gesagt: mit den reaktionen muss man eben klarkommen, wenn man einen derartigen quatsch erzählt. und die ironie von dem spiegel-artikel kann doch kaum übersehen werden… was ich gar nicht verstehe: die “anspielungen” und “andeutungen”, die du beim ksta erwähnst – was meinst du genau? (sorry für´s viel nachfragen…)
katrin .. frag ruhig
also beim Boulevard-Blatt SPON kenne ich keine Ironie und welchen Pressestil man damit zum Ausdruck bringt, wenn man überall das Bild “Blond=Blöd” kolportiert weiß ich auch nicht, humorvoll finde ich das nicht. Diskreditiert nenne ich das, persönlich beleidigend, unter der Gürtellinie, sachfremd, populistisch. Aber richtig: Sie hätte es besser wissen müssen, sie war lange Teil des Biz. Rechtfertigen kann es das für mich nicht. Es bleibt für mich niveauarm und eben die falsche Reaktion, gerade bei dem Thema.
Und zum Kölner Stadtanzeiger: »Der NDR ließ allerdings wissen, dass ihre Äußerungen „nicht der erste Vorfall dieser Art“ sei. Herman habe einen Auftritt bei einer Unterorganisation der rechtspopulistischen FPÖ erst nach Intervention des Senders abgesagt. Die Journalistin erklärte, sie habe nicht gewusst, wer hinter der Einladung steckte.«
Solche Andeutungen schüren doch nur die Mutmaßungen, oder nicht?
Welche Mutmaßungen, außer das Dummheit gepaart mit Naivität in allen Bevölkerungsschichten zu finden sind, sollten denn daraus entstehen? Frau Hermann hat in meinen Augen ein extrem verzerrtes Frauen- und Gesellschaftsbild. Am meisten störte mich gar nicht mal ihr unsägliches Gutfinden der Mutterrolle in der NS-Zeit, sondern der Seitenhieb auf die 68er. Der wäre für mich Grund genug gewesen, sie aus dem öffentlichen Raum zu “entfernen”.
Falk – Mutmaßungen, dass der Auftritt bei der FPÖ ja wunderbar ins Bild einer rechten Tendenz passen würde “…” (mit eben jenen Pünktchen à la “mer red ja ned, aber …”)
Wie definierst du rechte Tendenz? Meinereiner käme es im Leben nicht in den Sinn, öffentlich darüber zu schwadronieren, ob und was am NS-Regime toll gewesen sein könnte. Wenn diese Äußerungen ein grundlegendes Bild der Denkweise abgeben, dann sind die für mich ganz weit rechts. Und grad als Person des öffentlichen Lebens, sollte man sich seine Worte und Auftritte genauestens überlegen, um gar nicht erst in den Verdacht zu kommen, etwas weiter rechts von der Mitte zu stehen.
Es ist schwer zu definieren und jeder wird da eine eigene Meinung zu haben, aber das dies jetzt passiert, ist zwangsläufig. Genauso wie manche ihr menschenverachtendes Gedankengut immer noch als Meinung verkaufen wollen und sich dann wie Kommentar Nr. 8 über angebliche Zensur und den 130er im STGB beschweren.
@ Falk [24] – Kommentar [8] ist offensichtlich tatsächlich ein Kommentar-Hausierer, denn bei Robert gibt es den wohl wortgleich. Aber ich finde es ganz ok den stehen zu lassen, ich denke das spricht als Beispiel mehr als viele Worte.
Unter “Rechte Tendenzen” verstehe ich eine Gesinnung, also wenn jemand die Ideologie für gut befindet. Aber genau das kann ich mir bei Eva Herman nicht vorstellen. Ich finde es sogar absurd deswegen ihr aktives Engagement gegen Rechts in Frage zu stellen oder sie – wie heute auf der BILD unweigerlich beim vorbeigehen zur Kenntnis nehmen zu müsseen – sie mit “Eva Braun” zu betiteln.
Und nochmal: Die Reaktionen waren einfach absolut überzogen und nur damit zu erklären, dass man Herman an den Karren fahren wollte, weil man sie eh am Kicker hatte. Heute hat sie sich übrigens für die Äußerung öffentlich distanziert und es als Fehler eingestanden. Ich bin mal gespannt ob das die Gazetten nun auch tun, soweit sie Behauptungen aufgestellt haben.
Was mir eben richtig auf den Senkel geht: Diese Medienlandschaft hyperventiliert nach Gutdünken und keiner hält sie auf. Alles unter dem Label “für den Leser”, der ja “ein Recht auf die Wahrheit” habe, wird Populismus auf höchster Ebene gemacht und verbreitet. Da werden dann auch mal Stimmen von Hinterbänklern herausgekramt wie eine Grünen-Politikerin namens Krista Sager (Quelle SPON): “Ich habe den Eindruck, dass Frau Herman immer mehr ins Sektenmäßige abdriftet.”
Es geht mir auf den Keks, dass man Meinungsmache mit Berichterstattung vermischt. Dass man Menschen mal schnell fertig macht und nach Belieben in linke oder rechte Ecken befördert, zu Terror-Sympathisanten macht, ihre Glaubwürdigkeit und Integrität in den Dreck zieht oder auch mal das Liebesleben heranzitiert – natürlich alles nur weil es ‘einen Mutigen geben muss, der die “Wahrheit” ausspricht’ … ich weiß …
Idiologie – schweres Wort in schweren Zeiten und wahrscheinlich könnten mit Thesen und Diskussionen zum Theme mehr als nur ein paar Bücher gefüllt werden. Und ich persönlich mach das nicht an einer politischen Richtung, sondern an allgemeinen Tendenzen fest. Und imho sind solche Aktionen gegen Rechts zwar medienwirksam, aber in meinen Augen Bullshit.
Aber mal ab davon – ich denke schon, dass ich an dieser Denkweise Dinge finde, die mir persönlich nicht gefallen müssen. Und zwar genau dann, wenn mit Äußerunge oder Taten vermeintlich Andere oder Schwächere diskriminiert werden. Und das geht für mich schon damit los, ausschliesslich Frauen in der Rolle der Erziehung zu sehen. Das finde ich schlimm und peinlich und betrifft mich persönlich und viele andere Väter, die die Rolle der “Hausfrau” übernommen haben. Ob mal wer drüber nachgedacht hat, dass dies auch ein Weg sein könnte. Weisst du, was man dafür erntet, außer eine Menge unmöglicher Dinge, die sich dann auch in Behörden breit machen? Darüber wird nicht diekutiert, aber darüber, ob das Mutterbild früher besser wahr. Na ganz toll, wo bleibt denn da das Bild einer Familie, welches in der heutigen Zeit nunmal oft genug nicht mehr so konservativ daherkommt?
Genau dann regt sich in mir der Widerstand gegen jedwede Äußerung in dieser Richtung. Denn eins darf auch keiner vergessen, Familie fordern und gleichzeitig beide Elternteile in abhängige Arbeit zu zwingen, ohne eine Betreuung für die Kinder sicherstellen zu können, ist der derzeitige Status Quo für Viele in diesem Land. Und darüber würd ich gern eine Diskussion sehen und nicht darüber, was Adolf alles so tolles auf den Weg gebracht hat. Oder ob nun Frauen an der Herd gehören und wie lang die Kette denn nun sein darf.
Aber Falk, genau das ist es doch, was ich anprangere!? Statt in eine Diskussion über die Sache zu gehen, stürzen sich alle auf den Nazi-Vergleich, als ob der irgendwie relevant wäre in dem Zusammenhang, wo doch jeder eigentlich weiß: da hat sie sich nen Fehler erlaubt, aber das macht sie doch nicht zur “Eva braun”.
Ich finde es vollkommen richtig, dass du die Rolle der Väter in der Rolle des Erziehenden da vollkommen außen vor siehst und das bemängelst. Und auch richtig finde ich, dass du da nicht nur das Bild, das Herman skizziert, sondern auch das Bild, das die Gesellschaft skizziert, kritisierst. Diese Diskussion sollte fiel offener in alle Richtungen geführt werden und dabei sowohl deine Position, wie die der Karriere-Typen wie die von Frau Herman gelten gelassen werden als legitim. Aber … und damit zurück zu meinem Artikel: Irgendeinen blöden Nebensatz, für den man sich eben auch entschuldigen muss (was auch passierte) den Meinungsgegner endlich mal fertig zu machen, DAS finde ich nicht ok.
Die Reaktion ist fragwürdig, allerdings war diese vorhersehbar und der Kern der Kritik ist ebenso richtig, wie vielleicht die Denkweise, die hinter der Aussage steckte.
Wie ich allerdings weiter oben schon schrieb, mir käme solch ein Vergleich gar nicht in den Sinn. Und auch unsereins muss sich seine Aussagen genau überlegen und mit den Repliken darauf leben können. Möcht ich nicht mißverstanden werden, dann drück ich mich eben klar, deutlich und unmißverständlich aus. Möcht ich provozieren, dann darf ich mich hinterher nicht über eine Verbalkeule aufregen.
Alles halb so wild? An Stelle einer Frau Herman würde ich nicht so denken, sondern tief in mich gehen, was da für Synapsen in dem Moment falsch verbunden waren. Und ich bin mir immer noch unschlüssig, wie ich es bewerten soll, wenn Jemand solche Aussagen tätigt. Momentan erschreckt es mich einfach nur, was derzeit so öffentlich postuliert wird.
Menschen sagen selten, was sie denken.
Offensichtlich ist es auch besser so.
Sehr zu empfehlen dazu:
http://blog.tagesschau.de/?p=806
»Klar ist: Die Causa Herman ist nicht relevant, aber interessant. … Ich glaube aber – das ist meine sehr persönliche Sichtweise -, dass die Wucht der Kritik Eva Herman dann doch stärker getroffen hat, als sie selbst angenommen hatte. In der Verteidigung gegen so manchen Keulenschlag hat sie sich und ihre Position immer weiter radikalisiert. Zuletzt hat sie dabei zu diesem unseligen NS-Vergleich gegriffen, bei dem ich mich nur noch frage, wie sie so weit gehen konnte. Um es klar zu sagen: völlig unmöglich! Für den Menschen Eva Herman, den ich durchaus schätze, würde es mich sehr freuen, wenn sie inhaltlich noch einmal die Kurve kriegen würde.«
Scheinbar gibts da keine Kurve mehr, wenn ich mir die aktuellen Schlagzeilen so anschaue.
och die Kerner-Sache? ich weiss nicht … da wird sie extra eingeladen um daraus nochmal Quote zu machen und wundert sich, wenn sie sich in der Sache äußert … nichts Neues für mich … und als man dann einen Aufhänger brauchte kamen die Autobahnen dann wie gelegen … ich glaub das Thema wird mir gerade zu blöd … ne “rechte” wird die Herman wohl nimmer (Achtung Ironie) … der Spruch war halt blöd … nicht jeder teilt ihr Verständnis vom Frauenbild (was ihr sogar Feinde schafft) … und die Laberbacken und TV-Macher brauchen halt ein paar Themen und Quote … Thema durch?
Klar durch, ich wollts dir auch nicht aufdrängen