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Absolut normales Blog

31. Oktober 2007


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 31. Oktober 2007 15:26

Maria USB – Ist das der Weihnachts-Geek-Knaller?


Redaktionelles Bildzitat - Alle Rechte bei © RUSKA MEDIENPRODUKTION

In einem kleinen Schrein aus Plexiglas kommt sie daher, würdevollen erhöht auf einem Sockel stehend, von einer transparenten Glocke schützend umhüllt. Wenn sie zur Arbeit schreitet, kann sie sich von beidem befreien. Mit dem Computer verbunden erwacht sie zum Leben, ihr rotes LED Herz fängt an zu schlagen – im Ruhezustand langsam, beim Verbinden oder Speichern von Daten schneller. In ihrem Heiligenschein trägt sie ihn eingraviert, ihren Auftrag – Oh Maria, keep my data safe!

Kam ungefragt per Spam-Mail hier an, aber das ist doch glatt ne Erwähnung wert. :roll:

Mehr dazu hier >>>




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Eine subjektive unbrisante Meinung von / via delicious am 31. Oktober 2007 00:17

links for 2007-10-30





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29. Oktober 2007


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 29. Oktober 2007 10:56

Klowand reloaded – wer es pauschal mag


Das hier sind Blogs, simple, einfache, mit – im Fall von Trigamiautoren – oft hirnlosem Schmarrn gefüllte Webseiten, in Minuten zusammengeschrieben bar jeder Qualität und Sinnhaftigkeit.
Don Alphonso Kommentar [2]

Ja genau. Jetzt brauchen wir nicht mal mehr Außenstehende, um uns in den Pauschalschmutz zu ziehen (Klowand lässt grüßen), wenn man mal nicht nach der Pfeife und Meinung einzelner tanzt. Wer wirbt ist eben Blutblogger, wer Rezensionen schreibt ist pauschal ein hirnloser Schreiber ohne Qualität und Sinnhaftigkeit.

Mir ist jede Art von Pauschalierung zu wider. Ich ertrage diesen Populismus nicht, diese überzeichnete Schwarz-Weiß-Malerei um dem eigenen Meinungsbild zu entsprechen. Differenzierung würde da ja wohl nur “schaden”. Mir geht das langsam aber sicher zu weit und verlässt längst den Boden des gegenseitig notwendigen Respekts.

Nachtrag: Kleine Ergänzung zum Thema Meinung
Don Alphonso hat zwischenzeitlich die Pings aus seinen Kommentaren hierauf entfernt. Die Praxis andere Meinungen lieber unter den Teppich zu kehren scheint gerade bei den lautesten im Glashaus groß in Mode zu sein. Iss klar, wenn man seinen Jüngern die gegenteiligen Ansichten oder Kritik nicht zumutet, kommen die erst gar nicht auf dumme Gedanken. Für mich ist das Thema durch, sowas kann ich nicht ernst nehmen.




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Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 29. Oktober 2007 09:05

Dieses Blog ist


- ein Blog
- ein Teil des Internets
- ein Mitmachprojekt (siehe Kommentare)
- ein Spiegel meiner Interessen (Kommunikation, Fußball, Netzwelt, …)
- ein Sprachrohr (Zielpublikum-/Verbraucher-Themen)

… also nicht wundern, wenn andauernd die Themen wieder hier auftauchen.




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Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 29. Oktober 2007 08:52

Der Google-PageRank-Kater


Die ersten Reaktionen auf die Strafaktion Googles für Link-Sünder fielen so aus wie erwartet: Unverständnis bis Zynismus bei den Betroffenen, Zustimmung und Spott bei denen die das schon immer ein Dorn im Auge war. Wenige Tage danach ist vielleicht Zeit noch einmal ganz subjektiv Revue passieren zu lassen, was denn eigentlich passiert ist.

Google reagierte also und machte seine Drohgebährden war: Wer Links verkauft, der wird dafür von Google sanktioniert. Ist das gerecht? Jein.

Auch mit nüchternem Kopf und frei von Adrenalin lassen sich nun mal zwei Seiten sehen. Es ist klar: Durch das Setzen eines Links gegen Bares wird sozusagen ein Beitrag dafür geleistet, dass eine Seite, die sonst vielleicht nicht so populär wäre, nun von Google als “besonders wichtig” gewertet wird. Wer also einen Link setzt, nicht weil er ihn gut findet sondern einfach bezahlt wird, der untergräbt damit die Basis des “unabhängigen Bewertungsalgorythmus” der Suchmaschine. Eine Sanktion, gerade auch nach Ankündigung, ist somit eigentlich legitim.

Diesen Standpunkt machen sich nun alle zu eigen, denen die Praxis (und Werbung oder bezahlte Rezensionen per se) schon immer ein Dorn im Auge war. Und so ganz kann man ihnen die kleine Freude und Häme also auch nicht übel nehmen. Wäre da nicht die andere Seite der Medaille. Denn – und da machen sich hoffentlich keine was vor – diese Link-Verkäufe wie in Deutschland praktiziert sind doch im Großen und Ganzen Peanuts. Zum einen werden – soweit ich das auch für mich verfolge – Seiten beworben, die nun wahrlich keine unseriösen Inhalte verfolgen und zudem eh schon populär sind, aber bspw. den Fokus auf eine bestimmte Rubrik richten wollen. Das mag dem Idealisten egal sein, denn falsch bleibt falsch, und dagegen kann man auch nichts einwenden. Aber es ist nun einmal so, dass man halt wieder mal an den Punkt angelangt, dass die, die sich wenigstens bemühen dieses Spiel sauber zu spielen (und dick und fett “Warnung! Hier kommt Werbung” drüber schreiben und sich über einen prominenten und sich auch bekennenden “Makler” vermarkten lassen) bestraft werden. Ich möchte und will gar nicht ins Detail gehen, wie viele “unseriöse” Angebote ich bereits erhielt, solche Links zu platzieren ohne mich dabei als Linkverkäufer zu outen (inkl. Vertragsvorlagen, bei deren Unterzeichnung ich mich zur absoluten Verschwiegenheit auch bzgl. des Anbieters verpflichtet hätte).

Bezahlte Rezensionen sind neben den Linkverkäufen offenbar der zweite Stein des Anstoßes. Gerade Rezensionen sind so manchen wohl besonders aufgestoßen. Ich las da Statements wie: Das wäre in Blogs ja so, als wenn man mitten im Gespräch mit einem Freund durch einen Werbehinweis unterbrochen würde. Für mich hinkt der Vergleich, denn ein vertrauliches Gespräch unter Freunden ist nun mal keine Pubilkation, mag sie auch noch so kumpelhaft formuliert sein.

Kurzum: Ja, ich verstehe die Kritik und habe für mich auch die Konsequenzen gezogen. Und die lautet: Keine Linkverkäufe in Zukunft mehr ohne das “nofollow”-Attribut. Und das ist für mich der Knackpunkt. Dieses “nofollow”-Attribut ist eigentlich genau dafür gedacht, dass Links platziert werden können ohne dass es für Suchmaschinen relevant ist. Eine Suchmaschine ignoriert solche Links (per Definition). Und als erstes hat trigami darauf reagiert. Sie erlauben nicht nur ab sofort das “nofollow”-Attribut, sie gestatten es sogar für die Anbieterkennzeichnung rückwirkend. Und auch bei Linklift beschäftigt man sich mit dem “nofollow”-Attribut.

Und noch ein Schlußwort in eigener Sache: Ich sehe ein und geh den Gang nach Canossa, dass ich mich “im weitesten Sinne” an der Manipulation des Rankings beteiligt habe. Wie ich es auch dreh und wende, auch weil es alle machen ist es noch lange nicht richtig und die Argumentation “dann will ich eben auch ein Stück vom Kuchen ab” zieht bei mir sonst eigentlich nicht. Auch dass ich mir schlicht keine allzu großen Gedanken machte, lasse ich nicht mehr gelten und so habe ich meinem Linkverkäufer auch geschrieben, dass ich keine Links mehr schalten will (auslaufende Aktionen davon unberührt, pacta sunt servanda), die das “nofollow”-Attribut nicht akzeptieren.
Was Rezensionen angeht sehe ich das aber nach wie vor anders. Dieses Blog ist nun einmal ein Blog, dass sich auch und gerade als Verbraucher-Bog sieht. Es ist meine selbsternannte Aufgabe Websites und Dienste nach Gutdünken zu testen und zu bewerten. Ich tue das, manchmal auf Empfehlung, manchmal weil man mir irgendeinen “Merchandise-Mist” zuschickt und manchmal eben auch gegen Entlohnung. Ich rezensiere nun mal gern, und wenn ich dafür Geld bekomme: Prima! Meine Unabhängigkeit bei der Rezension ist dabei mein eigener Anspruch und keine Frage der Etikette nach außen. Korrekt ist, dass Anbieter mit dem “nofollow”-Attribut gekennzeichnet werden muss (in dem Fall trigami), aber was in aller Welt soll daran schlecht sein auf Dienste wie “sportsfreunde.de” zu verlinken oder “plazes.com”? Über die meisten hätte ich vielleicht auch so einmal etwas geschrieben. Nein, das geht mir einfach zu weit.

Man wird gespannt sein, wie Google darauf reagiert. Akzeptiert man den Einsatz des “nofollow”-Attribut müsste der alte PageRank für die sanktionierten Seiten zurückkommen. Akzeptiert man es nicht, bedeutet das für mich, dass es um die Reinheit des Rankings nie ging und man nur Mitbewerbern im Werbemarkt das Wasser abgraben wollte.

Nachtrag
Eine Ansicht, die ich so gar nicht teilen kann nach meinen aktuellen Beobachtungen, die aber eine Auseinandersetzung verdient:
»Keine Abstrafung durch Google – PageRank-Algorithmus wurde bereits Anfang August geändert«
Wenn nur ein Teil davon stimmen würde, wäre das nicht weniger ärgerlich für die Betroffenen, aber dann würde den ganzen Abstraf-Befürwortern, die nun mit blumigen Worten die Gottesstrafe begründen und begrüßen, ziemlich die Argumentation ausgehen…




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28. Oktober 2007


Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 28. Oktober 2007 09:01

WordPress 2.3 installiert – mit Stirnrunzeln


Nur mal so dazwischen: Gestern nach dem ganzen Theater um gehacktes WordPress doch mal auf WP 2.3 hochgefahren. So weit so problemlos, obwohl ich mal wieder vergaß meine Plugins zu deaktivieren.

Sind ja ein paar nette Sachen dabei, wie die automatisierte Aktualisierungsfunktion für WordPress UND Plugins, das ist soweit nett, bei WordPress selbst nervt es aber ein wenig, denn anders wie in dem smarten Hinweis rechts oben des ehemaligen Update-Plugins steht der Hinweis nun quer über den ganzen Bildschirm und schiebt allen Content nach unten. Naja. Vor allem wenn du auf ein Update hingewiesen wirst, dass du gar noch nicht nutzen willst – wie WP 2.31, das es nur in English und nicht als Upgrade bis dato gibt.

Aber was mir nach dem verunglückten Start der ersten deutschen Version mit integriertem Linklift-Plugin (was ja nur wenige Tage später mit dem Google-PageRank-Update zu einem echten Desaster hätte werden können, so aber vorher schon rausgenommen wurde) nun auffällt und aufstößt ist, dass beispielsweise die gesamten Tags nicht mehr funktionieren. Das UTW-Plugin geht zwar de facto noch, aber die Clouds und Links gehen ins Leere, da nun von WP gekapert. Angeblich kann man die Tags importieren, aber bisher weiß ich nicht wie.

Was mir aber wirklich aufstößt ist die Änderung am Tellerrand (blöde Übersetzung des Worts Dashboard): Die eingehenden Links sind nun plötzlich nicht mehr von Technorati, sondern von Google Blog Search. Nun ist mir das Jacke wie Hose und Technorati ist sicher auch kein Knaller und glänzte häufig mit Ausfällen, aber diese Bevormundung bei solch gravierenden Änderungen zeigt doch mal wieder wo der Baddel den Most holt. Klar sind solche Änderungen vielleicht sinnvoll, aber ein Wahlschalter bei so eingeführten Funktionen fände ich doch angebracht.

Also wenn jemand nen Tipp wegen der Tags hat, her damit …




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Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 28. Oktober 2007 09:00

Bloguzius sagt


Ein Moment, ein Augenblick ist wie der andere
und alle sollten schön sein.
Warum sich den einen damit verderben sich davor zu grämen,
ob der andere nicht schön würde.

Bloguzius – Lebensweisheiten eines Bloggers




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