Schweigen als Protest

Einige Blogger haben sich heute an der Aktion »Free-Burma« beteiligt. Leider habe ich durch den Urlaub das zu kurzfristig mitbekommen um mir eine Meinung dazu zu bilden. Eine Meinung dazu, ob man durch Schweigen in dieser Sache wirklich Gehör findet. Ob die Blogger und ihre Leser in der westlichen Welt nicht eh in 99 % der Fälle bereits eine klare Meinung dazu haben und man so eigentlich keinen erreicht. Ich weiß es gerade einfach nicht. Aber es ist sicher kein Schaden auf die Probleme dort aufmerksam zu machen.

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7 Comments

  • 1
    5. Oktober 2007 - 5. Oktober 2007 10:23 | Permalink

    Ich halte nichts von der Aktion. Denn welcher Despot lässt sich schon von einer schweigenden Masse beeindrucken? Zudem die Blogger ohnehin eine kleine Gruppe darstellen und in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen werden. Das war kein Protest, sondern Passivität – nicht zu verwechseln mit passivem Widerstand. Ich habe gestern auch geschwiegen, aber nur deshalb, weil ich nichts zu bloggen hatte.

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  • 2
    5. Oktober 2007 - 5. Oktober 2007 12:24 | Permalink

    ich glaube nicht, dass irgendwer der despoten beeindrucken wollte.

    vielmehr, und da wäre etwas einlesen nicht von nachteil, geht da in myanmar was ganz besonderes ab.

    die aktion sollte zum nachdenken anregen. nachdenken auch darüber, dass die deutsche blogosphäre gegen abmahnungen kämpft, während in myanmar das internet einfach mal abgestellt wurde.

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  • 3
    5. Oktober 2007 - 5. Oktober 2007 16:04 | Permalink

    Nun, man beschäftigt sich eben mit den Problemen, die einen umgeben. Und wenn wir derzeit hier mit Abmahnungen zu kämpfen haben, ist das trotzdem kein Luxusproblem, weil irgendwo anders auf der Welt eine friedliche Demonstrationsbewegung gegen ein Militärregime brutal niedergeschlagen wird. Das erinnert mich an Sätze, die man früher gehört hat (wie “in Afrika verhundern Kindern”), wenn man den Teller nicht leer essen wollte. Tragisch. Aber dadurch, dass man hier den Teller leer isst, wird den Menschen dort auch nicht geholfen.

    Und gerade Blogger sind über das Thema Burma viel besser informiert, als der Durchschnittsbürger. Dadurch, dass wir viel mehr im Netz unterwegs sind haben wir Zugang zu mehr Informationen. Und Blogs werden vor allem von Bloggern gelesen. Deshalb die Frage: Wen wollte man damit zum Nachdenken anregen?

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  • 4
    5. Oktober 2007 - 5. Oktober 2007 17:41 | Permalink

    ich finde es überhaupt nicht schlimm, auf hungernde kinder in afrika hinzuweisen… aber das nur am rande.
    es gibt doch, wenn wir mal ehrlich sind, soviel erschütterndes, dass man jeden tag “one post for xy” machen könnte, keine frage.

    in myanmar betrifft das geschehen, nicht nur, aber auch in einem besonderen masse, deren blogosphäre.
    somit ist diese aktion zu einem grossen teil auch solidarität.

    und wen man damit zum nachdenken anregen möchte? sich selbst? seine leserschaft? wieso bloggen blogger überhaupt?

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  • 5
    5. Oktober 2007 - 5. Oktober 2007 18:04 | Permalink

    Þórr … ich für meinen Teil sag ja nichts gegen die Sache, ich finde ja gut, dass man das Thema zum Thema macht. Ich glaub nur nicht an die Wirkung, das ist alles.

    Und warum Blogger bloggen? Da gibt es eine einfache Antwort: Jeder aus seinen guten Gründen!

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  • 6
    6. Oktober 2007 - 6. Oktober 2007 15:30 | Permalink

    eben, und jeder der bei der “one post” aktion mitgemacht hat, hat seinen eigenen (guten) grund.

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    Ich glaub, das war's.