
Aber dann ist das ein überschaubarer Bevölkerungsteil, denn so viele Lokführer gibt es ja nicht und Sympatisanten scheinen mir auch wenige in Sicht…
Sorry, liebe lebendingen Beweise dafür, dass allein das Erreichen des Kindheitstraums von Millionen von Kindern wohl nicht per se zur vollendeten Glückseeligkeit führt. Und ich habe für euren Bahnstreik, liebe GDL, null Verständnis. Jedenfalls mindestens keines mehr…
Eure Forderung nach einem eigenständigen Tarifvertrag mag ich noch hinnehmen, auch wenn ich nicht weiß was euch so viel wichtiger macht als die anderen in euerem Biz, so wichtig und eigenständig, dass ihr unbedingt einen eigenen haben müsst. Die Reduzierung auf 40 Wochenstunden (von horrenden und menschenfeindlichen 41! in Worten: einundvierzig!) mag euch auch ein wichtiges Anliegen sein, wie auch der Wunsch 31 Prozent mehr zu verdienen und ein Einstiegsgehalt von 2.500 Euro zu haben … ja ja .. wer träumt nicht gerne … *lächelt milde*
Aber was in aller Welt fällt euch ein dafür halb Deutschland derart auf den Sack zu gehen? Wenn ich mehr Gehalt will, muss ich halt woanders hingehen oder ne Fortbildung machen! Kann ich als ÖPNV-Fahrer was dafür, dass ihr nen Rappel bekommt und unbeschreibliche 2.500 Euro als EINSTIEG haben wollt? Einem, wenn ich Recht informiert bin, Ausbildungsberuf alias »Eisenbahner im Betriebsdienst«! Nichts gegen Ausbildungsberufe, aber so ein Rechtsanwalt mit gefühlten 24 Semestern Studium und Ausbildung als Referendar fangen nicht selten bei 1.700 an, bei 60 Stunden und mehr Wochenarbeitszeit und unsicherer Zukunft. Studierte Grafikdesigner – um ein anderes mir nahe stehendes Berufsfeld mit anzusprechen – beginnen gemeinhin bei 2.000 und sind froh wenn sie das in Festanstellung kriegen. Arbeitszeiten? *leise hüstelt*
Sorry, wenn ich da für durchaus geschätzte Fachkräfte, die aber für den Laien ‘nur’ in einem kleinen Führerhäuschen sitzen und gucken, dass die Geschwindigkeit eingehalten wird (sicher gibt es noch viele wichtige andere Aufgaben, die sich mir nur nicht aufdrängen gerade), für diese Forderungen wenig Verständnis aufbringe. Oder besser: Mirwegen kartelt das mit euren Chefs aus. Aber lasst doch bitte den Rest der Leute in Ruhe, die sich bisweilen für weit mehr Aufwand weit weniger Kohle abholen und nun sich den Streß antun müssen oder sich den Anpfiff vom Chef anhören müssen, weil denen Streiks wurscht sind: zu spät ist zu spät.
Ich will nicht unfair sein und die Leistung irgendeines Berufsstandes diskreditieren. Aber bei diesen Forderungen – ganz unabhängig von sonstigen Verlautbarungen – habe ich einfach kein Verständnis, warum die breite Öffentlichkeit und vor allem die sozial schwachen, die nicht mal eben aufs Auto umsteigen, also die, die wirklich darauf angewiesen sind, leiden müssen. So jedenfalls rückt der Kindheitstraum aber sowas von schnell in die Schußlinie der Kritik. Das müßt ihr euch gefallen lassen. Und sind wir doch mal ehrlich: Wer weiß ob es euren Beruf noch in ein paar Jahren gibt …
[Bitte auch unten die Kommentare zum Thema beachten, danke]
Aber dann ist das ein überschaubarer Bevölkerungsteil, denn so viele Lokführer gibt es ja nicht und Sympatisanten scheinen mir auch wenige in Sicht...
Sorry, liebe lebendingen Beweise dafür, dass allein das Erreichen des Kindheitstraums von Millionen von Kindern wohl nicht per se zur vollendeten Glückseeligkeit führt. Und ich habe für euren Bahnstreik, liebe GDL, null Verständnis. Jedenfalls mindestens keines mehr...
Eure Forderung nach einem eigenständigen Tarifvertrag mag ich noch hinnehmen, auch wenn ich nicht weiß was euch so viel wichtiger macht als die anderen in euerem Biz, so wichtig und eigenständig, dass ihr unbedingt einen eigenen haben müsst. Die Reduzierung auf 40 Wochenstunden (von horrenden und menschenfeindlichen 41! in Worten: einundvierzig!) mag euch auch ein wichtiges Anliegen sein, wie auch der Wunsch 31 Prozent mehr zu verdienen und ein Einstiegsgehalt von 2.500 Euro zu haben ... ja ja .. wer träumt nicht gerne ... *lächelt milde*
Aber was in aller Welt fällt
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Blog-Tags: Alltag, Arbeit, verkehr
Filed under: Gesellschaft,Verbraucher,Wirtschaft
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