Der unglaubliche Fehler das Schweigen unbeachtet zu lassen

Wie und wann blogge ich, wie passe ich meine Postingfrequenz idealerweise meinem Leserstrom an? Viele Fragen die berechtigt sind, wie auch die Gegenfragen, wo denn der Spaß dabei bliebe, auch wenn man einfach nicht umhin kommt das zyklische und antizyklische Bloggen und Lesen im Kopf in Betracht zu ziehen. Wann ist der ideale Zeitpunkt für eine Aktion? Für den Erfolg? Ich dachte Montag Mittag. Ich Tor. Die Zeit ist reif oder nicht.
Ein paar Hundert Menschen trudeln hier über dieses Blog, jeden Tag. Wir sehen die Statistik, doch registrieren wir maximal noch die “Bewegung im Blog”, nicht aber der Gedanken derer die still durchwandern. Gedanken nehmen wir “nur” von denen wahr, die kommentieren. Doch was ist mit den 90 % Anderen?
Fernab jeder Analyse sind Menschen, von denen wir manchmal nur durch Zufall erfahren. Von denen wir dann mitbekommen, wie herzhaft sie über deinen Kalauer lachten, wie bewegt sie ein Artikel machte oder wie eine Thematik sie zum Nachdenken anregte. – Und wir? Wir reagieren auf Zahlen und Zufälligkeiten und eben die, die den Mut haben zu reden, zu kommentieren. – Sind nun die, die reden, mehr oder weniger wert? Sicher nicht weniger, aber vice versa sind auch nicht die weniger wert, die schweigen.
Zu schreiben, zu bloggen ist unsere Herzensangelegenheit. Wir meinen manchmal wir täten es nur für uns selbst und die paar, die kommentieren und verlinken, die wir als Personen wahrnehmen. Doch unter all den Zahlen, die durch die Statistiken fliegen, sind eben doch viele einzelne, für die es wert ist zu bloggen. Schweigen heißt nicht Desinteresse. Manchmal ist wiederkommendes Schweigen auch stiller Ausdruck von Sympathie und Zustimmung.
Nur vergisst man das gern …
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Wie und wann blogge ich, wie passe ich meine Postingfrequenz idealerweise meinem Leserstrom an? Viele Fragen die berechtigt sind, wie auch die Gegenfragen, wo denn der Spaß dabei bliebe, auch wenn man einfach nicht umhin kommt das zyklische und antizyklische Bloggen und Lesen im Kopf in Betracht zu ziehen. Wann ist der ideale Zeitpunkt für eine Aktion? Für den Erfolg? Ich dachte Montag Mittag. Ich Tor. Die Zeit ist reif oder nicht.
Ein paar Hundert Menschen trudeln hier über dieses Blog, jeden Tag. Wir sehen die Statistik, doch registrieren wir maximal noch die "Bewegung im Blog", nicht aber der Gedanken derer die still durchwandern. Gedanken nehmen wir "nur" von denen wahr, die kommentieren. Doch was ist mit den 90 % Anderen?
Fernab jeder Analyse sind Menschen, von denen wir manchmal nur durch Zufall erfahren. Von denen wir dann mitbekommen, wie herzhaft sie über deinen Kalauer lachten, wie bewegt sie ein Artikel machte oder wie eine Thematik sie zum Nachdenken anregte. - Und wir? Wir reagieren auf Zahlen und Zufälligkeiten und eben die, die den Mut haben zu reden, zu kommentieren. - Sind nun die, die reden, mehr oder weniger wert? Sicher nicht weniger, aber vice versa sind auch nicht die weniger wert, die schweigen.
Zu schreiben, zu bloggen ist unsere Herzensangelegenheit. Wir meinen manchmal wir täten es nur für uns selbst und die paar, die kommentieren und verlinken, die wir als Personen wahrnehmen. Doch unter all den Zahlen, die durch die Statistiken fliegen, sind eben doch viele einzelne, für die es wert ist zu bloggen. Schweigen heißt nicht Desinteresse. Manchmal ist wiederkommendes Schweigen auch stiller Ausdruck von Sympathie und Zustimmung.
Nur vergisst man das gern ...
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Ich glaub, das war's.
6 Comments
wenn ich mal ehrlich sein darf:
ich hab immer angst, dass renommierte blogger über meine kommentare den kopp schütteln und sich denken, dass es besser wäre, wenn so `ne longtail-bloggerin die tastatur in ruhe lassen würde.
oft kommentier ich dennoch, erhalte aber gerade von (“a”-) bloggern keine resonanz.
dann lass ichs wieder.
Wollen wir hoffen, dass es so ist.
Ich blogge und kommentiere übrigens immer gerade dann, wenn ich Lust und Zeit dazu habe. Wenn nicht, dann eben nicht.
M. E. ist der richtige Veröffentlichungszeitpunkt eher überbewertet. Häufig kommen Kommentare zu Blogartikeln Wochen und Monate später. Na und?
prinzzess … Gott sei Dank bin ich kein A-Blogger und schreib daher meistens Resonanz … im Gegenteil: ich wiederum hab manchmal die Befürchtung, mein zu viel und zu schnell an Resonanz erstickt Kommentar-Threads … aber man kann halt nicht aus seiner Haut und verstellen wäre mir zu blöd …
Dann will ich mir den Mut fassen und ganz klar einen Kommentar abgeben: Ich denke mir oft, dass ich so lange Geschichten schreibe wäre ein Nachteil. Aber ich hoffe halt auch, dass es irgendjemand liest – und sich freut. Und wenns keine Kommentare gibt ist es mir auch relativ gleich. Hauptsache jemanden hats gefreut.
Ja!