Football’s staying home

Englands Fussball in Schieflage - Bild © Endl 2007

Man will ja nicht gehässig sein und Schadenfreude ist mir auch fremd. England bleibt also zu Hause, nichts mit EM in den Alpen.

Aber: Always look on the bright side of life!

Müssen sie sich wenigstens nicht mehr übergeben vor Anstrengung und auch nicht mehr unter der kontinental-europäischen Hitze leiden. Wobei: Damals „musste man 70 Liter mehr Flüssigkeit zu sich nehmen als bei “normalen” Spielen„, das wird der englische Fan nun nicht gern hören, dass das nun wegfallen soll.

Armes England. Letztes Spiel in Wembley gegen die Deutschen verloren, erstes Länderspiel im neuen Wembley gegen die Deutschen verloren, gegen Kroatien zu Hause ausgeschieden, in der Todesgruppe mit Russland, Kroatien, Israel, Mazedonien, Estland und Andorra.

Klar, dass da McClaren gehen musste. Der Name (zumindest so ähnlich) wird sich wohl einprägen ins englische Sportjahr 2007, nachdem man sich (hier auch noch im deutsch-englischen Verbund) mit McLaren-Mercedes in der Formel 1 erst als schlechte Spionage-Agenten, dann als schlechteres Team und dann noch als schlechte Verlierer präsentierte. Da tröstet wohl nur wenig, dass dem zwischenzeitlich offiziell bestätigten Weltmeister der Alt-Meister Schumacher in ein paar Spaß-Testrunden eine Bestrunde nach der anderen auf die Piste haute, dass der kühle Finne sicher heiße Ohren im roten Overall bekam.

Aber ein Trost ist es nicht. Und ich will nun keine solche bösen Witze hören wie damals bei den Holländern:

Wie bricht man einem britischen Fussballer das Nasenbein?
Einfach ein EM-Ticket unter eine Glasplatte legen.

Solche Scherze sind geschmacklos und despektierlich.

Es bleibt aber Wehmut. Wer soll nun gegen uns im Elfmeterschießen ausscheiden?