Aber die Medien bleiben dran, wider das Vergessen, löblich, oder? – Gar nichts ist löblich, es ist alles populistische Scheiße, was da wiedergegeben wird, Volksverdummung aus der ersten Reihe oder mit dem zweiten, mit dem man besser sieht, direkt aus den öffentlich-rechtlichen Medienanstalten, jedenfalls wenn auch nur das Video von Matthias Dittmayer, worauf Stefan Niggemeier in seinem Artikel »Medien im Blutrausch«, auch wenigstens nur im Ansatz stimmt. Und auch ohne es prüfen zu können, Zweifel habe ich leider nicht, zu sehr passt es ins Bild, zu sehr war es nicht anders zu erwarten, wenn Dittmayer die Sendungen „Panorama”, „Hart aber Fair”, „Kontraste” oder „Frontal 21″ unter die Lupe nimmt und statt Fakten nur noch Populismus findet. Aber seht erstmal selbst:
Warum ich mich aufrege? Nicht weil ich ein Freund der Killerspiele wäre oder je würde, das habe ich in den eingangs zitierten Artikeln hier im Blog oft genug dargelegt. Ich rege mich auf, weil diese Art der Berichterstattung alles zerstört, jede Diskussion. Sie formiert Meinungsblöcke, aufgebaut auf Vorurteilen und Halbwissen, Stammtischparolen und Binsenweisheiten, gepaart mit selektiver Desinformation. Es geht ihnen offensichtlich nicht um das Problem, oder eine Lösung. Es bedient. Es bedient den Massengeschmack, das Vorurteil. Ein Thema das reißt muss auch reißend gemacht sein. Man wollte nichts subtiles, differenziertes, man wollte den Bang. Keine Zwischentöne, klare Botschaften. Und was nicht passte wurde passend gemacht.
Statt anzufangen zu verstehen, aufeinander zuzugehen, werden die Brücken mit solcher Berichterstattung eingerissen und die Gräben vertieft. So kriegen wir nie eine Lösung auf ein gesellschaftliches Phänomen und vielleicht auch Problem, auch wenn es (vielleicht: noch nicht) beweisbar ist.
Ich wiederhole mich gern: Mir geht es nicht darum, wann welche Grenze wo überschritten ist, mir geht es um den Grundsatz, die Frage: Warum gibt es überhaupt Angebot und Nachfrage, eine Tötungshandlung bis an die Grenzen der realen Wahrnehmung darzustellen und auszuüben, warum prägen und visualisieren wir überhaupt das treten auf einen am Boden liegenden wehrlosen Körper, was tickt in unseren Köpfen, dass wir danach wohl einen Bedarf haben und einen Markt, der den Bedarf deckt?
Dann eben nur für Erwachsene? Das fordern die, die ein generelles Verbot einerseits als Entmündigung des Bürgers sehen und andererseits eine Tabuisierung noch nie ein Problem behob – was im Übrigen auch meine Meinung ist. Aber machen wir uns doch nichts vor, die Welt sieht anders aus. Und gerade kommt – wie “gerufen” – die Kollegin zu mir und sagt:
Gestern kam der 8jährige Nachbarsjunge zu meinem 11jährigen Sohn und wollte ein Playstation-Spiel tauschen. Mein Sohn brachte es mir und zeigte mir, was der Junge da mitbrachte: Grand Theft Auto San Andreas [Anm.: Altersfreigabe ab 16]
Probleme wurden noch durch den Einsatz von Dogmen gelöst. Auch wenn viele die Lösung in ebenjenen festgefahrenen Meinungen sehen.
Du zeigst einen guten Ansatz auf, bisher war ich der Meinung, man sollte untersuchen, welchen Einfluss die Killerspiele auf die menschliche Psyche und das Verhalten haben, doch zu verstehen, warum von Killerspielen überhaupt eine derartige Faszination ausgeht, wäre wohl der erste Schritt.
Wofür ich Rundfunkgebühren bezahle? Damit unterstütze ich das öffentlich-rechtliche Qualitätsfernsehen, das sich durch besonders hohe Maßstäbe bezüglich der wahrheitsgemäßen Darstellung auszeichnet. Z…
also das öffentlich rechtlich ist nicht das was ich von ihm erwarte – allegemein.
schade, selbst informieren. wo wird man z.b. ernsthaft über das them “impfen?” (+folgen) aufgklärt (im sinne von EHRLICH) ?
ich glaub nicht dass sies können (druck der pharmakonzerne)
alles zu lasten der menschen…
[...] Killerspiele – oder: Wie die Medien eine Diskussion kaputtmachen Artikelansicht: Artikel anzeigen Blog-Tags: games, gewalt, kinder Gespeichert unter: Gesellschaft Trackback-Link: TrackBack URI Artikel-Adresse: Permalink-URI Keine Kommentare – jetzt Kommentar schreiben » Noch keine Kommentare. RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. Einen Kommentar schreiben [...]
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Ich glaub, das war's.
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