Meine Top 10 Hassliste der Autofahrersünden

- [10] Nebelscheinwerfer-Fahrer
Bewertung: Weitgehend harmlose Spezies.
Anmerkung: Meist verbunden mit tiefer und breiter. Sehen die Nebelscheinwerfer (nicht: Nebelschlußleuchte) mehr als Art lumineszierendes Accessoire.
Auswirkung: Bisweilen im Rückspiegel nervend, aber ohne weitere Symptome eben harmlos.
- [9] Überholt-werden-Beschleuniger
Bewertung: Bisweilen nervig, aber weitgehend harmlos.
Anmerkung: Meist ein kalkulierbar eintretender Effekt, wenn man andere Fahrzeuge mit geringfügiger höherer Geschwindigkeit überholt, erhöhen sie die eigene Geschwindigkeit mit, fallen dann aber schnell nach erfolgtem Überholvorgang wieder zurück in die Ausgangsgeschwindigkeit (gern dann “selbst erschrocken”).
Auswirkung: Manchmal etwas nervig (z.B. wenn von hinten der 3er kommt), aber sonst eher witzig und eben bei langweiligen Fahrten eine beliebte Abwechslung.
- [8] Fenster-Müllentsorger
Bewertung: Extremer Frevel, aber mittleres Aufregerpotential.
Anmerkung: Leider nur im gefühlten ‘erweiterter Hass-Kreis’, wobei die Sache an sich mehr Aufregung gebührte. Aber irgendwie hat man sich an die Kippe aus dem Seitenfenster gewöhnt und Waldbrände sind bei uns auch deswegen eher selten.
Auswirkung: Solange es sich um unschädliche Dinge handelt, die auch bei Aufprall auf die Scheibe keinen Schaden verursachen, mehr ein moralisches Problem.
- [7] Handy-Telefonierer
Bewertung: Führt zu Skepsis, behindert den Verkehr, aber nichts was einen überrascht
Anmerkung: Du erkennst 9 von 10 quasi blind. Wenn ein Auto plötzlich/schlagartig sich bewegt als hätte der Fahrer einen Schlaganfall erlitten und würde nur noch mit Mühe auf der Straße gehalten. Leichtes Schlingern, unnatürliches und anlassloser Geschwindigkeitsabfall oder -beschleunigung, kompliziertes Einlenkverhalten. Wenn ein Verbot gerechtfertigt war, dann das.
Auswirkung: Offenbar ohne größeren Schaden für die Umwelt, da die anderen Verkehrsteilnehmer an derart unfähige Manöver auch durch normale Autofahrer gewohnt sind und entsprechend sich weiträumig fern halten.
- [6] Nicht-Blinker
Bewertung: Echtes Gefährdungspotential, hoher Nerv-Faktor
Anmerkung: King of the road? Wenn sie über 200 Meter die Spur wechseln ohne Blinker hasse ich sie am meisten. Aber auch die, die an abbiegenden Vorfahrtsstraßen nicht blinken oder allgemein den Blinker nur als notwendig erachten, wenn sie sich selbst in akuter Bedrohungssituation sehen (wozu bspw. Autobahneinfädelspuren nicht zählen). Leider oft an großen Limousinen zu beobachten. Aber das ist sicher ein Vorurteil.
Auswirkung: Echtes Problem, weil auch die Ich-blinke-wenn-es-notwendig-ist-Blinker selten wirklich wissen, wann es notwendig wäre, z.B. wenn du aus einer Seitenstraße kommst und eben dich darauf verlässt, dass einer der nicht blinkt auch nicht die Spur wechselt. Da das aber auch bei Defekten eintreten kann: Allgemeines Lebensrisiko.
- [5] Zweite-Reihe-Parker
Bewertung: Extrem hohes Nervpotential
Anmerkung: “Nur kurz” – “wo soll ich denn sonst” – doch die Masse machts. Gerade als Radler schlingerst du zwischen Straße und Radweg, weil auf deinem Weg mindestens 3-4 mal dein Radweg mit “nur kurz ausladen” zugeparkt ist. Aber auch auf der Straße ein Chaosfaktor, gern ausgelöst von der Lust nach einem Brötchen und der Bequemlichkeit sich dafür einen Parkplatz zu suchen und drei Meter zu viel zu laufen.
Auswirkung: Klare Verkehrsbehinderung mit Gefährdungspotential
- [4] Drängler
Bewertung: Extrem nervig mit Nachhaltigkeitsfaktor
Anmerkung: Sie sehen dich und bremsen nicht, statt dessen lassen sie dich sehen. Reagierst du nicht panikartig, suchen sie deine ganz persönliche Nähe. Besondere Spezies tänzeln hinter dir und blinken dazu. Gipfelt bisweilen im Rechtüberholen, einer hier aufgrund der Grottenrechtswidrigkeit nicht mal in der Liste ist aber mit hier her gehören würde. Lieblingszitat dazu aus dem Munde eines BMW-Neurotikers: “Wissen die denn nicht wie verkehrsgefährdend die sich verhalten, wenn die nicht schnell genug aus der Spur gehen wenn ich mit 270 ankomme?!?” (Ein Handgemenge mit mir ließ sich daraufhin nur anlassbedingt – Hochzeit – vermeiden)
Auswirkung: Verunsichert, gefährdet, setzt auch Kilometer später noch erhöhtes Adrenalin aus.
- [3] Reißverschlussprinzip-Blockierer
Bewertung: HASS-Faktor
Anmerkung: Sie scheren schon 3 Kilometer vorher nach rechts ein, weil sie Panik haben vorne in die Bredouille zu kommen. Dann selbst am Nadelör angekommen hassen sie die, die locker vor fuhren und schließen möglichst dicht zum Vordermann auf. Manche scheren auch leicht aus um andere am Vorbeifahren zu behindern. Das Prinzip des Reißverschlussprinzip lehnen sie aus Glaubensgründen ab.
Auswirkung: Extremer Adrenalin-Ausstoß, Harakiri-Aktionen, Verkehrsbehinderung, Stauauslöser, Unfallverursacher
- [2] Kreuzungs-Blockierer
Bewertung: Hoher HASS-Faktor
Anmerkung: Jeden Abend das gleiche. Ob riesen Kreuzung oder kleine Einmündung. Vorne steht alles, trotzdem wird in die Kreuzung eingefahren. Es wird grün für den Kreuzungsverkehr, die kommen nicht rüber, Verkehr verkeilt sich. Nichts geht mehr.
Auswirkung: Trotz geringe direkte Unfallgefahr extrem hoher Nervfaktor, da unnötig, brutal kurzsichtig und mega-egoistisch. Verursacht jeden Abend sicher für alle Pendler mindestens 1/3 der Zeit ihrer Heimwegs. Für ein paar lausige Meter weiter vorn und die Angst der Hintermann könnte das stehenbleiben vor der Kreuzung bis die frei mit “Unverständnis quittieren”.
- [1] Spät-Einfädler
Bewertung: Extrem hoher HASS-Faktor
Anmerkung: Was kann den Kreuzungs-Blockierer noch toppen? Der Spät-Einfädler! Prinzipiell eine Mischung aus Kreuzungs-Blockierer und Reißverschlussprinzip-Blockierer (nur umgekehrt, dafür aber auch noch auf Reißverschlussprinzip-Blockierer treffend). Erlebe ich fast jeden Abend auf der A66 mit fünfspurigem Verkehr. Die Neunmalklugen haben null Lust sich auf der immervollen (und jedem bekannten) Abbiegespur einzureihen und eben bis zur Abbiegung zu tuckern. Statt dessen scheren sie aus, fahren weit an der Schlange vorbei und suchen einen “Dummen”, der sie schon rein lässt. Da viele aber den “Trick” satt haben, wird nur ungern Platz gemacht und das Debakel nimmt seinen Lauf. Der Abbiegewillige geht in die Eisen und versucht sich reinzudrängeln, dabei bremst er stark ab, auch die zweite Spur wird damit de fakto zum Stillstand gebracht, was Ausweichmanöver auf Spur 3 bedeutet mit Folgewirkungen auf alle Spuren.
Auswirkung: Stress pur für alle Beteiligten, verursacht Staus, Auffahrunfälle noch weit entfernt. Und das alles, weil manche meinen, dass es wichtiger wäre, dass sie ein paar Minuten früher zu Hause sind als die anderen.
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[10] Nebelscheinwerfer-Fahrer
Bewertung: Weitgehend harmlose Spezies.
Anmerkung: Meist verbunden mit tiefer und breiter. Sehen die Nebelscheinwerfer (nicht: Nebelschlußleuchte) mehr als Art lumineszierendes Accessoire.
Auswirkung: Bisweilen im Rückspiegel nervend, aber ohne weitere Symptome eben harmlos.
[9] Überholt-werden-Beschleuniger
Bewertung: Bisweilen nervig, aber weitgehend harmlos.
Anmerkung: Meist ein kalkulierbar eintretender Effekt, wenn man andere Fahrzeuge mit geringfügiger höherer Geschwindigkeit überholt, erhöhen sie die eigene Geschwindigkeit mit, fallen dann aber schnell nach erfolgtem Überholvorgang wieder zurück in die Ausgangsgeschwindigkeit (gern dann "selbst erschrocken").
Auswirkung: Manchmal etwas nervig (z.B. wenn von hinten der 3er kommt), aber sonst eher witzig und eben bei langweiligen Fahrten eine beliebte Abwechslung.
[8] Fenster-Müllentsorger
Bewertung: Extremer Frevel, aber mittleres Aufregerpotential.
Anmerkung: Leider nur im gefühlten 'erweiterter Hass-Kreis', wobei die Sache an sich mehr Aufregung gebührte. Aber irgendwie hat man sich an die Kippe aus dem Seitenfenster gewöhnt und Waldbrände sind bei uns auch deswegen eher selten.
Auswirkung: Solange es sich um unschädliche Dinge handelt, die auch bei Aufprall auf die Scheibe keinen Schaden verursachen, mehr ein moralisches Problem.
[7] Handy-Telefonierer
Bewertung: Führt zu Skepsis, behindert den Verkehr, aber nichts was einen überrascht
Anmerkung: Du erkennst 9 von 10 quasi blind. Wenn ein Auto plötzlich/schlagartig sich bewegt als hätte der Fahrer einen Schlaganfall erlitten und würde nur noch mit Mühe auf der Straße gehalten. Leichtes Schlingern, unnatürliches und anlassloser Geschwindigkeitsabfall oder -beschleunigung, kompliziertes Einlenkverhalten. Wenn ein Verbot gerechtfertigt war, dann das.
Auswirkung: Offenbar ohne größeren Schaden für die Umwelt, da die anderen Verkehrsteilnehmer an derart unfähige Manöver auch durch normale Autofahrer gewohnt sind und entsprechend sich weiträumig fern halten.
[6] Nicht-Blinker
Bewertung: Echtes Gefährdungspotential, hoher Nerv-Faktor
Anmerkung: King of the road? Wenn sie über 200 Meter die Spur wechseln ohne Blinker hasse ich sie am meisten. Aber auch die, die an abbiegenden Vorfahrtsstraßen nicht blinken oder allgemein den Blinker nur als notwendig erachten, wenn sie sich selbst in akuter Bedrohungssituation sehen (wozu bspw. Autobahneinfädelspuren nicht zählen). Leider oft an großen Limousinen zu beobachten. Aber das ist sicher ein Vorurteil.
Auswirkung: Echtes Problem, weil auch die Ich-blinke-wenn-es-notwendig-ist-Blinker selten wirklich wissen, wann es notwendig wäre, z.B. wenn du aus einer Seitenstraße kommst und eben dich darauf verlässt, dass einer der nicht blinkt auch nicht die Spur wechselt. Da das aber auch bei Defekten eintreten kann: Allgemeines Lebensrisiko.
[5] Zweite-Reihe-Parker
Bewertung: Extrem hohes Nervpotential
Anmerkung: "Nur kurz" - "wo soll ich denn sonst" - doch die Masse machts. Gerade als Radler schlingerst du zwischen Straße und Radweg, weil auf deinem Weg mindestens 3-4 mal dein Radweg mit "nur kurz ausladen" zugeparkt ist. Aber auch auf der Straße ein Chaosfaktor, gern ausgelöst von der Lust nach einem Brötchen und der Bequemlichkeit sich dafür einen Parkplatz zu suchen und drei Meter zu viel zu laufen.
Auswirkung: Klare Verkehrsbehinderung mit Gefährdungspotential
[4] Drängler
Bewertung: Extrem nervig mit Nachhaltigkeitsfaktor
Anmerkung: Sie sehen dich und bremsen nicht, statt dessen lassen sie dich sehen. Reagierst du nicht panikartig, suchen sie deine ganz persönliche Nähe. Besondere Spezies tänzeln hinter dir und blinken dazu. Gipfelt bisweilen im Rechtüberholen, einer hier aufgrund der Grottenrechtswidrigkeit nicht mal in der Liste ist aber mit hier her gehören würde. Lieblingszitat dazu aus dem Munde eines BMW-Neurotikers: "Wissen die denn nicht wie verkehrsgefährdend die sich verhalten, wenn die nicht schnell genug aus der Spur gehen wenn ich mit 270 ankomme?!?" (Ein Handgemenge mit mir ließ sich daraufhin nur anlassbedingt - Hochzeit - vermeiden)
Auswirkung: Verunsichert, gefährdet, setzt auch Kilometer später noch erhöhtes Adrenalin aus.
[3] Reißverschlussprinzip-Blockierer
Bewertung: HASS-Faktor
Anmerkung: Sie scheren schon 3 Kilometer vorher nach rechts ein, weil sie Panik haben vorne in die Bredouille zu kommen. Dann selbst am Nadelör angekommen hassen sie die, die locker vor fuhren und schließen möglichst dicht zum Vordermann auf. Manche scheren auch leicht aus um andere am Vorbeifahren zu behindern. Das Prinzip des Reißverschlussprinzip lehnen sie aus Glaubensgründen ab.
Auswirkung: Extremer Adrenalin-Ausstoß, Harakiri-Aktionen, Verkehrsbehinderung, Stauauslöser, Unfallverursacher
[2] Kreuzungs-Blockierer
Bewertung: Hoher HASS-Faktor
Anmerkung: Jeden Abend das gleiche. Ob riesen Kreuzung oder kleine Einmündung. Vorne steht alles, trotzdem wird in die Kreuzung eingefahren. Es wird grün für den Kreuzungsverkehr, die kommen nicht rüber, Verkehr verkeilt sich. Nichts geht mehr.
Auswirkung: Trotz geringe direkte Unfallgefahr extrem hoher Nervfaktor, da unnötig, brutal kurzsichtig und mega-egoistisch. Verursacht jeden Abend sicher für alle Pendler mindestens 1/3 der Zeit ihrer Heimwegs. Für ein paar lausige Meter weiter vorn und die Angst der Hintermann könnte das stehenbleiben vor der Kreuzung bis die frei mit "Unverständnis quittieren".
[1] Spät-Einfädler
Bewertung: Extrem hoher HASS-Faktor
Anmerkung: Was kann den Kreuzungs-Blockierer noch toppen? Der Spät-Einfädler! Prinzipiell eine Mischung aus Kreuzungs-Blockierer und Reißverschlussprinzip-Blockierer (nur umgekehrt, dafür aber auch noch auf Reißverschlussprinzip-Blockierer treffend). Erlebe ich fast jeden Abend auf der A66 mit fünfspurigem Verkehr. Die Neunmalklugen haben null Lust sich auf der immervollen (und jedem bekannten) Abbiegespur einzureihen und eben bis zur Abbiegung zu tuckern. Statt dessen scheren sie aus, fahren weit an der Schlange vorbei und suchen einen "Dummen", der sie schon rein lässt. Da viele aber den "Trick" satt haben, wird nur ungern Platz gemacht und das Debakel nimmt seinen Lauf. Der Abbiegewillige geht in die Eisen und versucht sich reinzudrängeln, dabei bremst er stark ab, auch die zweite Spur wird damit de fakto zum Stillstand gebracht, was Ausweichmanöver auf Spur 3 bedeutet mit Folgewirkungen auf alle Spuren.
Auswirkung: Stress pur für alle Beteiligten, verursacht Staus, Auffahrunfälle noch weit entfernt. Und das alles, weil manche meinen, dass es wichtiger wäre, dass sie ein paar Minuten früher zu Hause sind als die anderen.
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Ich glaub, das war's.
15 Comments
da fehlen noch die “kreisverkehr-nicht-kapierer”.die fahren irgendwie in den kreisverkehr, blinken tut ihnen stinken und fahren irgendwie wieder raus. ohne rücksicht auf verluste.
ja, an die dachte ich auch kurz
oder: vor ein paar Tagen stand einer hupend hinter einem anderen. weil der an einem Zebrastreifen doch tatsächlich hielt um Leute rüberzulassen … kein Scherz
schließen sich 1 und 3 nicht aus?
da musst du dich entscheiden!
nadine!! kardinalsfehler! *lach
Reißverschlussprinzip bedeutet, dass Fahrzeuge verpflichtet sind, bis zur Fahrbahnverengung vorzufahren, wenn es beispielsweise aufgrund von Bauarbeiten zur Zusammenführung zweier Spuren auf eine Fahrspur kommt. Erst, wenn man die Stelle der Einengung erreicht hat, muss sich der Fahrer nach dem Reißverschlussprinzip einfädeln. Wer bislang der Ansicht war, die möglichst frühe Einordnung auf die Nebenfahrbahn sei korrekt, irrt sich.
http://www.arag.de/de/rechtimalltag/rechtstipps/verkehr/01646/index.shtml
Dagegen gibt es gerade kein kein Reißverschlussprinzip bei der Einfädelspur!
sagt das OLG Köln http://www.mielco.de/ufile/0603NordVerkehr.pdf
Das Reißverschlussprinzip ist meiner Kenntnis nach, aber ich lass mich da gerne belehren, nur anzuwenden, wenn ein Fahrstreifen endet, in meinem Fall will man aber den weiterführenden Fahrstreifen nur nutzen um weiter vor zu kommen. Gerade wenn vollkommen offensichtlich ist, dass meine gewünschte Fahrtrichtung nur auf einem Fahrstreifen möglich ist und diese sich bereits rückstaut, kann ich nicht vorfahren und dann auf einfädeln plädieren, weil man ja die Behinderung der weiterführenden Spur in Kauf nimmt.
stimmt. aber du hast sooooo viel geschrieben, da hab ich nur die hälfte gelesen und mir dann meinen teil dazu gereimt
Ich bin übrigens fast alles, ausser 1, 5, 8.Böse, oder?
Alexander, ich widerspreche dir ja nur ungern, aber noch viel schlimmer als die Späteinfädler (von Punkt 10), sind die Direkt-und-sofort-Einfädler. Das passiert mir jeden(!) Abend am Bad Homburger Kreuz, wenn ich von der A661 (Bad Homburg) komme und die Leute, die von der A661 (Bad Vilbel) kommen, meinen, direkt nach links ziehen zu müssen, obwohl die rechte Beschleunigungsspur sehr(!) lang ist.
Das ist meine Nummer 1. Mit Abstand.
andi … also in Kombination mit [6] hätten sie durchaus einen Platz in der Liste verdient
nadine … huu … ziemlich böse … lass mich nur nicht Verkehrsminister werden, dann kannst du dich nur noch Handzeichen-Vergehen schuldig machen
Muhahaha
ganz polemisch zum thema parken:
http://verpissdich.de/
irgendwo mal gefunden und irgendwie passt es hier rein…
mfg
Da fehlt noch eine Gruppe, die bei mir dann so zwischen 3 und 4 rangieren würde. Notorische Linksfahrer, wenn weit und breit auf der rechten Spur kein Auto zu sehen ist.
Zur Kategorie “King of the Road” zähle ich auch ab und zu, aber nur wenn ich ein Auto mit ausreichend überschüssiger Geschwindigkeit überholt habe. In Themengebiet [6] finde ich die Kandidaten unerträglich, die in ihrer Spur Schlangenlinien fahren und immer wenn sie ein Auto überholt haben mit mit beiden rechten Reifen schon auf der benachbarten Spur fahren. Da weiß man nie, ob die nun nach rechts rüberfahren oder nicht. In diesen Fällen lasse ich den Abstand schon automatisch größer werden, denn man weiß ja nie, ob die nicht irgendwann links die Mittelleitplanke oder rechts ein Auto treffen.
mein persönlicher favortit gleich nach den dränglern, die unbdingt mit leibstrafen im wege des angwandten faustrechts zu belegen sind, sind die tarn&täusch blinker.
mit einem solchen hätte ich mir vorgestern beinahe einen abschleppwagen geteilt.
tarn&täusch blinker blinken um dann zielstrebig genau nicht in die anzeigte richtung ihre fahrt fortzusetzen.
ihr motto ist : ob rechts frei ist oder nicht sagt dir nicht das licht.
“aber echt. warum kann eigentlich niemand ausser mir autofahren?”
sph … lol … aber …
auch wenn es vielleicht lustig gemeint war: das hat Null mit “Autofahren können” zu tun. Ich sprech’s nur so entschieden an, weil genau DAS hört man dann immer, die meinen sie wären doch gute Autofahrer und hätten ihr Auto voll im Griff und könnten deswegen auch mal was riskieren. Für mich zeugt mangelnde Einsicht in die Notwendigkeit gemeinsamer Regeln für die fehlende (oder eingeschränkte) “psychische Fähigkeit” am Verkehr teiltzunehmen
Also das mit der Kreuzung finde ich am peinlichsten. Es währt einfach am längsten und jeder kann sich Deine Dummheit angucken, wenn Du da mitten auf der Kreuzung stehst. Wie unreflektiert muss man sein, um nicht zu merken, dass man dort wie ein Hornochse steht?
Zu Blöd. Und die Berliner spielen da in der ersten Liga.
Hier noch eine Internetseite über Autofahrersünden
http://www.argus.or.at/transdanubien/autofahrersuenden.htm
Andrzej Felczak