Monthly Archives: Januar 2008

Gute Nacht. Da draußen.

Mögen euch die Drachen nicht im Schlafe stören.
Mögen die Wünsche nicht zu sehr betören.

Mögen die Ängste euch nicht quälen
und die Hoffnungen nicht stehlen.

Mögen euch Enttäuschung nicht zerreissen
vergebene Hoffnung nicht begleiten.

Sei euer Zorn im Schlafe still -
wer weiss, ob er mit euch erwachen will.

Seid nicht all zu streng mit euch und andern -
vielleicht ist wieder Zeit, ein Stück allein zu wandern

vielleicht für eine gute Weile
bis euch die Welt wieder ereile.

Nicht alles was schmerzt, muss falsch stets sein.
Nicht mit allem was gefällt, stimm zu schnell ein.

Finde Ruhe in der Nacht für dich
und seh morgen neu in dein Gesicht.

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Handytest: LG KU990 Viewty versus Nokia E61i

Bild © Endl 2008

Ich titelte Das Schöne und das Daten-Biest und der Titel verfolgte mich bis zum Schluß. Aber der Reihe nach und hier mein (vorerst) abschließendes Fazit zweier Handys, die so viel gemeinsam haben und doch unterschiedlicher kaum sein könnten.

Wie kann man eigentlich diese beiden Handys überhaupt vergleichen? Erstens weil ich sie halt nun mal beide im Haus habe und zweitens sind sie – entgegen aller Bemühungen des Marketing – eben für den Endverbraucher so unterschiedlich gar nicht. Das beginnt beim UVP ohne Vertragsbindung von 549 Euro bei LG und 429 EUR für das Nokia, was so unterschiedlich dann nicht ist in der Klasse und sich dann im Endverkaufspreis nivelliert (- was aber umgekehrt jeden Vergleich mit dem iPhone unzulässig macht, das ohne Vertrag mit 999 zu Buche stehen soll).

Das Nokia erwarb ich gebraucht (neuwertig) bei ebay für etwas über 200, das LG Viewty wurde mir – ich berichtete – von LG via LGBlog zum Test kostenfrei gestellt (und überlassen). In der “Schuld” bei LG stehe ich nur insoweit, dass ich über meine Eindrücke (als “führendes Technologie Blog” – das geht runter wie Butter) in meinem Blog schreibe – na und das tu ich doch gern. Ob ich dabei objektiv bin, das soll der geneigte Leser selbst entscheiden, keine Frage aber, dass ich mich über den “geschenkten Gaul” freue, und noch besser, wenn ich – vice versa zum Sprichtwort – ihm eben gerade “ins Maul schauen” soll. Was ich hiermit nun mit Fazit tu (in Fortsetzung von hier). Wird ein wenig umfangreicher…

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links for 2008-01-25

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Firmware-Upgrade für Milchaufschäumer gesucht

Wenn es irgendwas gibt, was ich für die elektrische Revolution des 21. Jahrhunderts als “typisch” und “kennzeichnend” bezeichnen würde, dann wäre das das Erfordernis von Firmware-Upgrades für technische Geräte. Die Zeiten, an denen man seinen Loewe-Fernseher (damals noch ohne jede weitere Beschreibung so benannt, also einfach “Fernseher” und höchstens noch angeberisch die Diagonale, muss man heute ja mindestens “Plasma”, “LCD” oder “16:9″ in einem Atemzug nennen, am besten alles kombiniert, also heute würde man sagen meinen “Loewe-Xelos-Plasma-Twinsat-Fernseher mit HDMI-Anschluss und HD-Ready”) einfach anschloß und ab und an abstaubte, sind definitiv bald vorbei.

Bei Handys und Konsorten ist es schon soweit. Kaum in Besitz wird man auf den Herstellerseiten informiert, dass man doch ein Firmware-Upgrade durchführen solle, weil danach einfach alles besser wäre wie vorher. Wird sicher nicht mehr lange dauern, bis man auch von Kühlschrank bis Milchaufschäumer über die USB-Schnittstelle oder das intergrierte WLAN-Modul seine Firmware upgraden darf.

Und klar, dass bei so einem Firmware-Upgrade alles mögliche schief gehen kann und man nur hoffen darf, seine Daten vorher gesichert zu kriegen und dann wieder hergestellt zu bekommen. Steht dann sogar fett als Warnung während des Update-/Upgrade-Prozesses bei: Wenn Sie jetzt die Verbindung trennen, kann dies zu schwerwiegenden Schäden und zur dauerhaften Beeinträchtigungen des späteren Betriebes führen. – Stand da, oder so ähnlich.

Aber die Frage ist doch zu stellen! Ist das nicht toll, dass man auch nach dem Kauf an den Optimierungen und Verbesserungen partizipieren kann? Das ist doch Fortschritt! Und mögen manche das tatsächlich als einen Tribut an die ständig sich verbesserende technische Innovation begreifen, man könnte doch auch meinen, es handele sich schlicht um eine Verlagerung der Entwicklungs- und Testumgebung ins heimische Wohnzimmer des Konsumenten. Sollen die Kunden den Scheiß doch selber testen und Fehler aufspüren, dann am besten per gebührenpflichtiger Hotline melden und später sich drum sorgen, wie sie den Monster-Download stemmen.

Wie dem auch sei. Mein Handy lief danach tatsächlich wieder und – bis auf ein paar (verschmerzbare) Programme, die weg sind, das nennt man Kollateralschaden oder so – es geht wieder wie vorher. Ist das nicht Wahnsinn? Man ist glücklich, wenn es am Ende wieder geht wie vorher. Und die Techniker sind glücklich, weil nun Fehler weg sind, deren Existenz ich gar nicht kannte. Alles paletti. Schöne neue Welt.

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Vor der Hessen-Wahl zur Erinnerung, liebe Wählerinnen und Wähler

Bild © Endl 2008

Memo an mich selbst als Zielpublikum

Im Zusammenhang mit der Spendenaffäre der Bundes-CDU wurde auch eine Affäre der hessischen CDU bekannt. Unter anderem hatten der ehemalige Innenminister Manfred Kanther und der frühere CDU-Landesschatzmeister Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein mehrere illegale Parteispenden als angebliches Vermächtnis von verstorbenen Juden verbucht.

Roland Koch erklärte, diese Vorgänge seien ihm nicht bekannt gewesen, und er versprach die „brutalstmögliche Aufklärung“. Auf einer Pressekonferenz am 10. Januar 2000 verschwieg er trotz mehrfacher Nachfrage die Rückdatierung eines Kreditvertrags über 2 Mio. D-Mark, der Geldflüsse in der Parteibuchhaltung rechtfertigen sollte.

Quelle: Wikipedia

Und dann noch die Sache mit der Postkartenaktion:

Im Wahlkampf um die Landtagswahl 1999 führte die CDU die umstrittene Unterschriftenaktion gegen die Reform des deutschen Staatsbürgerschaftsrechts durch die damalige rot-grüne Bundesregierung durch. Kritiker warfen Koch deswegen vor, Ausländerfeindlichkeit zu schüren und für den Wahlkampf zu instrumentalisieren.
Quelle: Wikipedia

Und auf der Sonderseite »CDU/CSU-Unterschriftenaktion gegen die Reform des deutschen Staatsbürgerschaftsrechts«:

In den Jahren 1998/99 organisierten CDU/CSU eine Unterschriftenaktion gegen die von der damals regierenden rot-grünen Bundesregierung geplante Reform des deutschen Staatsbürgerschaftsrechts. In dieser Unterschriftensammlung wurden die Bürger aufgefordert, für verstärkte Integrationsbemühungen und gegen die doppelte Staatsangehörigkeit für Migranten zu unterschreiben (“Ja zu Integration – Nein zu doppelter Staatsangehörigkeit”). Ziel der vorgesehenen Änderung des deutschen Staatsbürgerschaftsrechts war die Ergänzung des Abstammungsrechts durch Elemente des ius soli unter Hinnahme der Doppelten Staatsangehörigkeit der Betroffenen. Initiiert wurde die Kampagne von Wolfgang Schäuble und Edmund Stoiber.

[...] In zahlreichen Städten kam es während der Kampagne zu Protestaktionen und teilweise zu gewalttätigen Tumulten, die den Einsatz der Polizei erforderlich machten. [...]

Mit der Unterschriftenaktion konnte Roland Koch die Stimmung im Wahlkampf polarisieren.[4] Ihm gelang der Wahlsieg über die von Hans Eichel geführten SPD in Hessen.
Quelle: Wikipedia

Auch wenn die Themen nicht die gleichen sein mögen, der Ton und die Methodik kommt mir aber verdammt bekannt vor.

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links for 2008-01-24

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Neue PC-Lautsprecher

Creative Labs Gigaworks T20 PC-Lautsprecher 2.0 - Produktbild Amazon

Ich suche ja immer nach Boxen für den PC, die halbwegs nach was aussehen und nicht den halben Schreibtisch einnehmen dank Subwoofer und was weiß ich. Die da habe ich jetzt mal im Büro, bin sehr gespannt wie sie sich machen. Etwas größer als gedacht sind sie, aber die ersten Klangerlebnisse sind ne Wucht. Wurden von CHIP auch mal richtig gut getestet.

Creative Labs Gigaworks T20 PC-Lautsprecher 2.0

sounds good :-)

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