Ackermann vordert Vorbildvunktion

Also dass der Herr Ackermann so einen Sinn für Humor hat, hätte ich ja gar nicht gedacht. Da sagt der doch glatt im Interview im Zusammenhang mit der Zumwinkel-Affäre:

“Jedem, der eine Führungsposition innehat, kommt eine Vorbildfunktion zu, nicht nur Top-Managern. Wer nicht Vorbild ist, kann nicht erfolgreich führen.”

Quelle: Stuttgarter Nachrichten

Sagt der Ackermann, ja, der_Ackermann. :mrgreen:

Ab Januar 2004 musste sich Josef Ackermann vor dem Landgericht in Düsseldorf verantworten. Die Anklage gegen ihn und fünf weitere Beteiligte im so genannten Mannesmann-Prozess – darunter der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Mannesmann AG, Klaus Esser und der frühere IG Metall-Vorsitzende Klaus Zwickel – lautete auf Untreue. [...]

Ackermann sorgte zu Beginn des Prozesses für erhebliches Aufsehen durch die Aussage: „Dies ist das einzige Land, in dem diejenigen, die Erfolg haben und Werte schaffen, deswegen vor Gericht gestellt werden.“ Im Gedächtnis der Öffentlichkeit blieben ebenfalls seine zu einem „V“ gespreizten Finger vor Prozessbeginn, was Siegesgewissheit ausstrahlen sollte, jedoch vielfach als überheblich kritisiert wurde. [...]

Am 24. November 2006 beantragten die Verteidiger der Angeklagten die Einstellung des gesamten Verfahrens gegen Geldauflagen gemäß § 153a Abs. 2 StPO.[5] Daraufhin stellte das Gericht mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft und der Angeklagten das Verfahren gegen Geldauflagen vorläufig ein. Es wurden Geldauflagen in Höhe von insgesamt 5,8 Millionen Euro ausgesprochen.

Quelle: Wikipedia

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5 Comments

  • 1
    18. Februar 2008 - 18. Februar 2008 15:23 | Permalink

    … ich hätte auch nicht gedacht, dass der mich noch mal zum Grinsen bringen könnte. Auch wenn es eher traurig ist.

    Herr Ackermann von Manager-Aufrichtigkeit reden zu hören, ist wie ein Motivationsseminar bei Erich Ribbeck zu buchen …

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  • 2
    JayJay
    18. Februar 2008 - 18. Februar 2008 21:39 | Permalink

    es kommt noch viel besser…

    Peinlicher Patzer bei der Post: Ausgerechnet in der aktuellen Ausgabe der Mitarbeiterzeitung doziert der geschasste Post-Chef Zumwinkel über die Vorbildfunktion von Führungskräften. Diese müssten Werte vorleben, ihre Qualität erkenne man erst in der Krise.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,536152,00.html

    und noch was:
    Sind die v anstatt f legastenisch oder fränkisch zu begründen oder ist das ein Insider-Gag den ich nicht kapiere?

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  • 3
    18. Februar 2008 - 18. Februar 2008 23:33 | Permalink

    Viel banaler JayJay, das V ist eine Hommage an das Ackermann-V

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  • 4
    JayJay
    19. Februar 2008 - 19. Februar 2008 00:15 | Permalink

    upps, den Wink habe ich nicht kapiert. Bin nicht so der visuelle Typ… ;)

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    Ich glaub, das war's.