Monthly Archives: Februar 2008

Entspannt im Stadion

Bild © Endl 2008

Geht gar nicht. Oder doch?

Geht, wenn man eigentlich kein Pferd im Rennen hat, also wenn weder eine der Mannschaften am Platz die “eigene” ist noch die “eigene” sonst irgendwo um Tore und Punkte kämpft oder echte Entscheidungen irgendwo fallen. Kurzum: Heute war so ein Tag, moralische Unterstützung für den Lieblings-Nachbarn beim Besuch “seiner” Mannschaft im Kommerzareal – oder hieß es Kommerzkampfbahn? – eben im Waldstadion.

Über’s Ergebnis schweigen wir, mir taten die Bremer leid, den brasilianischen Ballzauberer schon in der ersten Halbzeit mit Rot verloren (wobei ich mich noch immer frage, wie ein gefühlt 1,60 großer schmächtiger Brasilianer einen gefühlt 1,95 großen griechischen Kampfkoloss niederstrecken soll… aber auch Griechen haben durch die Nähe Italiens viel gelernt und auch der Versuch zählt ja angeblich …), dann noch die auch in Überzahl auf Kontertaktik eingestellten Frankfurter mit einem halben Eigentor zum Siegtor verholfen. Dass dann der Held des Tages der Torwart sein soll, nur weil die Bremer es nicht fertigbrachten, auch aus 3 Metern nicht gerade direkt auf den Torwart zu köpfen, sondern vielleicht mal in eines der einladend offenen Ecken, ist noch ne andere Geschichte – die Medien brauchen eben Helden.

Was mir mal so auffiel, wenn man eigentlich ganz unvoreingenommen im Stadion sitzt und einen das Ergebnis eigentlich wurscht sein kann, ist die Aggressivität im Frankfurter Stadion. Auch wenn ich mir jetzt im Exil hier keine Freunde mache. Bei meinem letzten Besuch dachte ich noch, das läge an meiner Sensibilität (mein Club spielte, zudem schlecht und verlor …), aber auch diesmal fiel mir das auf, wie viel Aggression da rüberkommt. Dabei sind die Hessen sonst eigentlich nach meinem Eindruck ein eher friedlich gemütliches Völkchen. Mag sein, dass manche das mit “Hexenkessel”-Atmo beschreiben und hoch loben, mir ist das einen Tick too much. Klar, auch bei Bremen gab es ein verirrtes Grüppchen, die sich freiwillig von einem Kahlrasierten aus 30 cm mit einem Megafon anschreien ließen, aber das war da klar lokalisierbar. Na, vielleicht bin ich doch subjektiv, aber mal auch beim nächsten Mal beobachten. Ich kenn das beim Club in den Heimspielen so jedenfalls nicht, das ist da irgendwie auch sehr angespannt (meist zur Zeit naturgegeben, leider, ob der angespannten Tabellensituation), aber nicht so frontal gegen den Gegner gerichtet, also den gegnerischen Spielern im Besonderen. Naja. Jedenfalls ging ich trotzdem ein wenig “geladen” raus. Komisch.

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Man lässt kochen

Bild © Endl 2008

Bild © Endl 2008

Bild © Endl 2008

Gestern auf der Weihnachtsfeier :grin: unserer Firma haben wir die neu gewonnene Tradition des vergangenen Jahres aufgegriffen und haben selbst gekocht. Selbst kochen ist ja brutal angesagt, aber eigentlich sogar wirklich ne ganz charmante Idee mit einer Gruppe einen Abend zu verbringen. Unter Anleitung von zwei Köchen (gestern: italienischen Köchinnen) wird geschnibbelt und gebrutzelt und gehobelt und gerührt.

Nachdem ich letztes Jahr in der Gemüse-Abteilung war (per Los) intervenierte ich dieses Jahr entschieden gegen das Losverfahren, denn noch ein Gemüse-Jahr wäre mein gesellschaftlicher Tod gewesen, ganz schlecht fürs Image sowas (Heimwerkerkönig-Gedächtnis-Ho-Ho). Dieses mal musste der Vogel ran, der Mann und das Tier, die alte Geschichte. Ok, vielleicht haben wir es in der Truthahn-Gruppe mit dem Salz ein wenig zu gut gemeint, aber Erfahrungen sammelt man beim Machen und Tun.

Geschmeckt hat’s super und langweilig wurde es einem auch nicht. Und dass der Truthahn dann erst so gegen 23:00 serviert wurde, war kein Versehen sondern wohl Teil des Konzepts, aber – unter uns – für den deutschen Durchschnittsmagen ist das eine Herausforderung. *Burbs

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links for 2008-02-22

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War klar …

Wann fällt die Heizung inkl. Warmwasser im gesamten Mietshaus für ein paar Tage aus? Natürlich nicht bei den sonst frühlingshaften Temperaturen im Februar, sondern jetzt, wo es gerade mal ein paar Tage für hiesige Breitengrade richtig kalt ist. *brr

Aber der Notdienst lässt sich von sowas nicht aus der Ruhe bringen. Am ersten Tag war’s schon zu spät für’s Vorbeikommen, am zweiten Tag musste erst mal ein Teil bestellt werden, am dritten Tag …

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links for 2008-02-20

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Mit 16 werde ich …

Phantasien pubertierender Jugendliche wenn sie davon träumen endlich 16 zu sein …


Direktlink zu youtube

… oder wie sich das die ältere Generation wohl so vorstellt. Inkl. Realitätscheck. Viel Vergnügen!

Psssst … Pflichtvideo für alle Politiker und andere Weltfremden, die Altersverifikationen im Internet für sinnvoll halten und Sexualität zwischen Jugendlichen unter 18 unter Strafe stellen wollen.

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ePaper kills Webdesign – Frisst die Revolution ihre Kinder?

Als man das erste mal den Begriff elektronische Zeitung las, hat man sich vielleicht noch belustigt das Batteriefach an seiner Tageszeitung vorgestellt. Gemeint aber war nicht die Zeitung elektronisch zu machen, sondern die Zeitung in ein elektronisches Medium zu transformieren – das ePaper.

Doch macht es überhaupt Sinn ein Printmedium, sei es eine Zeitung, ein Magazin oder ganze Kataloge, einfach wie es ist ohne Web-Aufbereitung in ein digitales Medium zu übertragen?

In meinem Gastbeitrag bei Dr. Web stelle ich die Frage, ob das zunehmend populäre werdene Flash- oder ePaper dem Webdesign zunehmend den Rang abläuft, wenn es um die Übersetzung klassischer Medien wie Zeitung, Magazin oder Katalog geht. Es gibt jedenfalls einige schlagende Argumente dafür.

ePaper – Vorwärts in die Vergangenheit

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