Monthly Archives: März 2008

Die eigentliche Ostereier-Frage

Bild © Endl 2008

Wie viele Schokoladen-Ostereier hintereinander sind maximal verträglich? *burbs

Umfrage-Ergebnis aus der Sidebar:

Wie viele Schoko-Ostereier gehen maximal?

- 8% Keines, bäh
- 4% 1
- 15% 2-3
- 19% 4-5
- 27% 6-10
- 27% No Limits
Stimmen gesamt: 26

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Wie ich Steve Jobs einen richtig schlechten Tag machen kann

Bildzitat iGoogle

Indem ich Google wäre und einen Dienst launche, der mit “i” beginnt. Da werden sich die jeweiligen Markenstrategen und Anwälte jetzt aber freuen aufeinander.

iGoogle – Eigene Startseite in weniger als 30 Sekunden erstellen

Und damits richtig rund wird, gleich ein iYouTube (Quelle) obbe druff. Was die wohl unter der aktuellen Domain iyoutube.com davon halten?

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links for 2008-03-17

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Ermäßigter Erwachsener als Personenbeförderungsfall

Bildzitat - Alle Rechte an der Gestaltung des Fahrscheins dem Inhaber des Urheberrechts vorbehalten

Ich fahre nicht schwarz, aus Prinzip nicht. Es gibt ein paar Situationen, da erscheint es mir legitim, wie z.B. wenn ich in die falsche U-Bahn spring und wieder zurück muss, da fände ich drei Fahrten zu zahlen Irrsinn. Früher machte man mal mit, wenn die anderen deiner Jugendclique alle einfach reinsprangen. Heute laß ich sie einfach springen und hol mir in Ruhe mein Ticket und nehm die nächste. Für mein persönliches Empfinden hat sich da viel getan. Früher fühlte ich mich cool, wenn andere dachten, ich wäre cool und ich dachte, andere denken, ich wäre cool. Heute mache ich einfach was ich für richtig halte und die Meinung der anderen interessiert mich dann nur noch bedingt.

Nicht-Schwarzfahren ist vielleicht eine Mischung aus Moralvorstellung, Einsicht in die Notwendigkeit, Obrigkeitshörigkeit und schlicht das Bedürfnis mich vollkommen unaufgeregt in die S-Bahn werfen zu können, ohne dass Panik aufkommt, jedesmal wenn im letzten Moment einer noch zusteigt. Und so saß ich also unaufgeregt da, als der Zugbegleiter (ich nahm mal den Regionalzug und da sind die Kontrolleure die Schaffner Zugbegleiter) zum Rapport Vorzeigen des Belegs für die ordnungsgemäße Entrichtung des Beförderungsentgelts bat. Er musterte mich (vielleicht saß ich wirklich in meinem Anzug und meinem Langmantel auch einen Tick zu desinteressiert da, aber hey! es war abend und ich müde!), dann meinen Fahrschein, dann zögerte er. “Warum ermäßigt? Sie fahren ja mit einem Kinderfahrschein!” … das saß und Schluß war mit der Gelassenheit, innere Ausgeglichenheit ade. “Was?!”

Ich frage mich ja oft, warum man in solchen Situationen so bescheuert und belanglos mit Füllfragen reagiert, aber man braucht ja eben auch mal Zeit um sich auf die neue Gegenbenheit einzustellen. Meine Selbstkritik hielt sich also in Grenzen. Ich brauchte auch tatsächlich um a) zu erkennen, dass ich mich wirklich nicht beim Ticket-ziehen vertan hatte und b) eine hinreichend fundierte Theorie aufzustellen, was in aller Welt in dem Hirn des Herrn Kontrolleur denn da gerade tickte.

Das “ermäßigt” irritierte ihn wohl, aber was kann ich dafür, dass der RMV seine vergünstigte Zeit außerhalb der Stoßzeiten mit “Erwachsene ermäßigt” betitelt. Dieses kleine Detail, das im RMV solange ich denken kann bereits eingeführt ist, ist dem Kontrolleur offenbar nicht geläufig gewesen. Und ich frage mich: Was, wenn nicht das, könnte einem Kontrolleur eigentlich sonst in seiner beruflichen Laufbahn geläufig sein?

Auf den Umstand der vergünstigten Tarifzeit wies ich ihn freundlich aber bestimmt hin. Und er sah mich dabei an – lange, unverständig – und irgendwo in der Leere des Raums seiner Selbst spürte man förmlich, dass bei ihm irgendwas klingelte, aber leise. Dann ging er.

Als ich ausstieg sah ich ihn noch einmal, denn Kontrolleure in Regionalzügen sind ja Zugbegleiter in Personalunion und kontrollieren an jedem Bahnhof das, was S-Bahnen zwanghaft ohne fremdes Zutun erledigen: Das Schließen der Türen. Er ging an mir (oder ich an ihm) vorbei und er sah mich noch einmal direkt an, mit diesem Blick, den man nicht vergisst, dieses “Ich behalte dich im Auge”.

Ich fahre jetzt für längere Zeit wieder S-Bahn und versuche innerhalb der Stoßzeiten zu bleiben.

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Bloguzius sagt

Wer anderen Antworten geben will,
sollte vorher sich selbst
die richtigen Fragen gestellt haben.

Bloguzius – Lebensweisheiten eines Bloggers

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Hauptsache ankommen

Bildzitat

Spam wird 2008 quasi “olympisch”

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Fasten. Ein Stöckchen.

Stöckchen hier rumliegen sehen.

1. Hast Du schon einmal bewusst gefastet?
Jedes Jahr eigentlich seit ein paar Jahren. Immer zwischen Aschermittwoch und Ostern. Irgendwann fand ich es einfach ne gute Idee. Und das ist es auch bis heute.

2. Was ist der Sinn von Fasten Deiner Meinung nach?
Wie schon mehrfach versucht zu erklären: Es ist kein gesundheitliches Fasten, auch kein diätisches und nicht einmal ein religiöses. Es geht nicht darum irgendwelchen Konventionen zu folgen oder Riten. Wie im gefundenen Stöckchen so treffend formuliert: »Es ist vor allem ein Kampf gegen die Abhängigkeit gegenüber bestimmten Dingen und Ritualen und eine Neu-Fokussierung auf die eigene Spiritualität. Ob es auch eine »”Kalibrierung” der Gottesbeziehung« ist, kann ich aktuell noch nicht sagen. Aber in jedem Falle eine Kalibrierung. Man muss manchmal einfach nur scheinbar kleine Dinge mal einen einzigen Tag sein lassen, um es nachvollziehen zu können: Ein Tag kein Kaffee, oder ein Tag kein TV, oder ein Tag kein Computer. Dann multipliziere man es auf 7 Wochen. Dann wird jede lieb gewonnene Kleinigkeit in ihrem Verzicht zur Herausforderung. Und da der Mensch nicht gleich ist, reicht dem einen als Herausforderung eine Kleinigkeit, die dem anderen viel zu einfach wäre – der braucht dann die harte Tour mit nur “Wasser und Brot” sozusagen. Und wenn man diesen Verzicht und dieses persönliche Ringen darum nun in einen spirituellen Kontext setzt, wird das ganz schon handfester, worum es geht.

3. Wirst Du in diesem Jahr in der Fastenzeit fasten?
Ja, mache ich aktuell. Und dieses Jahr verzichte ich auf Alkohol. Letztes Jahr hatte ich auch Süßwaren und andere Kleinigkeiten auf dem Programm, die hielt ich dieses Jahr für nicht so wichtig. Muss nächstes Jahr aber wieder neu drüber nachdenken. Dieses Jahr hielt ich es auch mit der klassischen Fastenregel, den Sonntag als Fastentag auszulassen. Ich muss das für mich mal bewerten, ob ich das nächstes Jahr wieder mit einbeziehe, da man sonst dazu neigt, den Tag etwas zu sehr zu zelebrieren. Aber eigentlich fühle ich mich bis dato damit wohl und habe auch kein Streik-Fastenbrecher-Feeling. Aber das entscheide ich auch nächstes Jahr wieder ganz für mich (und meinem Glauben) allein.

4. Ist Fasten ein Thema in der Gemeinschaft, in der Du lebst?
Indirekt. Also man fällt auf in seinem - sagen wir etwas allgemeiner statt “Gemeinschaft” - sozialem Umfeld, das kann man sagen. Es eckt irgendwie an, löst Nachfragen und manchmal ein wenig Hohn und Spott, bisweilen Interesse und oft gute Ratschläge aus. Wie schon oft betont ist am bemerkenswertesten, dass die wohl am meisten registrierte Reaktion ist: Ich dachte du fastest …. Egal ob Nutella-Brötchen oder am Kaffee-Automaten. Die Vorstellung, was man, wenn man schon fastet, alles so zu tun hätte, ist schon auffallend. Mindestens ebenso wie den bisweilen fast missionarischen Eifer zu überzeugen, dass man – wäre man an meiner Stelle – natürlich das nur so oder so machen würde, alles andere wäre schlicht inkonsequent (vor allem dann auch noch das mit dem Sonntag…), entspräche nicht der wahren und reinen Lehre oder sei unnütz. Man selbst fastet dabei für gewöhnlich nicht…

Und auch dieses Stöckchen will geworfen werden, auch wenn es vielleicht genau kontroverses Feedback auslösen könnte. And the Fasten-Stöckchen goes to: Andi, Jan, Henning (im Streß), Julie (vielleicht dieses Jahr schwierig mit Fasten … :grin: ) und bosch

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