Der Tag kann kommen
Wenn du etwas zu spät ins Bett kamst, dich morgens mit der besten Ehefrau der Welt kurz in die Wolle kriegst, du feststellst, dass dein DSL von Arcor erst spinnt und dann ganz ausfällt, genau natürlich dann, wenn du etwas fertig machen wolltest, wenn du versuchst deine Notlösung zu aktivieren (DSL vom Nachbarn via WLAN), was natürlich scheitert, und du anschließend deinen Handy-Browser gegen die Wand werfen willst, weil man nicht auf die Arcor-Website kommst um dein Störungsticket abzusetzen (weil ja Freitag ist, you know, und morgen Samstag, you know, und Samstag und Technik-Support …), weil der Handy-Browser die Java-Script-Navigation der Website offenbar nicht versteht, du dann dich noch mal an die telefonische Hotline klemmst um festzustellen, dass über die Kundenhotline definitiv keine einzige Option auf deinen exotischen Fall (“technische Störung”) zutrifft und es schafft eine geschlagene halbe Stunde dich ausschließlich mit Automaten zu unterhalten um schließlich wutentbrannt die ganzen Unterlagen noch einmal zu durchforsten, aber wirklich keine andere Telefonnummer zu finden ist außer diese eine über die du aber nicht weiter kommst, du dann noch mal den Browser im Handy bemühst und irgendwie doch wenigstens eine Art Kontaktseite erreichst und – oh Wunder – doch dort eine technische Hotline-Nummer findest, durch die du dich wieder durchhangelst mit Nummern und Zahlen und Optionen, um am Ende einer langen Odysee die Stimme vom Band hörst die dir sagt: “Ihr Problem ist uns bekannt und betrifft sowohl DSL wie auch Telefon” (mit langen Blick auf den sprechenden Telefonhörer in der Hand…), dann .. ja dann ist das noch lange nicht das Ende, wie du feststellst, als du deine Bahn verpasst hast, der Ticketautomat defekt ist und du auf dem Weg zum entfernten nächsten Ticketautomaten an einer illusteren marodierenden Schüler-Reisegruppe von geschätzt 20 Mann vorbei musst, von denen du natürlich weisst, dass sie a) den Weg versperren und b) genau auch in deine nächste S-Bahn wollen, die natürlich aufgrund ‘massiver Probleme’ mindestens 10 Minuten Verpätung haben wird, du es dann aber dann doch irgendwie lebend ins Büro schafft und E-Mails lesen musst, die nach dem Motto gehen: “Gestern Abend geschickt, warum heute noch keine Antwort?” – dann .. ja dann kann dein Tag kommen.
… Alles wird gut.
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Wenn du etwas zu spät ins Bett kamst, dich morgens mit der besten Ehefrau der Welt kurz in die Wolle kriegst, du feststellst, dass dein DSL von Arcor erst spinnt und dann ganz ausfällt, genau natürlich dann, wenn du etwas fertig machen wolltest, wenn du versuchst deine Notlösung zu aktivieren (DSL vom Nachbarn via WLAN), was natürlich scheitert, und du anschließend deinen Handy-Browser gegen die Wand werfen willst, weil man nicht auf die Arcor-Website kommst um dein Störungsticket abzusetzen (weil ja Freitag ist, you know, und morgen Samstag, you know, und Samstag und Technik-Support ...), weil der Handy-Browser die Java-Script-Navigation der Website offenbar nicht versteht, du dann dich noch mal an die telefonische Hotline klemmst um festzustellen, dass über die Kundenhotline definitiv keine einzige Option auf deinen exotischen Fall ("technische Störung") zutrifft und es schafft eine geschlagene halbe Stunde dich ausschließlich mit Automaten zu unterhalten um schließlich wutentbrannt die ganzen Unterlagen noch einmal zu durchforsten, aber wirklich keine andere Telefonnummer zu finden ist außer diese eine über die du aber nicht weiter kommst, du dann noch mal den Browser im Handy bemühst und irgendwie doch wenigstens eine Art Kontaktseite erreichst und - oh Wunder - doch dort eine technische Hotline-Nummer findest, durch die du dich wieder durchhangelst mit Nummern und Zahlen und Optionen, um am Ende einer langen Odysee die Stimme vom Band hörst die dir sagt: "Ihr Problem ist uns bekannt und betrifft sowohl DSL wie auch Telefon" (mit langen Blick auf den sprechenden Telefonhörer in der Hand...), dann .. ja dann ist das noch lange nicht das Ende, wie du feststellst, als du deine Bahn verpasst hast, der Ticketautomat defekt ist und du auf dem Weg zum entfernten nächsten Ticketautomaten an einer illusteren marodierenden Schüler-Reisegruppe von geschätzt 20 Mann vorbei musst, von denen du natürlich weisst, dass sie a) den Weg versperren und b) genau auch in deine nächste S-Bahn wollen, die natürlich aufgrund 'massiver Probleme' mindestens 10 Minuten Verpätung haben wird, du es dann aber dann doch irgendwie lebend ins Büro schafft und E-Mails lesen musst, die nach dem Motto gehen: "Gestern Abend geschickt, warum heute noch keine Antwort?" - dann .. ja dann kann dein Tag kommen. :grin: ... Alles wird gut.
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Ich glaub, das war's.
2 Comments
… und dann zu lesen das du nicht allein bist, tut unheimlich gut!
das geht wohl jedem einmal so…
nur gut, wenn man wiess, dass es anderen genauso geht und nicht nur man selber das Pech hat.