Monthly Archives: Juli 2008

links for 2008-07-31

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Neues in Sachen Tags und WordPress

Tags sind ja eine sinnvolle Sache, wer sich damit mal beschäftigt. Wenn man bei seinen Artikeln konsequent Tags setzt, kann das später ne Menge wert sein. Man kann sortieren lassen, danach suchen, Tag-Clouds ausgeben oder verwandte Artikel einblenden lassen, die anregen weiterzustöbern und weiterzulesen. Das Problem: WordPress hatte die Sache erst lange verpennt, dann eingebaut und alles ins Chaos gestürzt. Doch so langsam ist wieder Licht im Tunnel.

Heute habe ich mehr so nebenbei und ohne großen Aufwand mein gesamtes System der Tags umgestellt. Mein eigentlich geliebtes UTW-Plugin flog einfach raus. Rumms. Weg. Dabei gleich noch mit das Technorati-Tag-Plugin, denn – so unter uns – Technorati spielt bei mir überhaupt keine Rolle mehr. Die Klicks von Technorati sind eigentlich nicht messbar und den Kram mit ihrer Authority haben sie sich damals mit der Umstellung auf diese kryptische Zahl erst verwässert und spielt nun bei den meisten keine Rolle mehr – außer vielleicht für die Blogcharts, aber dieser erlesene Kreis ist nichts für uns Fußvolk, da geht es ja vor allem um Backlinks und das zu erreichen ist eben nicht jedermanns Blog-Ziel.

Jetzt also Tags nur noch in WP – nur noch? Nein, ein Plugin musste dann doch sein, aber das harmoniert mit WP statt zu konkurrieren:
Simple Tags

Ich hab nur ganz rudimentär schnell paar Anpassungen gemacht, aber das rockt sofort und funktioniert vor allem. Und dafür, dass man nun endlich wieder anklickbare Tags bei der Artikel-Eingabe einblenden kann, küsse ich virtuell den Schöpfer. Jetzt müsste man sie nur noch sortieren lassen können.

Was hat mich diese Tag-Eingabe genervt zuletzt! Dieses Eintippen und warten, was wohl für ein Vorschlag kommt und nicht im Überblick gucken können: Was hab ich eigentlich denn schon? Man will ja seine Tags auch nicht ausufern lassen.

Meine kleine Aktion hat schon mal sehr viel Befriedigung verschafft und nun nicht mehr drei mal die gleichen Tags vergeben zu müssen, sorgt spontan für ein Gefühl der Befreiung von Ballast. Und die neue Funktion selbstständig Tags in Artikeln zu verlinken finde ich mal ne interessante Idee, mal sehen ob sie mehr verwirrt oder ob sie nutzt.

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Das grässlichste Wolkenmonster aller Zeiten

Bild © Endl 2008

Am Wochenende in Karlstein beim Überflug Richtung Frankfurt gesichtet. Grässliche Nase, fiese tief liegende Augen. Der Grüffelo ist dagegen Ammenmärchen. Böse Zungen behaupten ja, es wäre der Frankfurter Adler nach Scouting im Balkan auf dem Rückflug.

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Frankfurts übelste Jahreszeit

Die schlimmste Jahreszeit in Frankfurt ist definitiv der Sommer – da hilft nicht mal, wenn man nicht wie ich seinen Tag im Büro verbringen muss, wie man mir versicherte. Frankfurt im Sommer ist extrem schwül mit hoher Luftfeuchtigkeit, ich hatte mit Kollegen gestern schon die Marketing-Idee einfach an bestimmten Stellen Aufguß-Möglichkeiten anzubieten und es als größtes public Dampfbad zur Attraktion zu erklären.

Aktuell laut Google Wetter:

Nürnberg: 68 %
Gelsenkirchen: 64 %
Bremen: 78 %
München: 78 %
Frankfurt: 100 %

Kein Wunder, dass mein alter Banker in Franken zu mir immer sagte: »Hier ist das gelobte Land«. Um hinzuzufügen: Gute Arbeitsbedingungen, vernünftige bis niedrige Lebenshaltungskosten, gutes Essen und Trinken, keine Naturkatastrophen und ein gemäßigtes Wetter. – Und bis Baiersdorf mit der Überschwemmung letztes Jahr und einem Fußball-Verein, den man lieben muß, der aber die Extreme liebt, stimmt das im Wesentlichen auch so.

Hier in Frankfurt springt der Frosch zum Abtrocknen ins Wasser, twitterte ich mal fröhlich von der Leber, und heute sind wieder so Tage. Gestern saßen wir noch lange auf der Terasse und du konntest auch unter dem Deckel aus grauer Masse über dir selbigen um dich herum spüren. Die Nacht brachte dann kaum Linderung trotz Regenguß und Donnergrollen. Die Kinder schlafen schlecht und du musst nachts ins Kinderbett umziehen, weil einer nicht mehr allein schlafen konnte/wollte.

War die ersten Jahre hier (seit 2001 Frankfurter) noch schlimmer – oder ich hab mich schon daran gewöhnt. Die ersten Jahre war es zu Extremzeiten kaum zu ertragen und Verspannungen und übelste Kopfschmerzen, die ich davor nicht einmal kannte, die Folge. Heute quält man sich auch noch, aber nicht mehr ganz so übel.

Ich werde jetzt mal wieder auf mein Radl springen und die Nidda hoch fahren. 10 km sind ne schöne Strecke, und gerade wenn man den Luxus hat, nicht im Business-Dress im Büro erscheinen zu müssen (voraussichtlich heute keine Kundentermine, wenn doch Bedarf muss man eben organisieren) und so im sommerlichen Hemd und Hose radeln zu können. Wenn der Wind dann als Fahrtwind durch die Kleider fährt ist das mit das Beste, was man haben kann – außer der Wind entscheidet sich die Gegenrichtung zu bevorzugen, dann wird es bitter.

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Die Ungelesenen

Ich muss mal einen Beitrag über die ungelesenen Bogbeiträge machen, die, die bei mir beim überfliegen als lesenswert oder aus sonstigen Gründen irgendwie markiert wurden, damit ich sie mir in jedem Fall noch mal ansehe. Der älteste ist dabei sicher schon Monate alt. Sind 75 Stück mittlerweile…

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