Träne im Gesicht

Plötzlich lief mir eine Träne übers Gesicht,
ich bemerkte sie, doch sie störte mich nicht.

Langsam über die Wange führte ihr Weg
während in meinem Kopf ein Buch entsteht.

Über den Grund zu weinen, über Leiden und Glück,
schrieb ich Zeile für Zeile mit jedem Meter ein Stück.

Der Fahrtwind kühlte die Träne, sie fühlte sich an wie Eis.
Da bemerkte ich: Was ich für eine Träne hielt, war Schweiß.