Monthly Archives: Juli 2008

11Freunde und ich

Warum ich in einem Magazin für Fußball-Kultur auftauche, was eine Fuzo sein soll und noch viele weitere offene Fragen –
erklärt bei clubfans-united.de

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links for 2008-07-26

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Ich werde dich verklagen! – eBay im Jahr 2008

Die Romantik des “1-2-3 … meins” ist für viele längst verflogen, neue Gebührenmodelle irritieren den privaten Verkäufer und so mancher hat längst den Überblick verloren, ob sich der Verkauf eigentlich überhaupt noch lohnt. Aber das sind im Wesentlichen Probleme, die entweder strategischer Natur sind (die Anzeichen einer eBay-Orientierung Richtung kommerzieller Kunden verdichten sich) oder eben der Leichtfertigkeit des Verkäufers selbst geschuldet (muss er halt genau lesen, bevor er was macht). Doch der eigentliche “Segen” von eBay ist für viele fast schon zum “Fluch” geworden:

Die Bewertung

Lieferte der Verkäufer schlechte Ware, so wertete man negativ. Das wäre so korrekt und auch für andere Käufer hilfreich zu wissen, das war ja auch der Grund der Übung. Doch nun folgte oft die Rachebewertung auf dem Fuß: Wer schlecht bewertete, bekam auch als Käufer eines auf den Deckel, denn die negative Gegenbewertung folgte auf dem Fuß. Dass diese Praxis auch eBay bekannt war, ist kein Geheimnis und entsprechend wurde auch die Änderung (‘Verkäufer dürfen nicht mehr negativ bewerten’) begründet. Der alte eBay-Fuchs wusste aber auch schon vorher längst Bescheid: Wer viel mit eBay kaufte und verkaufte unterhielt oft zwei Accounts, den einen zum Kaufen, den anderen zum Verkaufen. Der eine, der zum Verkaufen, wurde stets behütet und auf einen guten Leumund (sprich: gute Bewertungen) geachtet, der andere, der zum Kaufen, machte sich aus Rachebewertungen nichts.

Nun ist die neue Regelung sicher aus der Not geboren die richtige Entscheidung, doch löst es nicht das Problem an der Wurzel. Zum einen ist noch nicht gesagt, dass eine negative Kaufbewertung nicht auch aus reiner Bosheit und Unverhältnismäßigkeit geboren ist (allein bei Amazon las ich vor kurzem ein Verkäuferprofil mit negativen Einträgen, die sich über die Funktionalität des Geräts beschwerten…) und entsprechend unberechtigt ist, es darf ja auch nicht verhohlen werden, dass ein Käufer eine negative Gegenbewertung durchaus ‘verdient’ hätte in manchen Fällen. – (Allein es nutzte ja auch nichts, bei eBay kann ich mir meinen Verkäufer zwar aussuchen, meine Käufer aber nicht … )

Eine blütenweiße Bewertung ist als Verkäufer viel wert, das ist klar, und die gängige Praxis einer negativen Rachebewertung sorgte für Angst und Schrecken – ergo blieben viele Fäuste in der Tasche und die Bewertung blieb aus oder wurde zähneknirschend doch positiv, um die eigene positive Bewertung zu bekommen. Mit Wegfall des Druckmittels “Rachebewertung” scheinen jetzt aber einige Sicherungen durchzubrennen.

Händler sehen ihre Existenz bedroht, Käufer zittern vor Anwaltsschreiben wegen Negativ-Bewertungen – dabei sollte das neue Ebay-Bewertungssystem doch kundenfreundlich sein. Nach drei Monaten Praxis meckern Käufer und Verkäufer – und sogar Ebay gibt zu, dass es Probleme gibt.
Quelle SPON: Verkäufer lassen Anwälte auf Negativ-Bewerter los

Und genau das darf ich aktuell am eigenen Leibe erfahren. Eine simple Sammelkarte, erstanden für einen kleinen Jungen in der Verwandschaft, sorgt für meine erste Klageandrohung eines Verkäufers bei eBay. Meine neutrale Bewertung erzürnte den Verkäufer derart, dass er den Gang zum Kadi ankündigte. – Dabei hielt ich mich betont zurück. Nachdem Nachfragen unbeantwortet blieben und schlussendlich die gewünschte Lieferadresse auch ignoriert wurde, wertete ich mit entsprechendem Hinweis genau hierauf “neutral”, bestätigte dabei aber der ordentlichen Erhalt der Ware.

Nun befürchte ich nicht ernsthaft eine Klage, dazu liegt mir der Fall hier zu sehr klar, doch in der Tat zeigt mir die Entwicklung die ganze Problematik der einst als ‘die’ Errungenschaft des modernen Internet-Zeitalters gefeierte “Kundenrezension”. Einerseits sind sie zu verführerisch manipulierbar, dass so mancher kaum widerstehen kann, zum anderen sind sie bereits zu wichtig geworden und man ist fast aus Geschäftssicht gezwungen nahezu ‘alles’ zu tun um sich davor zu schützen oder zur Not auch sich dagegen ‘zu wehren’. Das Problem: Aktuell geht das offenbar gar nicht mehr.

“Ebay sieht die Möglichkeit der einvernehmlichen Rücknahme negativer Bewertungen nun nicht mehr vor und entfernt eine abgegebene Bewertung selbst bei einer entsprechenden Rücknahmeerklärung des Bewertenden nicht.
[...]
Da Ebay die Bewertung in diesem Fall nach den neuen Grundsätzen jedoch auch nicht entfernen würde, bliebe jetzt nur noch Ebay als potentieller Anspruchsgegner.” ”
Quelle SPON a.a.O.

Verständlich, dass Händler nun das schlechte Gefühl verfolgt, die Verlierer der Umstellung zu sein und der Willkür der Käufer ausgeliefert zu sein, die oft dann nicht einmal unterscheiden können, was zur Bewertung des Händlers und der Verkaufsabwicklung gehört und was als reiner Frust über einen individuellen Fehlkauf gewertet werden müsste. Zudem ist auch hier nicht auszuschließen, dass sich der Konkurrent unter die angeblichen Käufer schmuggelt und so ein wenig mitmengt. Da die Folgen für den Verkäufer offenbar über ein schlechtes Image hinausgehen und direkt bei eBay Konsequenzen haben (Quelle SPON a.a.O.):

  • Rückstufung der angebotenen Artikel bei der Anzeige der Suchergebnisse
  • Zwang zum Anbieten des – kostenpflichtigen – Ebay-Bezahldienstes PayPal
  • Einschränkung des Handelsvolumens
  • Sperrung des Verkäuferkontos als letzte Stufe

Man wird sehen müssen, wie diese Entwicklung ausgeht und ob jede ehrliche Kundenrezension in Zukunft bald ein juristisches Risiko bedeutet. Ich für meinen Teil halte und hielt es mit dem Versuch ehrlich und transparent zu sein, mich aber auch nicht dem Druck oder der möglichen Sanktion zu beugen. Allerdings hat auch alles seine Grenzen und ich bin nicht Robin Hood – wenn die heute erlebte Klageandrohung wahr gemacht wird, werde ich mich juristisch wehren, wird es zur Praxis, werde ich Bewertungen in Zukunft sein lassen, den Ärger wäre mir die Sache dann in der Regel wohl nicht wert. Und da ich denke, dass ich hier nicht der einzige wäre, der so denkt, wäre ab dem Moment die Kundenrezension praktisch wertlos. Die entscheidenenden Gerichte sollten das bei ihrer Entscheidung mit in die Abwägung einbeziehen. Leider kann man von der gesetzgebenden Seite hier nichts erwarten, auch das zeigte die Praxis der letzten Jahre schon allzu oft.

Bei aller Diskussion und Problematik: Kommunikation hat schon so manches Problem im Vorfeld gelöst. Gerade auch Verkäufer würden sich so manchen Ärger durch simple höfliche Nachfragen ersparen. Mag da manchen Verkäufer auch der Kamm schwillen und sagen “warum sollte ich?!”, so ist vor dem Hintergrund der ganzen Problematik ein freundliches Wort vorweg für viele Käufer Anlass genug ihre Fragen und ihren Ärger in eine Antwort-E-Mail zu packen, statt zu bewerten. Und dann kann man drüber reden …

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Wo ist das Kätzchen?

Mister Lees Projekte für Katz und Tier (und ähnlichem):

  • CatCam – Die Spionagekamera für die Katze (oder alle anderen erdenklichen Einsatzmöglichkeiten). Gibt Antwort auf die Frage was die liebe Katze den ganzen Tag lang so gemacht hat.
  • CatCam Live – Die Mini-TV-Kamera liefert Livebilder vom Halsband. Drahtlose Breitbandübertragung zeigt live im Fernsehen oder auf dem PC was die Katze (oder Hund) gerade so macht.
  • CatTrack – Das satellitengestützte GPS Aufzeichnungsgerät für die Katze oder Ehegatten. Wissen wo die Katze herumgestreunt ist, wo sie Rast machte und lerne die Lieblingsplätze kennen.

Quelle: Mr. Lee Catcam [Hervorherbungen durch die Redaktion]

Sollte man besser nicht bei allen Katzen (oder Ehegatten) versuchen …

Als Cat-Tracker witzig, allein mir dünkt, dass das nicht das große Business wird, eher die Sachen in Klammern…

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links for 2008-07-25

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Der Kaiser zum Spiel BSV Bloggersdorf gegen Eintracht Journaille

  • Schön, dass Sie Zeit haben, so da wo andere Pause machen. Ein Satz zum Zwischenstand in diesem doch objektiv unausgeglichenen Match?
  • Ja. Jo mei, schön dasts mich fragst. Also ja, das wor jetzt schon was, wo man gesehen hot, wo man eben steht. *lacht
  • Kam die Partie vielleicht zum falschen Zeitpunkt? Viele befinden sich ja noch im Sommerloch?
  • Jo, das ist eben kein Wunschkonzert. Und wenn du nach oben willst, musst du immer dran bleiben. Uns damals hast Nachts wecken können und wir warn sofort bereit.
  • Also noch ist das Ergebnis ja offen, sehen Sie da überhaupt noch Chancen?
  • Ja, wissen dud manns need, des is ja eben das schöne – wissen dud man gaar nichts, aber was man sieht, das lässt ja schon … a bisserl … will ned sagen ‘Hoffnung schwinden’, aber wie ja auch ihr Kollege so schön sagte, dass man da – und ich mein jetzt im internationalen Vergleich – schon Defizite hat und des sieht man eben.
  • Konkret?
  • Ja, wie ja scho gsagt, ist der Amerikaner zur Zeit einfach im internationalen Vergleich vorne. Da braucht man gar nicht ins Detail gehen, aber der Mann aus Hafferlingter – oder wars jetzt a Frau – auch egal, also die aus Hafferling sind zur Zeit in allen Belangen überlegen, da gibts gar nix, des weiß man ja. Gibts ja auch noch andere, wie des BongoBongo oder wie mer da soggt. – Des is vielleicht so, wie des zu unserer Zeit war mit dem Haislas Jonnie und dem Schocki – so hammer den gnannd, aber nur so unter uns – oder dem Alfons Don, da waren mir, wie wir so angfang hom, wie der Walters Renne oder der jung Hallerbach ja ganz ganz klanne Nummern. Da host dich halt sauber mal angstellt und warst froh, wenns der an Blick zugworfn ham, oder wie dem Kluge damals mit seiner Insel. Ja, so weit weg worn mir damals, wie mer eben heit im internationalen Vergleich eben vo die Amis und bald vielleicht die Russen oder der Japaner weg sind, des konn mer ja nur ahnen, oder der Inder ist auch nicht zu unterschätzen wie auch die Afrikaner – weil der Afrikaner, der ist sehr schnell begeisterungsfähig – also fast mehr als der Amerikaner, aber der Amerikaner ist eben auch schon satter – also ned am Tisch, da hamms ja a gnuch in der Regel -, aber dem Afrikaner fehlts halt noch an der Infrastruktur – aber des wollens jetzt aus dem Weltall mit die Satelliten anders machen, dann vielleicht. – Also so was wie an Niggemeier oder wies alle heißen, des hats damals ja gar ned geben – also ich hab da kann kennt. Mir ham halt gschpielt wos uns glassen hom – drei zam und zack gleich Stöckla gworfn und los. Des mit den biometrischen oder tellemetrischen oder waswasich Zahlen ist ja erst alles danach. Da war mer auch noch viel enger zam. Da hats kein Krach geben wie heit, wos mol schnell von der Schreib-Schul kommen und dann gleich Starallüren kriegen. Und wenns doch mal kracht hat, dann hats früher eben graucht und dann war auch wieder gut und des mit der vorgworfenen Bestechlichkeit, des hats früher auch net geben. Des war da alles noch ganz anders, weil mer nichts kappt ham, da kannst auch nichts bstechen. – Wenn Du dir heute das anschaust, heut ist ja jeder schon ein Star, wenn er möglichst schnell genug Leute hinter sich versammelt hat – und wie man des kriegt, des weiß man ja. Heit will jeder bloß ein Star sein, da gibts kan Wasserträger mehr, und des brauchts eben, und die, die’s gschafft ham wolln immer mehr und ham kein Blick mehr für die Kleinen nach unten. Und des sieht man eben.
  • Also ist in Amerika noch mehr Zusammenhalt und deswegen der Erfolg da?
  • Mir können uns doch gar nicht mit dem Amerikaner vergleichen. Die haben da ein Potenzial, das werden wir nie haben. Aber wir müssen halt unsere deutschen Tugenden dagegen halten, für die wir international geschätzt sind. Und das ist eben Kopfsache.
  • Fehlt die Führungsfigur?
  • Also des ginge heute doch gar nicht mehr. So wie bei uns damals, da hat doch der Haislas Jonnie bloß “Huscherla” sagen müssen, und mir ham alle im Keller die Heizung angworfn. Der konnt links wie rechts, den hast nicht gwusst was er als nächstes macht. Das war für uns ein Leitwolf. – Aber heute muss die Abstimmung stimmen, da brauchst ein eingspieltes Team, einstudierte Laufwege, da musst dich aufeinander verlassen können und hinten absichern, da wird auch mal roschiert und da muss auch mal aus der zweiten Reihe einer zum Abschluß kommen. Heute kannst du mit nur der ersten Mannschaft nichts erreichen, da muss alles stimmen bis zum Blogwart.
  • Also haben wir doch eine Chance?
  • Heute gehts ja erstmal gegen die Eintracht, da spielt der Amerikaner ja gar nicht mit. Und auch wenn die gern auf amerikanisch machen, sind sie doch auch genauso hinten dran im internationalen Vergleich wie die unseren ja auch. Die sagen zwar immer, wir müssten jetzt mal alles nach vorne werfen und das hätten sie ja gern – aber wir sind doch der krasse Aussenseiter und die der Favorit und mir könnten mit dem Ergebnis bisher gut leben.
  • Ein Tipp für die Hauptakteure auf dem Platz?
  • Jo mei, die brauchen keine Tipps, die sind doch alle so gscheid. Aber ich würd mich jetzt mal wieder sammeln und mehr miteinander reden, zam halten und sich ned vom Gegner provozieren lassen. Schön sauber von hinten aufbauen und den laufen lassen. Dann kriegen wir vielleicht mal ne Standard und je länger das Spiel geht, desto nervöser werden sie und dann kommt des Publikum auf die Seite des Außenseiters, wenns nicklig wird. Deswegen: Wär schön, wenn man groß aufspielen können würde, aber wenn die Mittel fehlen, dann eben schön den Ball flach halten und im entscheidenenden Moment präsent sein. In dem Sinne: Schau mer mal.
  • Vielen Dank, es geht ja auch gleich weiter, die Zeit raste wieder einmal! Zurück in die angeschlossenen Stationen.
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Addict-o-matic – Schneller Blick auf alles

Alles auf einen Blick.

Hier mal am Beispiel »Zielpublikum«

Ein schneller Blick von Twitter bis YouTube, Google Blog Search, Del.icio.us, Bloglines, Yahoo, Flickr etc. pp. zu beliebigen Suchbegriffen – übersichtlich, kompakt. Nützlich? Gute Frage.

Addict-o-matic

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