Radfahren in Frankfurt – das doppelte Schildchen

Etwas überlegt, ob man einen großen Artikel aus dem Thema machen sollte, doch eigentlich sind es viel zu viele Einzel-Anekdoten, die man als Radfahrer in Frankfurt erlebt. Wollte ich zuerst titeln „Radfahren, ein Desaster“ muss man das nach etwas Nachdenken doch differenzieren: Es gibt Bereiche in Frankfurt, da lässt es sich hervorragend mit dem Rad vorankommen, es gibt aber auch große Teile, da ist die Jagd auf Radfahrer sozusagen eröffnet.

Hier ein Beispiel für „Spaß mit dem Amt“. Im Rebstockpark lässt es sich prima Radfahren und ich fragte mich die ganze Zeit, warum ich im Hinterkopf habe, dass man das aber gar nicht dürfe. Und der Grund war ein Schild (siehe oben).

Doch auf wundersame Weise weisen auf genau die gleichen Wege von der anderen Seite diese Schilder:

In der Praxis muss man wohl bei einer Kontrolle angeben, aus welcher Richtung man in den Park einfuhr. Ich fahre natürlich immer aus der legalen Richtung in den Park ein, von der anderen Seite behelfsweise rückwärts…