
Den Freund, dein Rechner.
Wartet treu auf sein Herrchen.
Nur der Balken setzt mich irgendwie unter Druck…

Den Freund, dein Rechner.
Wartet treu auf sein Herrchen.
Nur der Balken setzt mich irgendwie unter Druck…

Wieder ein Stück erwachsener … *heul *stolz-ist. Sohn (5) hat sein Seepferdchen-Abzeichen gestern bestanden. Neben den üblichen Dingen des Lebens sind Fahrrad-Fahren und Schwimmen sicher die beiden Sachen, die erste richtig kleine/große Herausforderungen sind.
„Seepferdchen” / Frühschwimmer
Sprung vom Beckenrand ins Wasser
25 m Schwimmen in beliebigem Schwimmstil
einen Gegenstand mit den Händen aus schultertiefem Wasser herausholen
Quelle: Wikipedia
Ich kannte ja früher noch den Freischwimmer (15 Minuten freies Schwimmen) oder den Fahrtenschwimmer, aber das ist wohl old-school und heißt jetzt Deutsches Jugendschwimmabzeichen – in Bronze, Silber und Gold. “Freischwimmer” und “Fahrtenschwimmer” klang eindeutig cooler.
Finde das Seepferdchen-Abzeichen (Schwimmabzeichen) nur im bildlichen Sinne eigentlich kontraproduktiv, denn eigentlich belegt der Erhalt des Abzeichens ja, dass man das Urproblem vieler Schwimm-Anfänger gemeistert hat: Arsch hoch beim Schwimmen!
Mein Arcor-DSL zickt seit heute morgen (Verbindungsabbrüche, phasenweise kein Connect möglich), RIVVA ist komplett nicht erreichbar und fragt “… wer hats kaputt gemacht?” mit nem Muppets-Video, das man aber bei YouTube nicht ansehen kann (vielleicht weil alle gerade darauf zugreifen?), und der neue Statistikdienst Blogoscoop ist total am Ende respektive deren Server down und beim “Support im Rechenzentrum” kann man dort keinen erreichen, Montag vielleicht wieder, schöne Aussichten.
Am Ende muss mal sich offline beschäftigen? Ideen anyone?
Ich geh mal mit meiner Tochter am Sofa kuscheln und les ihr jetzt was vor.
Robert greift die Studie der ARD auf und macht sich ein paar Gedanken (Auszug aus Blogs: Über Massen, Qualitäten und Glaubwürdigkeiten):
Nein, ich werde nicht drauf herumhacken. Warum auch. Ich kann immer wieder nur darauf hinweisen, dass Menschen zu Wort kommen. Wer das meint, nicht respektieren zu können, hat ein grundsätzliches Problem mit seinem eigenen Sozialverhalten. Irgendwelche Vorstellungen ob der Qualität und Glaubwürdigkeiten eines Blogs sind daher mehr etwas für diejenigen, die Blogs mit einem Produkt verwechseln. Da kann man gerne von Qualität reden, wenn das Produkt auseinanderfällt. Oder die Firma wenig glaubwürdig das Produkt anpreist, weil es einfach nicht das hält, was es verspricht. Wenn ich aber bspw zu einem Strickblogger sagen würde, “Du, Deine Qualität passt nicht und ich finde dich daher überhaupt nicht glaubwürdig”, dann würde ich in einem vergleichbaren Gespräch unter vier Augen üblicherweise als Kandidat für die Psychocouch betrachtet werden. Beurteilungen von Menschen kenne ich nur im Bereich Job, was per se für Menschen unwürdig ist, ihnen einen Stempel auf die Stirn zu pressen, der sie als gut oder schlecht kennzeichnet. Die Beurteilung aber von privaten Gesprächen auf Bogs hinsichtlich Qualität und Glaubwürdigkeit ist schlichtweg Bullshit und im höchsten Maße derespektiertlich gegenüber einer Person.
Man mag nun mal wieder ächzen und rummäkeln, dass “natürlich” jetzt wieder die halbe Bloggerwelt sich genötigt sieht über sich selbst (die Blogger) zu reden – dazu ein ‘Wort’: Bloggen spielt sich in der Netzwelt an und ist ein Kind der Netzwelt – wenn also das Thema Bloggen wo anders zum Thema gemacht wurde, ist es doch nur normal, wenn sich Blogger, die zudem (wie ich) beruflich aus dem Genre kommen, damit auseinandersetzen. Wenn man das nicht versteht, der soll sich wieder sein Heftchen am Kiosk kaufen und seine Belehrungen allen ersparen. (Der Einwurf war gratis – weil es langsam nervt, dass man diese Kritik andauernd lesen muss…)
Also zurück zum Thema (und mein Kommentar bei Robert dazu geposted):
Na ja, die Sache mit der Glaubwürdigkeit…
Natürlich finde ich es auch Quatsch, von Seiten der Qualität und Recherche etc. pp. zu kommen und deswegen pauschal auf Glaubwürdigkeit zu kommen oder sie abzusprechen. Ich halte viele persönliche Erfahrungsberichte sogar für viel glaubwürdiger als die der schreibenden Presse. Aber ein Aspekt ist tatsächlich auch aktuell ja wieder ein Thema: In Blogs wird häufig gelogen was die Balken biegen, man nennt es dann “viral” oder “PR-Gag” oder “Jux” oder auch manchmal “kreative Freiheit”- Fakt ist aber, dass so manche Story einfach Humbug ist, geschönte Selbstdarstellung, gern so erlebte Geschichten, leider ohne realen Background, oder auch nur eben “lustig” (und die Leser MÜSSEN das doch merken, müssen sie?).
Denke, wenn man dieses heterogene Becken Blogosphere von außen betrachtet und gefragt würde: Sind die Geschichten dort denn wahr? Würde ich heute nicht mehr sagen: Im Zweifel JA, sondern eher HMMM…
Man muss heute schon sehr genau den Schreiber kennen, um Vertrauen zu haben, seinen “Humor” richtig einzuschätzen oder eine Story zwischen Realität und Fiktion richtig einzusortieren.
Daher: Ich mag es denen “da draußen” nicht mal (mehr) absprechen, wenn sie kritisch beurteilen, allerdings sind mir oft die Motive für das Verfassen solcher kritischen Kommentare nicht koscher.
Die Diskussion ist bei Robert auch weiter im Gange >>>