
Also ich schon, also seit gestern steht das nun in meinem Lebenslauf. Mal ganz forsch nen Babysitter organisiert und wir marschierten in den Börsenkeller Frankfurt. Um 9.
Was will ich sagen, die Location war ok, Leute waren da keine. Ok, war ja auch erst zwischen 9 und 10, da hat man “früher” nicht mal Nachfragen zur Abendplanung angenommen um die Uhrzeit. Aber deswegen ja auch die Idee mit “Ü30″, so gedacht, dass andere auch das Bedürfnis haben könnten, mal vor 1 Uhr Nachts einfach mal bisschen Tanzen und Musik hören…
Apropos Musik. Nach mehr Funk/Soul bis 22:30 ging die Lichtanlage an, die Mucke wurde lauter und der DJ schwenkte um auf eine Mischung zwischen Indeep “Last Night a DJ saved may life” und Paula Abdul. Der Effekt: Man konnte sich jetzt nicht mehr normal unterhalten, die Stimmung blieb sonst gleich. Immerhin war das Fußball-Spiel jetzt auch zu Ende, das auf geschätzten 5 Monitoren übertragen wurde, das brachte zumindest die anwesende Männerwelt wieder aus der Genickstarre.
Das Publikum – und wer jetzt anwesend war und das gerade liest und sich angesprochen fühlt war sicher nicht gemeint… – war eine Mischung von U25 und Ü45 (Angestellte und uns ausgenommen), aber sowas kann natürlich täuschen und man hat ja auch nicht alle gesehen … wobei das nicht so schwierig gewesen wäre alle zu sehen. Details über die vermeintlichen Motive mancher Anwesenden, die jedenfalls vom Äußeren durchaus Raum für Spekulation gaben, behalte ich mal für mich …
Ich trank den klassischen Disko-Spartrunk: Hefeweizen zu 4 Euro a 0,5 Liter. Das ist zugegeben brutal stillos, aber irgendwie hatte ich Durst und keine Lust für 0,2 Irgendwas 5 Euro zu bezahlen. (Stil-)Steigerungen waren aber persönlich vorgesehen, wenn der Abend mal ins Rollen käme. Doch mit Richtung gegen 11 war da immer noch keine Besserung in Sicht – der Babysitter wollte auch nicht allzu lange machen, unsere kleine Reisegruppe zeigte aus diversen Gründen bereits Müdigkeitserscheinungen (Frühaufsteher dank Kinder-Morgenstund; Caipi-Wirkung bei Alkohol-Sensibilisierung; All-U-can-eat-asiatisches Essen am frühen Abend) und die Hoffnung auf baldige Änderung der Stimmungslage sank gegen Null. Wir brachen den Versuch ab …
Wenn ich diese Art Disse brauche, dann gehe ich künftig wieder in eine ohne Ü30-Etikett, da kriege ich diese Art Disse-Mucke wenigstens aktuell. Auf der Heimfahrt dann noch Radio Bob gehört und im Chor gehofft, dass die mal ne Ü30-Party veranstalten. So im Stile mancher hr??-Partys, die auch konzeptionell darauf ausgelegt sind – wie meine Frau berichtete, die schon auf einer war – auch vor 11 schon Stimmung und Spaß zu haben.
Also so ganz subjektiv und “unter uns”: Entweder ich bin schon zu alt dafür oder noch nicht alt genug. Gestern tendierte ich gefühlt zu letzterem.
Aber man macht ja alles mal mit. Und jetzt muss ich den Stempel endlich runterschrubben.
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Also ich schon, also seit gestern steht das nun in meinem Lebenslauf. Mal ganz forsch nen Babysitter organisiert und wir marschierten in den Börsenkeller Frankfurt. Um 9.
Was will ich sagen, die Location war ok, Leute waren da keine. Ok, war ja auch erst zwischen 9 und 10, da hat man "früher" nicht mal Nachfragen zur Abendplanung angenommen um die Uhrzeit. Aber deswegen ja auch die Idee mit "Ü30", so gedacht, dass andere auch das Bedürfnis haben könnten, mal vor 1 Uhr Nachts einfach mal bisschen Tanzen und Musik hören...
Apropos Musik. Nach mehr Funk/Soul bis 22:30 ging die Lichtanlage an, die Mucke wurde lauter und der DJ schwenkte um auf eine Mischung zwischen Indeep "Last Night a DJ saved may life" und Paula Abdul. Der Effekt: Man konnte sich jetzt nicht mehr normal unterhalten, die Stimmung blieb sonst gleich. Immerhin war das Fußball-Spiel jetzt auch zu Ende, das auf geschätzten 5 Monitoren übertragen wurde, das brachte zumindest die anwesende Männerwelt wieder aus der Genickstarre.
Das Publikum - und wer jetzt anwesend war und das gerade liest und sich angesprochen fühlt war sicher nicht gemeint... - war eine Mischung von U25 und Ü45 (Angestellte und uns ausgenommen), aber sowas kann natürlich täuschen und man hat ja auch nicht alle gesehen ... wobei das nicht so schwierig gewesen wäre alle zu sehen. Details über die vermeintlichen Motive mancher Anwesenden, die jedenfalls vom Äußeren durchaus Raum für Spekulation gaben, behalte ich mal für mich ...
Ich trank den klassischen Disko-Spartrunk: Hefeweizen zu 4 Euro a 0,5 Liter. Das ist zugegeben brutal stillos, aber irgendwie hatte ich Durst und keine Lust für 0,2 Irgendwas 5 Euro zu bezahlen. (Stil-)Steigerungen waren aber persönlich vorgesehen, wenn der Abend mal ins Rollen käme. Doch mit Richtung gegen 11 war da immer noch keine Besserung in Sicht - der Babysitter wollte auch nicht allzu lange machen, unsere kleine Reisegruppe zeigte aus diversen Gründen bereits Müdigkeitserscheinungen (Frühaufsteher dank Kinder-Morgenstund; Caipi-Wirkung bei Alkohol-Sensibilisierung; All-U-can-eat-asiatisches Essen am frühen Abend) und die Hoffnung auf baldige Änderung der Stimmungslage sank gegen Null. Wir brachen den Versuch ab ...
Wenn ich diese Art Disse brauche, dann gehe ich künftig wieder in eine ohne Ü30-Etikett, da kriege ich diese Art Disse-Mucke wenigstens aktuell. Auf der Heimfahrt dann noch Radio Bob gehört und im Chor gehofft, dass die mal ne Ü30-Party veranstalten. So im Stile mancher hr??-Partys, die auch konzeptionell darauf ausgelegt sind - wie meine Frau berichtete, die schon auf einer war - auch vor 11 schon Stimmung und Spaß zu haben.
Also so ganz subjektiv und "unter uns": Entweder ich bin schon zu alt dafür oder noch nicht alt genug. Gestern tendierte ich gefühlt zu letzterem.
Aber man macht ja alles mal mit. Und jetzt muss ich den Stempel endlich runterschrubben.