Dieser Leitsatz, den man im Wesentlichen im Zusammenhang mit Neoliberalismus gern hört, hielt ich bis vor kurzem für den größten Nonsense. Gut karikiert von dem “Witz”:
Wie viele FDPler braucht man, um eine Birne zu wechseln? Keinen. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen und die Steuern gesenkt werden, wird der Markt dafür sorgen, dass sich die Birnen von selbst wechseln.
Doch spätestens seit der Bankenkrise dünkt mir, dass es doch stimmt. Der Markt reguliert sich von selbst, man muss es nur aus einem anderen Blickwinkel sehen – längerfristiger, schmerzfreier.
Das ist wie bei einem Waldbrand, wenn man das Zündeln am Ende doch übertrieben hat, trotz einschlägiger Warnungen – der Waldbrand ist in der Wirtschaft insoweit kein Beweis dafür, dass das Zündeln per se schlecht gewesen wäre, es ist eine Bereinigende Form der Selbstregulierung.
Gut, beim Waldbrand gehen Bäume hops, Tiere sterben, verlieren vielleicht, wenn es sich zu einem Flächenbrand ausdehnt, Menschen ihre Häuser und vielleicht sogar ihr Leben. Aber so what? Auf eine gewisse Perspektive gesehen und nicht so kleinlich auf Einzelschicksale abgestellt, ist am Ende der Wald vielleicht sogar besser dran als vorher.
Früher waren Pest und Kriege willkommene Anlässe, sich von Altlasten zu befreien. Die Überbevölkerung wurde in den Griff bekommen, Schulden der Reichen und Mächtigen wurden obsolet im Zuge der dann folgenden Neustrukturierung, die Menschen kamen aus der Krise mit neuem Elan und voller Tatendrang. Alles paletti.
Der Markt reguliert sich von selbst, man darf nur nicht zu kleinlich sein und auch mal seine egoistischen Interessen hinten anstellen. Frei nach dem Motto: “Es ist nicht die Frage, was die Wirtschaft für das Volk und ihre gewählten Vertreter tun kann, sondern was das Volk und die gewählten Vertreter für die Wirtschaft tun kann”. Dann geht es uns allen besser.
Ok, der letzte Satz war natürlich Unsinn, aber sonst macht ja keiner mit.
Dieser Leitsatz, den man im Wesentlichen im Zusammenhang mit Neoliberalismus gern hört, hielt ich bis vor kurzem für den größten Nonsense. Gut karikiert von dem "Witz":
Wie viele FDPler braucht man, um eine Birne zu wechseln? Keinen. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen und die Steuern gesenkt werden, wird der Markt dafür sorgen, dass sich die Birnen von selbst wechseln.
Doch spätestens seit der Bankenkrise dünkt mir, dass es doch stimmt. Der Markt reguliert sich von selbst, man muss es nur aus einem anderen Blickwinkel sehen - längerfristiger, schmerzfreier.
Das ist wie bei einem Waldbrand, wenn man das Zündeln am Ende doch übertrieben hat, trotz einschlägiger Warnungen - der Waldbrand ist in der Wirtschaft insoweit kein Beweis dafür, dass das Zündeln per se schlecht gewesen wäre, es ist eine Bereinigende Form der Selbstregulierung.
Gut, beim Waldbrand gehen Bäume hops, Tiere sterben, verlieren vielleicht, wenn es sich zu einem Flächenbrand ausdehnt, Menschen ihre Häuser und vie
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Blog-Tags: ironie, mensch, politik, sarkasmus, Wirtschaft
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