Paid Review: Remix Dich nach Miami!

[Trigami-Review]

Schon immer mal den Tontechniker spielen wollen? Mit hunderten von Knöpfen und Reglern spielen und Sounds samplen?

Ok, dass der Remixer der Remix Deluxe Aktion von Ferrero MAXI KING keinen Profi-Ansprüchen genügt war klar, aber das Feeling kommt rüber und leicht geht es auch noch.

Zusammen mit meinem jüngsten erforschte ich Sonntag das Reglerpult. Man kann da durchaus bisschen was ausprobieren und zeigen, bspw. wie eine Akkustik-Gitarre im Vergleich zu einer Metal-Guitarre ist, was es ausmacht, wenn man Keyboard hinterlegt, und warum bestimmte Soundelemente eingestreut äußerst belebend wirken, wie ein Saxophon. Auch das Schlagzeug macht unglaublich viel aus.

Am Remixer Deluxe ist das Sortiment naturgemäß limitiert – es geht ja um einen Remix des Maxi-King-Promo-Songs. Dabei konnte man eben das Thema aufnehmen und modulieren, es gibt Varianten und die Möglichkeiten der Kombination. Die Handhabe ist dabei recht einfach: Man zieht mit der Maus das gewünschte Soundelement auf die jeweilige Spur. Dabei gibt es formatfüllende Elemente, die durchlaufen, oder man setzt sich mit den Schnipseln auseinander. Wir haben uns für eine Mischung entschieden und als Basis mehrere durchlaufende Spuren gewählt (teilweise rechts-links-gesteuert) und nur einige Zusatzakzente gesetzt. Am Ende passt man (wenn man mag) noch das Video dazu an, indem man die Video-Schnipsel arrangiert. Und spätestens da saß auch meine Kleine am Schoß.

Kleine Kritik: Das Basteln per Drag&Drop ist durchaus easy, aber auch tricky. Wenn man die Schnipsel etwas falsch erwischt, landen sie im digitalen Lokus und dann ist zu hoffen, dass man sich erinnert, was man da gerade verschoben hat (vor allem beim Video-Schnitt). Auch wären durchaus auch Geschwindigkeitssteuerungen pro Soundelement witzig gewesen, aber ok, man muss auch nicht übertreiben. – Beim Registrieren und Login hatte ich auch so meine Mühe und eine angeforderte Passwort-Vergessen-Mail kam nie an (nicht mal im Spam-Ordner). Am Ende war dann aber alles nicht gelöscht und hatte doch geklappt, sonst hätte es Tränchen gegeben…

Das Ergebnis wurde ein Remix, das mich irgendwie an MADNESS erinnert, wahrscheinlich wegen des Sax, und den leichten Punk-Beat ließ ich mir auch nicht nehmen. Mein Kleiner war super stolz auf das Ganze und Frau musste leiderprobt die mehrfache Einspielung ertragen. – Ich fand es auch echt ganz passabel, auch wenn man sich da sicher im Detail verausgaben könnte. Aber auch so waren wir schon ne halbe Stunde am Basteln und Mixen, ohne das man die Zeit merkte.

Super interessant ist, wenn man das danach mit den Ergebnissen der anderen Hobby-Remixer vergleicht (- ich hatte mir vorher bewusst keine anderen angehört -). Dass es am Ende so derart unterschiedliche Abmischungen geben würde, hätte ich nicht gedacht. – Alle Remixes können bewertet werden und zu gewinnen gibt es auch noch was, vor allem ne Reise nach Miami.

And now – familie Endl proudly presents – the one and only official

Zielpublikum Losse Remix

(Bitte unbedingt für uns abstimmen, dann schreib ich ne Postkarte aus Miami!)

Und wer selbst mitmachen will (was wirklich zu empfehlen ist, weil es Spaß macht), hier geht es zur:

Remix Deluxe Aktion