Herr Lehmann ist wieder da: Der kleine Bruder – Sven Regener

Ich lese wieder. Herr Lehmann. Kann vielleicht sein, dass ich in nächster Zeit wieder anders schreibe. Das passiert, das kann man nachlesen.

Meine Frau kam ziemlich begeistert von Autorenlesung in Frankfurt zurück und nun habe ich sogar ein signiertes Exemplar. Und nachdem ich ein paar Tage darum rumgetigert bin, wie einer, der nur auf den richtigen Moment gewartet hatte, hab ich gestern die ersten Seiten gelesen.

Kollege meinte ja, die anderen beiden waren besser, aber man weiß ja, dass es im Leben immer Kollegen gibt, die wissen, dass das Buch davor besser war oder das Buch nicht an den Film ran kommt (oder umgekehrt) oder man sowieso lieber „das Original“ lesen sollte, weil der Autor ja eigentlich eine reine Copycat von xy wäre. Das ist nun nicht gegen die Meinung des Kollegen gerichtet, es soll nur heißen, dass ich mich deswegen nicht minder darauf freue das Buch zu lesen.

Herr Lehmann jedenfalls war so ein Buch, dass mich sehr stark beeindruckt hat. Weniger wegen der Story, sondern wegen des Stils. Eine Art zu erzählen, die einen Lust macht, seinen eigenen Stil zu finden.