links for 2008-10-30

  • »Teure Einigung, goldene Zukunft: So sah es nach dem beendeten Urheberrechtsstreit zwischen Google und US-Verlegern aus. Doch der Börsenverein des Deutschen Buchhandels fürchtet eine Enteignung der Autoren «auf kaltem Weg».«
  • »Jemand behauptet einfach frech, einem anderen, zu einem bestimmten in der Zukunft liegendem Zeitpunkt, VW-Stammaktien verkaufen zu wollen. Zum Zeitpunkt der Behauptung hat er aber gar keine VW-Aktien und auch niemanden, der ihm welche für diesen oder einen davorliegenden Zeitraum angeboten hat. Trotzdem behauptet er steif und fest liefern zu können und nimmt für diese versprochene Lieferung bereits Geld entgegen.
    Würde irgendein Kaufmann außerhalb der Börse so handeln, wäre das Betrug und arglistige Täuschung. Der Staatsanwalt käme und der Kaufmann würde ziemlich sicher ins Gefängnis kommen und nie wieder eine Firma führen dürfen. An der Börse und in Banken nennen sie so etwas Geschäft, ja sogar Tagesgeschäft.
    Normalerweise ist ein solches Geschäft an der Börse auch unkritisch. Betrüger handeln mit Betrügern und beide wissen um den Betrug, müssen aber aus steuerlichen Gründen so tun, als sei es ein Geschäft und nicht illegales Glücksspiel mit einer Wette auf den Kurs. «
    (tags: skandal geld)