Sind Sie depressiv? Haben Sie vielleicht Cybersex?

Was viele längst ahnten ist nun endlich wissenschaftlich belegt! »Der Besuch von Sex- und Partnertausch-Seiten im Internet macht depressiv. Das hat eine Untersuchung der Swinburn University of Technology in Melbourne ergeben«, (schon richtig: ‚Swinburn‘, nicht: ‚Swingburn‘) wie im knallharten Nachrichtenmagazin der IT-Branche Chip Online zu lesen.

Von den 1.325 Studienteilnehmer sind fast ein Drittel »moderat bis schwer depressiv«, ein weiteres Drittel leidet »unter Ängsten« und »35 Prozent sind gestresst«. Vor allem letzteres wird jetzt sicher vielen zu denken geben.

(Leider blieb die Frage offen, ob die Depression der Grund für Cybersex oder Cybersex der Grund für die Depression ist.)

»Viele der Befragten verbringen mehr als zwölf Stunden pro Woche beim Cybersex via Webcam, Downloaden von Pornovideos und -bildern sowie Schreiben von erotischen E-Mails.« Da kommen so manche beim realen Sex aber schon ziemlich ins Schwitzen. Doch die erschreckendste Erkenntnis kommt dann: »Die meisten Betroffenen sind laut Studie männlich und gebildet.«. Die meisten männlich … 😯

Warum muss ich da eigentlich gerade an dieses Comic da denken.