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10. Dezember 2008

Blättern: Finanzkrise verständlich erklärt «» Was einem am Tag noch so einfiel

Eine subjektive unbrisante Meinung von Alexander am 10. Dezember 2008 13:43

Google Friend Connect


Das Problem an Google ist: manche Dinge sind eben auch richtig gut. Gute Idee, einfach umgesetzt, dank Verbreitung durchaus auch mit der Chance auf Etablierung.

Google hat nun mit Google Friend Connect ein Tool zur Verfügung gestellt, das man problemlos in die eigene Website einbinden kann und so “Sozialkontakte” pflegt, wie man das ja von Twitter & Co. zu Genüge kennt. Der Vorteil: Google unterstützt dabei auch andere Accounts außer dem eigenen, Yahoo!-Accounts zum Beispiel und auch OpenID. Neben der Freundesliste können noch verschiedene Gadgets mit eingebaut werden, bspw. um Beiträge zu bewerten, Freunde einzuladen oder Kommentare in Form der immer weiter verbreiteten “Shoutbox” abzugeben.

Der “Witz” dabei ist eben die Plattformunabhängigkeit, da jeder selbst das Tool einbauen kann. Ich probier es mal aus.

Kleine persönliche Anmerkung an der Stelle:
Ich weiß, dass mancher nun sagen wird: “Hey! Du kritisierst an der einen Stelle Googles Datensammelwut und auf der anderen Seite trägst du aktiv dazu bei! Ist das nicht irgendwie widersprüchlich?!”
Bleibt mir nur zu antworten: “Stimmt!”. Aber mit dem Widerspruch muss ich leben. Zum einen bin ich einfach total neugierig, auch aus beruflichen Gründen, wie solche Tools funktionieren und das hier ist eben auch mein Blog und damit meine Spielwiese, zum anderen sehe ich die Gefahren. Ich für meinen Teil habe eben für mich beschlossen einen Weg zwischen Nutzung und gezielter Verweigerung zu gehen. Manche Dinge gehen bei mir nie über bestimmte Kanäle, bei anderen ist es mir tatsächlich fast schon resignativ egal, weil ich eh sehe, dass wenn ich die Hand auf das eine Loch halte meine Daten aus dem anderen Loch fließen. Ich sehe meine “Aufgabe” eher darin zu informieren, damit jeder weiß was da läuft und wie er vielleicht auch seine eigene Entscheidung fällen kann. Und ich sehe auch meine Aufgabe darin einen Mini-Anteil an politischer Sensibilisierung voranzutreiben, denn dieses Thema “Unsere Daten in Händen von Unternehmen” muss politisch gelöst werden.

[via]

Update 16.12.2008:

Knapp ne Woche am Laufen gehabt, hier mein Fazit: Braucht keiner, da eh keiner mitmacht und es auch nicht so dolle aussieht. Also wieder raus damit.






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Ich glaub, das war's.




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